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Herren: Glückliches Ende nach Verteidigungsschlacht

Montag, 26. November 2018, 09:10

Bei der letzten direkten Begegnung konnten die Gießener noch als Sieger vom Platz gehen. Für die Frankfurter Gastgeber war dieses Spiel also die Gelegenheit auf eine Revanche. Doch es kam anders als es sich die Rugbyadler erwünscht hatten. Die Dreiviertelreihe der Eintracht schaffte zwar mit dem ersten vielversprechenden Angriff einen Durchbruch, konnte aber kurz vor dem Malfeld von den Verteidigern der Gäste gestoppt werden. Schon kurz danach legten die Gießener den ersten Versuch des Spiels. Nach 20 Minuten schafften die Rugbyadler den Ausgleich. Moritz Groden legte den Ball im Malfeld nach einem erfolgreich abgeschlossenen Spielzug ab. Schon jetzt zeichnete sich ab, dass es ein sehr umkämpftes Spiel werden würde. Die Gießener setzten auf starke Sturmphasen, die immer sehr eng an den offenen Gedrängen gesetzt wurden, um möglichst viele Frankfurter Spieler zu binden. Wenn die Eintracht es schaffte in den Ballbesitz zu gelangen, ging der Ball zügig in die Dreiviertelreihe, denn hier zeigten die Gäste Schwächen in der Verteidigung. Ironischerweise fiel die Führung nach einem schnell angespielten Strafkick vor dem Malfeld, durch Kapitän Jens Lee. Kurz vor dem Halbzeitpfiff legten auch die Gäste noch einmal den Ball im Malfeld ab. Da dieser Versuch erhöht wurde, lagen die Frankfurter erneut im Rückstand. Halbzeitstand: 12:10 für Gießen.

Nach dem Seitenwechsel schaffte es die Eintracht aber doch noch die Führung zu erlangen. Halbspieler Friedrich Schäufele legte den Ball nach einer „Pick and Go“-Phase im gegnerischen Malfeld ab. Da der Erhöhungskick nicht verwandelt wurde, blieben die Gäste in Schlagdistanz. Mitte der zweiten Halbzeit setzen die Gießener dann zu einem Strafkick an. Aus Sicht der Frankfurter verfehlte dieser glücklicherweise sein Ziel. Mit der Schlussphase des Spiels begann eine nervenaufreibende Abwehrschlacht. Den Sieg nur einen Versuch entfernt, warfen die Gießener Gäste alles in die Waagschale. Sturmphase nach Sturmphase prasselte auf die Frankfurter Abwehrreihen ein. Fast jeder Entlastungsangriff endete in diesem Spielabschnitt mit einem Ballwechsel für die dauerangreifenden Gießener. Kurz vor dem Ende des Spiels, mit nur noch knapp 20 Sekunden auf der Uhr, erhielten die Gäste einen letzten Strafkick in aussichtreicher Position vor den Malstangen. Der gießener Kicker setzte zu seinem letzten Strafkick des Spiels an. „Gladiolen oder Tod“ hieß es nun und der Ball flog geradewegs dem Gießener Ausgleich entgegen. Gedanklich stellte man sich schon darauf ein, dass die gesamte Abwehrarbeit umsonst gewesen war, doch der Tritt war zu kurz! Somit blieb es beim 15:12 für die Frankfurter. Spieler und Zuschauer atmeten auf, denn der Sieg zum Saisonabschluss war perfekt.

Abschließend lässt sich das Spiel folgendermaßen bewerten: Sehr positiv zu sehen ist, dass die Abwehr trotz der Dauerangriffe stand hielt. Über das gesamte Spiel verpassten die Gastgeber kaum Tackles. Allerdings resultierte diese harte Abwehrarbeit aus der mangelnden Angriffsqualität. Gerade gegen Ende des Spiels konnten die eigenen Bälle nicht mehr konsequent sauber verarbeitet werden. 

Die Rugbyspieler der Eintracht verabschieden sich in die Winterpause weiter geht es mit dem nächsten Spiel am 16.03.2019, gegen den Favoriten der Hessenliga, BSC Offenbach.

Für die Eintracht spielten:

1 Tom Ash  2 Marcel Molzberger 3 Benjamin Krieg 4 Nicolai Skor 5 Johannes Kerst 6 Jens Lee (C) 7 Minhae Baluta (Richard Alade) 8 Nils Harte 9 Friedrich Schäufele (Juice Stout)  10 Jörg Giehler 11 Marius Seidenthal 12 Tobi Deusser 13 Higgi Volkmann 14 Dennis Kosel 15 Moritz Groden

16 David Piotrowski 17 Stefan Hörnschemayer

Versuche für die Eintracht: Moritz Groden, Jens Lee, Friedrich Schäufele

Spieler des Tages: Dennis Kosel

Von: Jens Lee

 

 

 


 

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