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Damen: Harter Kampf im hohen Norden

Dienstag, 09. April 2019, 17:02

Am vergangenen Samstag fuhren 18 Damen der SG Rhein-Main nach Hamburg, um dort in der Rückrunde der Bundesliga erneut auf die Hamburger Mannschaft St. Pauli zu treffen, gegen die sie im Hinspiel eine hart umkämpfte Niederlage einstecken mussten. Um 16 Uhr begann das Spiel bei für Hamburger Verhältnisse überraschend warmen 21°C. Aufgrund von einigen Krankheitsfällen und personeller Unklarheit standen die Trainerinnen Suse Wodarz und Karen Weikard vor der teils schwierigen Aufgabe eine Aufstellung zu formieren. So wurden einige Positionen der Dreiviertelreihe mit Stürmerinnen besetzt, wodurch unter anderem erstmals in dieser Saison Lisa Niel auf der Position des Verbinders spielte und die Führung über den Spielfluss übernahm.

Durch die lange Anfahrt und den frühen Start in den Tag noch etwas angestrengt, starteten die Damen der SGRM zunächst nicht optimal ins Spiel. Insbesondere der scharfe Blick des Schiedsrichters aufs Abseits sorgte immer wieder für vermeidbare Straftritte für die Gegnerinnen, welche diese ausnutzten und versuchten möglichst schnell Raum zu gewinnen. So dauerte es nicht lange und die Hamburgerinnen konnten trotz der starken Verteidigung der SGRM ihren ersten Versuch außen ablegen. Die nach dem Winter ungewohnte Temperatur auf dem Platz machte beiden Mannschaften sichtbar zu schaffen und führte während des Spiels vermehrt zu verletzungsbedingten Pausen. Nachdem der Schiedsrichter mehrfach Straftritte fürs Abseits verteilt hatte, verbesserten sich die Damen der SGRM in dieser Hinsicht im Laufe der ersten Halbzeit und ließen nun dadurch keinen Meterverlust mehr zu. Insbesondere die gegnerischen Rucks wurden darauffolgend von der SGRM attackiert, sodass eigene Straftritte schnell ausgeführt und in Meter umgewandelt werden konnten. Der Halbzeitstand betrug 29:00 für die Damen von St. Pauli.

Die Spielgemeinschaft Rhein-Main startete in die zweite Halbzeit deutlich konzentrierter. Die Verteidigung der SG leistete gute Arbeit und ließ in dieser Hälfte keinen Versuch von St. Pauli mehr zu. Nach einem beherzten Durchbruch und einer schönen Handabwehr arbeitete sich dann Kapitänin Luise Lauter ins gegnerische Malfeld vor und konnte zum Versuch ablegen. Schlussspielerin Pia Richter kickte erfolgreich die Erhöhung, sodass der Spielstand 29:07 betrug. Auch eine zehnminütige Phase in Unterzahl konnte die SGRM überstehen, ohne dass St. Pauli ihre Verteidigung durchbrechen konnte. Leider gelang es in der zweiten Halbzeit nicht noch weitere Versuche zu erzielen, sodass das Spiel mit 29:07 für St. Pauli endete. So verbleibt die SGRM auf dem Tabellenplatz 5 und erwartet am kommenden Samstag, den 13.04.2019, die SG Dortmund/ Aachen zum letzten Heimspiel der Bundesligasaison 2019/ 2020.

Aufgrund ihrer starken Verteidigung und ihrem starken Durchsetzungswillen im Angriff wurden Billie Castle, Michelle Werf und Pia Richter zu den Spielerinnen des Tages ernannt. Alle drei Spielerinnen fingen wieder und wieder durchgebrochene St. Paulianerinnen ab, verhinderten so geschickt Versuche der Gegnerinnen und verschafften durch ihre harte Arbeit sowohl in den Tackles als auch an den Rucks dem Rest der SGRM die Zeit ihre Verteidigungslinie neu zu formieren.

Für die SG Rhein-Main spielten

1) Ivana Pernar  2) Lisa Molzberger  3) Meike Hedderich  4) Rosa Aumiller  5) Ceren Özveren  6)   Katharina Schädlich    7)  Haram Lee      8)   Susana Restrepo Rico  9) Hanna Thiem  10) Lisa Niel 11)  Michelle Werf  12) Corinna Völker 13) Luise Lauter  ©   14) Billie Castle   15) Pia Richter   16) Regina Dambach  17) Kristina Lurz 18) Christina Rasch

 

Versuch: Luise Lauter

Erhöhung: Pia Richter

Spielerinnen des Tages: Billie Castle, Michelle Werf, Pia Richter

Von: Regina Dambach/Rosa Aumiller

 

 

 


 

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