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Open-Team verpasst erneut den Aufstieg in die 1. Liga

Dienstag, 14. August 2012, 19:04

Als eine der 16 besten Ultimate Mannschaften Deutschlands spielte das Frankfurter Open-Team "Sturm & Drang" in der so genannten Top-16-Relegation um einen Platz in der 1. Liga. Leider verpasste die Mannschaft jedoch wie im Vorjahr knapp den Aufstieg. Für die vom 07.-09. September in Frankfurt stattfindenden 32. Deutschen Meisterschaften gibt es daher ein neues Ziel: der Sieg in der 2. Liga!

"Sturm & Drang" startete gut mit einem Sieg (15:10) gegen die stark eingeschätzten, aber nicht in Bestbesetzung angetretenen Lokalrivalen aus Mainz in den ersten Turnierteil, der am 28. und 29. Juli in Berlin ausgetragen wurde. Darauf folgten jedoch zwei klare und auch nicht ganz unerwartete Niederlagen gegen die stark spielende Spielvereinigung "FrankN" aus Nordbayern (5:15) und den amtierenden Deutschen Meister "Bad Skids" aus Bad Rappenau/Massenbach (2:15). Nach dem ersten Turniertag landete das Frankfurter Team daher im unteren Pool, der sich aus den Mannschaften der Platzierungen 9 bis 16 zusammensetzte.

Nach heftigen Unwettern in der Nacht standen die Plätze auch Sonntag morgen noch unter Wasser. Bilanz der Ortsbegehung: unbespielbar. Die ausgefallenen Spiele sollten deshalb auf dem zweiten Turnierwochenende (4./5. August in Stuttgart) in verkürzter Form nachgeholt werden. Das Fazit für das erste Turnierwochenende: Die große Überraschung war aus Frankfurter Sicht ausgeblieben, es war aber noch alles möglich.

Trotz Autoproblemen und kurzfristiger Neuorganisation der Anfahrt am Vorabend konnte Frankfurt mit allen 16 Spielern zum zweiten Teil des Turniers in Stuttgart antreten. In einem ausgeglichenen ersten Spiel gegen "Frühsport 0,2" aus Köln spielte "Sturm & Drang" über weite Strecken gut. Leider hatte Köln das bessere Ende für sich und es reichte nur zu einem 7:9. Nach dieser knappen Niederlage waren der Aufstieg in den oberen Pool und damit eine sichere Platzierung unter den Top 8 nur noch durch einen Sieg gegen das überraschend erfolgreiche Dresdener Team "Drehst’n Deckel" zu erreichen. "Sturm & Drang" dominierte das Spiel zu Beginn und ging, angespornt durch die Herausforderung, 3:0 in Führung. Dresden konnte im Laufe des Spiels wieder aufschließen und so stand es kurz vor Spielende 9:9. Im letzten und entscheidenden Punkt war „Sturm & Drang“ in der Verteidigung, erkämpfte sich die Scheibe… konnte den entscheidenden Punkt aber nicht machen. So endete die Begegnung mit einem knappen 10:9 für Dresden. Dennoch: Die zum Start in der 1. Liga berechtigenden Plätze 9 und 10 waren immer noch in Reichweite.

Nach Siegen gegen die "Cultimaters" aus Bönnigheim und die "Hallunken" aus Halle lag Frankfurt nach dem 3. Spieltag und vor Beginn der K.o.-Runde auf Platz 13. Zur Qualifikation für die 1. Liga mussten die nächsten beiden Spiele gewonnen werden.

Der erste K.o.-Rundengegner war wieder "Frühsport 0,2", die sich "weiter oben" nicht durchsetzen konnten und zu diesem Zeitpunkt auf Platz 12 lagen. Nach der ersten, sehr ausgeglichenen Begegnung schien ein Sieg gegen Köln möglich zu sein. Aber die Eintrachtler starteten schwach in die Begegnung und hatte einige Probleme mit der starken Zonenverteidigung der Kölner, die 7:3 in Führung gingen. Durch präzise lange Pässe im Angriff und eine aggressive Verteidigung konnte "Sturm & Drang" die nächsten vier Punkte machen und so den Ausgleich erzielen. Die Kölner hatten jedoch neben den besseren Nerven auch noch das Glück auf ihrer Seite und entschieden das Spiel am Ende mit 15:11 noch recht deutlich für sich.

Somit war das Projekt Aufstieg gescheitert. Insgesamt konnte das Frankfurter Open-Team aber an die Leistungen aus dem letzten Jahr anknüpfen und verschaffte sich eine gute Ausgangsposition für die 2. Liga. Im Kampf um den Sieg in Liga II will "Sturm & Drang" nun ein Wörtchen mitreden.

Die 32. Deutschen Meisterschaften im Open- und Damen-Modus werden am 07.-09 September wie im Vorjahr auf dem Gelände der SG Nied in Frankfurt ausgetragen.

Die Frankfurter sind dabei und freuen sich über rege Unterstützung!

Von: Michael Herbst