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Aus Verbundenheit zur Eintracht

Freitag, 25. Oktober 2019, 15:56

Am Sonntag treffen unsere Profis auf den Tabellenführer Borussia Mönchengladbach. 54.022 Zuschauer werden am Abend die Partie live im Stadion verfolgen – einer von ihnen ist unser Mitglied. Thomas Nemitz.

Wie es dazu gekommen ist, dass Thomas Nemitz Fan von Eintracht Frankfurt geworden ist, weiß er selbst nicht mehr genau. Sicher ist nur, dass der im nordrhein-westfälischen Viersen aufgewachsene Berufssoldat von klein auf sein Herz an die Frankfurter Eintracht verschenkt hat. „Vielleicht bin ich Fan geworden, weil meine Familie häufiger im Taunus Urlaub gemacht hat“, vermutet der 54-Jährige. Immer wieder spielte er mit dem Gedanken, Mitglied bei Eintracht Frankfurt zu werden. „Ich wollte allerdings kein Mitglied werden, wenn es gut läuft. Das macht dann ja jeder.“ Als die Eintracht 2011 dann schließlich in die 2. Bundesliga abstieg, war für Thomas Nemitz klar, dass es für ihn Zeit war – als Zeichen seiner Verbundenheit –, Mitglied zu werden.

Momente, die man als Fan erlebt haben muss

„Vor meiner Hochzeit war die Eintracht ein wesentlicher Faktor für meinem Gemütszustand“, erzählte der Viersener. Eine Zeit lang sei er zu jedem Heimspiel gefahren. So auch am 25. Mai, den letzten Spieltag in der 2. Bundesliga, als Eintracht Frankfurt gegen den SSV Reutlingen spielte. „Bei diesem Spiel waren meine Frau und ich das erste Mal zusammen im Stadion“, erinnert sich der 54-Jährige. Gemeinsam konnten sie den 6:3-Erfolg der Eintracht und den damit verbundenen Wiederaufstieg feiern. Eine weitere lange Fahrt nahm er 1992 auf sich, als er durch einen Freund an eine Karte gegen Hansa Rostock kam. Mehr als sechs Stunden Fahrtzeit nahmen die Beiden für diese Partie auf sich. Am Ende verpasste die Eintracht die Meisterschaft mit einer 1:2-Niederlage gegen den Absteiger. „Auf der Rückfahrt habe ich sechs Stunden lang nicht geredet“, blickt der Berufssoldat zurück. „Aber das sind die Momente, die man als Fan erlebt haben muss.“

Jetzt ist er immer dann im Stadion, wenn es zeitlich passt und er eine Karte ergattern konnte. „Das ist ja momentan nicht so einfach“, so Nemitz. Ansonsten verfolge er die Spiele auf dem Fernseher. Am Sonntag wird er dann mit seinem Schwager und einen Freund, die beide Gladbach-Fans sind, im Stadion sein. „Ich hoffe natürlich auf ein besseres Ende für die Eintracht“, erzählt Thomas Nemitz. Für die laufende Saison wünscht sich der gebürtige Viersener einen ähnlichen Verlauf in der Europa League wie in der vergangenen Saison. „Wenn wir uns in der Bundesliga für die Champions League qualifizieren könnten, wäre das natürlich ein Traum“, gibt er zu. Damit dieser Traum ein Stückchen näherkommt, würde ein Sieg gegen die Borussia aus Mönchengladbach sicher helfen. Sein Tipp: Ein 3:1-Sieg für die Frankfurter Eintracht. Hoffen wir, dass Thomas Nemitz mit diesem Tipp richtig liegt. 

Von: Aurelia Müller


 

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