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EM in Berlin: Luke Campbell verpasst Finaleinzug knapp

Dienstag, 07. August 2018, 20:27

Luke Campbell hat am Dienstagabend bei der EM in Berlin den Finaleinzug über 400 Meter Hürden um die Winzigkeit von einer Hundertstelsekunde verpasst.

Eintracht Frankfurt Leichtathletik Luke Campbell

Luke Campbell ging das Rennen offensiv an und verschaffte sich eine gute Ausgangssituation. Als Zweiter bog er auf die Zielgerade ein. Dieser Platz hätte den direkten Finaleinzug bedeutet. „Es war ein geiles Gefühl, hier im Stadion zu laufen und das Publikum hat mich gepusht. Aber auf den letzten Metern hat mir etwas die Energie gefehlt“, meinte er.

So konnte auf den letzten Metern noch der Pole Patryk Dobek an ihm vorbeiziehen, Luke Campbell wurde in 49,20 Sekunden Dritter. Ein sehr gutes Ergebnis, immerhin hatte er seine Bestleistung in diesem Jahr erst auf 49,14 Sekunden geschraubt. Aber es bedeutete auch: warten. Denn neben den beiden ersten eines jeden der drei Halbfinals zogen noch zwei weitere Zeitschnellste in die Runde der letzten Acht ein.

Aber schon nach dem zweiten Lauf stand fest: Luke Campbell hatte kein Glück. Vier Läufer waren in diesem Rennen schneller. Bitter: In der Endabrechnung belegte Luke Campbell Rang neun, der letzte, der den Finaleinzug schaffte, war nur eine Hundertstel schneller als der 23 Jahre alte Frankfurter. Der war natürlich enttäuscht, konnte nach seinem ersten Einsatz in der Nationalmannschaft aber auch ein versöhnliches Fazit ziehen.

„Ich wäre natürlich gerne ins Finale eingezogen, aber ich bin zufrieden, dass ich noch einmal unter 50 Sekunden gelaufen bin“, meinte er. „Und ich bin ja noch jung. Nächstes Jahr sieht es vielleicht schon ganz anders aus.

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Von: Anja Herrlitz

 

 

 


 

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