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U20-WM: Andreas Bechmann auf Platz acht

Donnerstag, 12. Juli 2018, 09:10

Es war ein Zehnkampf mit Aufs und Abs für Andreas Bechmann bei der U20-WM in Tampere (Finnland), den er mit einem guten achten Platz abschloss.

Absolute Highlights und Ergebnisse, die er normalerweise in jeder Trainingseinheit übertrifft – so abwechslungsreich war der Zehnkampf von Andreas Bechmann. Was er aber bewies, war ein echtes Zehnkämpferherz, indem er niemals aufgab und in jeder Disziplin aufs Neue versuchte, das Beste herauszuholen. Belohnt wurde er bei seinem ersten internationalen Start mit einem starken achten Platz.

Mit 11,30 Sekunden war er über 100 Meter in den Zehnkampf gestartet und hatte seine Bestleistung damit nur um fünf Hundertstel verpasst. Zudem war er deutlich besser als bei seinem besten Zehnkampf in Bernhausen (11,54 sec). Auch die 6,81 Meter, die für ihn im Weitsprung in die Ergebnisliste eingingen, waren ordentlich, genauso wie die 14,17 Meter im Kugelstoßen. Mit 1,92 Metern war er allerdings nicht zufrieden.

Das absolute Highlight kam zum Ende des ersten Wettkampftages über 400 Meter, wo er seine Bestleistung enorm auf 48,92 Sekunden steigerte. Bei seinem bislang besten Zehnkampf war er fast zwei Sekunden langsamer gewesen. „Am Ende bin ich zwar fast rückwärts gelaufen, aber es war einfach nur geil!“, sagte er danach gegenüber leichtathletik.de und kündigte für den Start des zweiten Wettkampftages eine Bestzeit über 110 Meter Hürden an.

Und dieser Ankündigung ließ er Taten folgen. Seine Bestleistung steigerte er von 15,15 auf 14,97 Sekunden. Diesem Ergebnis ließ er gute 42,74 Meter im Diskuswurf folgen. In den beiden folgenden Disziplinen folgten aber wohl die Tiefpunkte des Tages. Im Stabhochsprung, wo er in diesem Jahr schon 4,90 Meter gemeistert hatte, gingen diesmal nur 4,40 Meter in die Ergebnisliste ein. Und im Speerwurf erzielte der 52-Meter-Werfer nur 41,96 Meter.

Den Kopf in den Sand steckte er aber trotzdem nicht und gab auf den abschließenden 1500 Metern noch einmal alles. In 4:42,65 Minuten gelang dem Schützling von Jürgen Sammert die fünftbeste Leistung aller Athleten. Mit 7333 Punkten wurde er in der Endabrechnung Achter. „Ich glaube aber, ich habe hier gezeigt, dass ich mithalten kann, mit zehn Metern mehr im Speerwurf und 40 Zentimetern mehr im Stabhochsprung kann man es sich ausrechnen“, sagte er. „Aber ich mache einen Haken drunter. Ein achter Platz ist für die ersten internationalen Meisterschaften nicht so schlecht.“

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Von: Anja Herrlitz

 

 

 


 

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