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Peter Fischer mit Arno-Lustiger-Ehrenpreis ausgezeichnet

Dienstag, 27. November 2018, 09:59

Eintracht-Präsident Peter Fischer wurde am Sonntagabend auf dem 5. Deutschen Israel-Kongress in Frankfurt für seinen Kampf gegen Antisemitismus mit dem Arno-Lustiger-Ehrenpreis ausgezeichnet.

Eintracht Frankfurt Peter Fischer Auszeichnung Arno-Lustiger-PreisFoto: Rafael Herlich

„Dieser Verein und ich, wir werden im Kampf gegen Ausgrenzung, Herabwürdigung, Rassismus und Antisemitismus niemals aufgeben. Wer gegen Israel ist, wer gegen die Juden ist, wer Ausgrenzung betreibt, wer Hass in diese Gesellschaft bringt – der hat bei uns keine Chance", so ein kämpferischer Peter Fischer in seiner Dankesrede. Er betonte mit Stolz, dass Eintracht Frankfurt schon immer klare Kante zeige. Die Erinnerungskultur, die bunte Fankurve, ein lebendiges Miteinander und die klare Positionierung gegen Rassismus und Antisemitismus sei der Teil der DNA der Eintracht-Familie mit ihren aktuell über 63.000 Mitgliedern aus mehr als 65 Nationen.

Philip Holzer, Mitglied des Aufsichtsrates von Eintracht Frankfurt, hielt die Laudatio und betonte ebenfalls das gesellschaftspolitische und soziale Engagement des Vereins und erklärte, dass Peter Fischer den Preis „stellvertretend für alle unsere Mitglieder und Fans“ erhalte. Holzer hob in seiner Rede zudem die herausragende Zivilcourage des Eintracht-Präsidenten hervor.

Der Arno-Lustiger-Ehrenpreis wird im Rahmen des Deutschen Israelkongresses im Andenken an den Historiker und Holocaust-Überlebenden Arno Lustiger, der die Geschichte des jüdischen Widerstands gegen die Nazi-Diktatur erforscht hat, vergeben. Dieser wird an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens verliehen, die sich besonders für die bilateralen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Staat Israel verdient gemacht haben. Frühere Preisträger waren 2011 der Journalist, Schriftsteller und Regisseur Ralph Giordano, 2013 der damalige Bundesvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Michael Sommer und 2016 Dr. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE.

Von: Nina Bickel


 

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