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Der Grundstein für den neuen Riederwald

Mittwoch, 07. August 2019, 18:07

Vor genau zehn Jahren wurde der Grundstein des neuen Sportleistungszentrums am Riederwald gelegt. Armin Kraaz, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, hat den Bau und die Entwicklung des Geländes miterlebt.

Armin, du hast den Bau des neuen Geländes am Riederwald vor zehn Jahren miterlebt. Welche Erinnerungen hast du an den alten Bau?

Durch meine Zeit als Jugendspieler, Profi und A-Jugend-Trainer bekomme ich immer ein nostalgisches Gefühl. Ich versuche oft so manche Widrigkeit aus der Vergangenheit zu vergessen oder zu unterschlagen. Aber in der Nachwuchsabteilung war der Riederwald damals überholt und die Zustände entsprachen keiner zielorientierten und professionellen Jugendarbeit.

Was hat sich seitdem verändert hinsichtlich der Möglichkeiten im Fußballgeschäft?

Die Grundsteinlegung vor zehn Jahren war für uns der Startschuss in eine wirklich professionelle Jugendarbeit. Von diesem Zeitpunkt an konnten wir unseren Spielern eine adäquate Infrastruktur anbieten. Dazu kommt, dass sich das Rad im Jugendfußball extrem weitergedreht hat. Die Leistungszentren werden immer professioneller und im alltäglichen Fußballgeschäft ist viel mehr Geld im Spiel als noch vor einigen Jahren.

Was bedeutet für dich der Riederwald?

Das Gelände ist für mich und für jeden Mitarbeiter wie ein Stück Heimat, da hier das Herz der Eintracht schlägt. Mit der Geschäftsstelle, der Verwaltung und der Jugendabteilung sitzt der wichtigste Teil des Clubs am Riederwald.

Die Kapazitätsgrenzen des Geländes und der Geschäftsstelle sind nahezu erreicht. Wie sieht die Zukunft aus?

Wir haben infrastrukturell schon einige Grenzen erreicht. Ein weiterer Fußballplatz wäre gut, um besser trainieren zu können. Dadurch könnte jedes Team auf einem eigenen Platz trainieren und der Rasen muss nicht geteilt werden. Auch mehr Unterkunftsmöglichkeiten für unsere Jugendspieler wären uns willkommen. Diese Ziele sind allerdings nicht von heute auf morgen umsetzbar und benötigen Zeit. Vielleicht ergibt sich die Chance mit der Eintracht Frankfurt AG einen Anbau am Stadion zu realisieren.

 

 

Von: Jonas Frey


 

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