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Einseitiges Spitzenspiel in Nieder-Olm

Montag, 18. Februar 2019, 14:54

Einseitiges Spitzenspiel in Nieder-Olm.

Regionalliga Südwest-Frauen 14. Spieltag
TSVgg Stadecken-Elsheim : Eintracht Frankfurt 0:3 (22:25; 19:25; 16:25)

 

 

Vor dem Spieltag war es bereits klar, dass hier zwei Mannschaften aufeinandertreffen werden, die das Potential haben einen großartiges Regionalligamatch abzuliefern.
Die TSVgg Stadecken-Elsheim hat sich an Tabellenführer Mainz-Bretzenheim geheftet und unsere Eintracht kommt seit Mitte Dezember immer besser in Schwung. Mit einem Sieg könnte man sogar an dem Tabellenzweiten aus Stadecken-Elsheim vorbei ziehen.

Auf Frankfurter Seite bereitete man sich in der Woche vor dem Spitzenspiel noch mal eben mit einem überzeugenden 3:1 Sieg gegen den Drittligisten TG Bad Soden vor und war der schweren Aufgabe im Rheinhessischen gewappnet.

Trotz ein paar Ausfällen (Mittelblockerin Tani Schlemelch fehlte aus beruflichen Gründen und Außenangreiferin Sophie Nestler fehlte leicht angeschlagen) konnte Trainer Alex Köbler mit Beatrice Drengwitz und Lorena Evyapan im Zuspiel, Alyssa Fuchs und Carmen Kühn über Annahme-Außen, Janina Dehne und Kapitänin Franziska Martian im Mittelblock und den beiden Diagonalagreiferinnen Svenja Lohmann und Barbara Matschke ein starkes Team aufbieten. Komplettiert wurde die Abwehr noch mit den beiden Liberas Kristin Küther und Christina Brunnhuber.

Stadecken wollte bis auf drei Punkte an Tabellenführer Bretzenheim dranbleiben und die Eintracht wollte ihre Siegesserie 2019 fortführen- alles war angerichtet für das Spitzenspiel.

Gewohnt schläfrig startete die Eintracht in Satz 1. Bis zum 0:5 lief noch nicht viel zusammen. In der Annahme brauchte die SGE, um sich an die gleißende Sonne zu gewöhnen, die durch die Seitenfenster just auf ihre Spielfeldseite fiel. Aber das waren dann auch die einzigen Unzulänglichkeiten im ersten Satz. In der Folge gelang  es der SGE zum 7:7 auszugleichen um danach für den Rest des Spiels ständig in Führung zu liegen.  Der erste Satz ging trotz des scheinbar knappen Ausgangs  mit 25:21 ungefährdet an die Adler vom Main.

Die Eintrachtmaschinerie war ins Rollen gekommen. Auch wenn die Aufschlagstärke der Eintracht am heutigen Tag nicht so erkennbar war, waren es heute vor allem Block und Feldabwehr, die Stadecken zur Verzweiflung brachten. Egal was der Tabellenzweite auch versuchte, die Abwehr um Libera Kristin Küther hatte alles fest im Griff. Durch perfektes Zuspiel gelang es Drengwitz immer wieder die heute überragenden Angriffsreihen, um Kapitänin Martian in Szene zu setzen.

Beide Mittelangreifer konnten sich ein ums andere Mal eindrucksvoll gegen die gegnerische Block-Feldabwehr beweisen. Aber auch die gewohnt starken Außenangreiferinnen Fuchs und Kühn bekamen über die IV oder Rückraum immer wieder die Gelegenheit sich auszuzeichnen. Diagonalangreiferin Svenja Lohmann verstärkte hinten die Abwehr, um dann vorne eindrucksvoll Angriffsakzente zu setzen.

Satz zwei verlief recht einseitig zu Gunsten der Eintracht und auf Seiten der Rheinhessinnen machte sich schon merklich Verzweiflung breit. Der Eintracht war es gelungen, das stimmungsvolle  Heimpublikum zum Schweigen zu bekommen. Man ahnte in Nieder-Olm, dass es heute nicht gut ausgehen würde.
Im dritten Satz wurde die Dominanz der Eintracht dann noch größer. Die Frankfurterinnen genehmigten der TSV nur noch 16 eigene Punkte, von denen  aber die SGE ganze sieben verschlagene Aufschläge auch noch selbst beitrug. Der Satz wurde aber durch die scheinbar unüberwindbare Blockreihe der Eintracht dominiert. Ganze neun direkte Blockpunkte entmutigte die eigentlich angriffsstarken Stadeckenerinnen. Alles, was den Weg an der Eintracht-Mauer vorbei fand, wurde von der Abwehr brillant zur Zuspielerin Drengwitz gebracht und wurde von den Angreiferinnen verwertet.

Nach nur 65 Minuten Spielzeit war das Spitzenspiel der Regionalliga-Südwest auch schon wieder vorbei.

Die Jagd der Eintracht-Adler ist aber noch nicht beendet. Tabellenführer Mainz-Bretzenheim hat zwar noch einen komfortablen 6-Punkte Vorsprung auf seinen ersten Verfolger aus Frankfurt aber den Jagdtrieb des Adlers darf man nie unterschätzen.

 

Von: ak

 

 

 


 

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