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Eintracht Frankfurt trauert um Klaus Mank

Samstag, 11. April 2020, 15:32

Die Nachricht vom überraschenden Tod von Klaus Mank hat Eintracht Frankfurt tief erschüttert. Klaus Mank verstarb in der Nacht von Freitag auf Samstag im Alter von 75 Jahren.

Eintracht Frankfurt Klaus MankSeit Anfang der 1970er Jahre war Klaus Mank Mitglied bei der Eintracht. Er arbeitete vor allem im Jugendbereich, in welchem er als Trainer große Erfolge feierte. 1980 wurde er mit der B-Jugend der Eintracht Deutscher Meister, 1982 und 1983 feierte er die Deutsche Meisterschaft mit der A-Jugend.  Zu seinen Spielern zählten unter anderem Harald Krämer, Uwe Müller, Thomas Berthold, Armin Kraaz, Manfred Binz und Holger Friz, alles Namen, die sich später auch in der Bundesliga durchgesetzt haben.

Im Herbst 1983 übernahm Klaus Mank nach dem Abgang von Eintracht-Trainer Branco Zebec gemeinsam mit Jürgen Grabowski interimsweise das Training der Profitruppe, bevor im November mit Dietrich Weise ein Nachfolger gefunden wurde.  Darüber hinaus war Klaus Mank unter der Präsidentschaft von Dr. Klaus Gramlich von 1985 bis 1988 Vizepräsident des Vereins. In diese Zeit fiel mit dem Pokalsieg von 1988 der letzte Vereinstitel der 1980er Jahre.

„Eintrachtler durch und durch“

Nach fast zwei Jahrzehnten ganz nah an der Eintracht zog sich Klaus Mank aus dem aktiven Vereinsleben zurück, war aber immer wieder gerne gesehener Gast bei Veranstaltungen rund um die Eintracht. Er begeisterte die Menschen mit seinem minutiösen Gedächtnis und seinen immer wieder gerne erzählten Anekdoten rund um die wilde Fußballwelt der 1980er Jahre. Seit über zehn Jahren lebte er mit seiner Frau Monika in Freudenberg, die beiden engagierten sich liebevoll für herrenlose Hunde und Katzen. Noch vor zwei Wochen hat Klaus Mank mit Vorstandsberater Rainer Falkenhain telefoniert und die neuesten Fußballthemen besprochen.

Präsident Peter Fischer zeigte sich betroffen vom Tod von Klaus Mank: „Klaus Mank war ein Eintrachtler durch und durch. In seiner aktiven Zeit hat er die Nachwuchsarbeit der Eintracht an die Ligaspitze geführt und damit den Grundstein für viele Bundesligakarrieren gelegt. Sein außergewöhnliches Engagement für den Verein werden wir nicht vergessen. Mein Beileid gilt seiner ganzen Familie.“

Von: Matthias Thoma


 

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