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Eintracht Frankfurt trauert um Manfred „Freddy“ Wegner

Freitag, 18. Januar 2019, 19:43

Manfred „Freddy“ Wegner ist in der Nacht zum vergangenen Samstag, den 11. Januar, im Alter von 87 Jahren verstorben. Noch mit 80 Jahren – bis zum Jahr 2011 – trainierte er die Boxer der Eintracht und arbeitete bis vor einigen Jahren als Ordner am Haupteingang des Stadions.

Eintracht Frankfurt Freddy Wegner verstorbenDer „Rocky von Niederrad" seit 1947 war er Mitglied der SGE. Wegner war ein Trainer der „alten Garde“. „Den ersten Trainerschein habe ich bereits 1961 gemacht, seitdem arbeite ich als Boxtrainer“, erzählte Wegner uns vor einigen Jahren. Als Boxer absolvierte er selbst zahlreiche Staffelkämpfe für die Eintracht – 86 von 126 Kämpfen gewann er. Und als er an ungewohntem Ort einmal k.o. ging, war gleich das Fernsehen dabei. Bei der Mitgliederversammlung 1988 hatte Wegner die undankbare Aufgabe, einen Redner vom Podium zu verweisen. Dieser fackelte nicht lange und beförderte den langjährigen Boxer mit einem gezielten Schlag in einen Blumenkübel. Das brachte Freddy sogar ins „heute journal“ – und hat ihn lange noch gewurmt. Ansonsten behielt Wegner auch bei brenzligen Situationen immer den Überblick, arbeitete viele Jahre als Privatdetektiv und als Ordner im Stadion. Darüber hinaus ist der erfolgreiche Sportschütze auch bei Union Niederrad aktiv.

„Freddy Wagner war ein Eintracht-Original, ein leidenschaftlicher Boxer und Trainer und hatte immer eine tolle Geschichte auf Lager. Unsere Gedanken sind in diesen Stunden bei seiner ganzen Familie. Wir werden Freddy Wegner nicht vergessen“, so Vereinspräsident Peter Fischer.


 

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