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Jip Moleenar – Abiturient, Hüne und Torjäger

Dienstag, 27. August 2019, 16:58

Im Sommer 2019 wechselte mit Jip Moleenar ein Stürmer an den Riederwald, der die Offensive unserer U19 komplettiert. In der Vorbereitung zeigte er schon, was wir diese Saison hoffentlich noch häufig sehen werden: Tore.

Sieht man Jip Molenaar beim Einlaufen der Mannschaften, schaut er über die meisten Spieler hinweg. Mit seinen knapp zwei Metern Körpergröße sticht das niederländische Sturmtalent einfach hervor. So groß Jip ist, auch er hat einmal klein angefangen. Sein Vater, der in den 80er Jahren die Fußballschuhe sowohl in der niederländischen ersten Liga als auch Nationalmannschaft schnürte, legte ihm im heimischen Garten einen Fußball hin. Jip tat, was wohl die meisten Jungen in dem Alter machen würden: er kickte den Ball durch die Gegend und fand schnell Gefallen daran. Sein erstes Trikot als Spieler stülpte Jip bei seinem Heimatverein in Broek in Waterland, etwas nördlich von Amsterdam, über. Dort spielte er insgesamt fünf Jahre, ehe er zum FC Volendam wechselte. In Volendam spielte Jip insgesamt acht Jahre und wuchs nicht nur mit seinen Aufgaben. 1,97 Meter misst der Mittelstürmer und bringt damit die gegnerischen Innenverteidiger bei hohen Bällen oft in Schwierigkeiten. Beim FC Volendam spielte Jip zuletzt in der Liga, die mit der deutschen Junioren-Bundesliga vergleichbar ist, wurde aber in der vergangenen Saison auch schon in der Reserve der Profis eingesetzt. In dieser Zeit kam Jip bei Testspielen gegen den 1. FC Köln und gegen Borussia Mönchengladbach das erste Mal mit deutschen Teams in Berührung – und präsentierte sich jeweils in guter Form. „Ich habe meiner Mutter irgendwann aus Spaß gesagt, dass ich in die Bundesliga wechseln muss, weil ich meine besten Spiele immer gegen deutsche Mannschaften hatte“, erzählt der 18-Jährige lachend. Als dann Eintracht Frankfurt an der Tür klopfte, schien es ein Wink des Schicksals zu sein. Und da Jip sein Abitur bereits unter Dach und Fach gebracht hatte, erlaubten es ihm nun auch seine Eltern, aus der Hafenstadt nach Deutschland zu wechseln.

Das Fußballtalent liegt bei Jip in der Familie. Neben seinem Vater, der eine erfolgreiche Karriere als Profi absolvierte, spielt auch sein jüngerer Bruder in den Niederlanden Fußball. „Mich freut es, welche Entwicklung er in den vergangenen Jahren genommen hat“, so Jip stolz. „Er hat seine Position und seinen Spielstil für sich gefunden und entfaltet sich wirklich gut.“ Die Eltern lassen den beiden Jungs alle Freiheiten, freuen sich jedoch darüber, dass beide das machen, was ihnen Spaß bereitet: Fußball spielen. Die Aufteilung dabei war immer klar. „Zu meinen Spielen kam in der Regel meine Mutter mit“, berichtet Jip über seine Zeit in der C- und B-Jugend. „Ich wollte früher nicht, dass mein Vater zu meinen Spielen kommt, weil ich immer im Kopf hatte, dass dann gesagt wird ‚Das ist doch der Sohn von Kees Molenaar‘. Ich wollte durch mein eigenes Spiel auf mich aufmerksam machen.“ Das ist Jip gelungen. Nachdem er erfolgreich die Jugendmannschaften des FC Volendam durchlief, wurde Nordin Wooter, Ex-Profi u.a. von Ajax Amsterdam, auf ihn aufmerksam und nahm ihn in seine Fußballschule auf. Diesen Sommer kam dann Marco Pezzaiuoli, Technischer Direktor bei Eintracht Frankfurt, auf den 18-Jährigen zu. „Er kontaktierte mich und meinte, er sei auf der Suche nach einem großen Stürmer für die neue Saison. Und wenn ich eines bin, dann ja wohl groß“, gab Jip lachend zu. Nach einem dreitägigen Probetraining sahen die Verantwortlichen bei Eintracht Frankfurt, dass er zu den A-Junioren passt und verpflichteten den Niederländer. Am Riederwald möchte Jip den Schritt in den Profifußball schaffen und dabei möglichst viele Tore im Trikot der Eintracht schießen. Wir freuen uns auf viele „Doelpunten“ von Jip und eine erfolgreiche Saison im schwarz-weiß-roten Dress!

Von: Leon Mathieu / Nina Bickel

 

 

 


 

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