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U19 siegt souverän in Karlsruhe

Samstag, 22. Februar 2020, 16:26

Mit einem 2:0-Sieg gegen den Karlsruher SC machen die Adlerträger weiter Druck auf die Konkurrenz. Ali Loune bringt die Adlerträger früh in Führung, bevor Jabez Makanda im zweiten Durchgang den Sack zu macht.

Ausgangssitation: Beim Tabellenführer verloren, doch weiter oben auf

Unsere U19 ist mit dem Sieg im Duell mit dem OFC gut ins neue Jahr gestartet, musste dann jedoch am vergangenen Wochenende eine Niederlage gegen den Tabellenführer, den VfB Stuttgart, einstecken. Doch abseits der Chancenverwertung mussten sich die A-Junioren vor der Partie gegen den Karlsruher SC nicht verstecken. Der Karlsruher SC hatte mit einem schwierigen Start in die Rückrunde zu kämpfen und wollte versuchen, gegen die Adlerträger wieder in die Spur zu finden.

Personal: Zwei Rückkehrer fürs Zentrum

Mit Ali Loune und Kapitän Hüseyin Bakirsu brachten das Trainergespann Marco Pezzaiuoli und Andreas Ibertsberger zwei Spieler in die Partie, die gegen den VfB Stuttgart aufgrund einer Gelbsperre fehlten. Außerdem rotierte Fynn Otto zurück in die Startformation, dafür nahmen Komljenovic, Weingärtner und Fahrnberger vorerst auf der Bank Platz.

Standardsituation belohnt starken ersten Durchgang

Von Beginn an zeigten die Adlerträger Dominanz und ließen dem KSC kaum Chancen, sich zu entfalten. „Wir haben ab der ersten Minute klar gemacht, dass wir heute gewinnen wollen“, so Trainer Andreas Ibertsberger nach der Partie. Dementsprechend früh fuhren die Adlerträger die ersten Angriffe auf das Tor der Badenser, konnten sich jedoch nicht aus dem Spiel heraus belohnen. In der 21. Minute schlug Patrick Finger eine Ecke in den Karlsruher Strafraum, wo Rückkehrer Ali Loune goldrichtig stand und zur 1:0-Führung einnickte. In der Folge hatte die U19 weiter viel Ballbesitz, ließ den KSC durch Fehler im Aufbau zu kleineren Chancen kommen, die jedoch kein Problem für Torhüter Max Hinke darstellten. Trotz weiterer Chancen ihrerseits schafften es die A-Junioren nicht, die Führung vor der Halbzeitpause auszubauen und gingen mit 1:0 in die Kabine.

Makanda kommt, fliegt und trifft

Im zweiten Durchgang zeigte sich ein ähnliches Bild wie schon in den vorherigen 45 Minuten und die Adlerträger bestimmten das Spiel. Erneut kam die U19 durch Ballbesitzfußball tief in die Hälfte der Karlsruher, scheiterten jedoch entweder an Torhüter Löhr oder an der Genauigkeit der eigenen Abschlüsse. In der 63. Minute verließ Toptorschütze der U19 Abdulkerim Cakar das Feld und machte Platz für Jabez Makanda. Sechs Minuten nach der Einwechselung bewies sich das glückliche Händchen Pezzaiuolis und Ibertsbergers: Erneut gab es eine Ecke für die Adlerträger, die bis zum zweiten Pfosten an Freund und Feind vorbeisegelte. Dort aber nahm Makanda maß, warf sich in Richtung Ball und wuchtete das Spielgerät mit einem Flugkopfball in die Maschen zum 2:0.

Zwanzig Minuten vor Ende eine komfortable Führung, die den Adlerträgern jedoch nicht reichte und so probierten die eingewechselten Zorn und Seo ihr Glück, konnten jedoch nicht mehr erhöhen. Auf der anderen Seite des Feldes versuchte der KSC noch einmal heranzukommen, doch Max Hinke bewies wie schon so oft in dieser Saison, dass das Team auf ihn zwischen den Pfosten zählen kann, und behielt seine weiße Weste. Trainer Ibertsberger zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, hätte sich jedoch vor dem Tor ein wenig mehr Effektivität gewünscht: „Wir haben unser Spiel über die volle Distanz durchgezogen und dem KSC kaum Luft zum Atmen gelassen. Gegen tiefstehend lauernde Gegner haben wir es gut gemacht, hätten aber aufgrund unserer Chancen das Ergebnis sicher noch ein wenig hochschrauben können.“

Durch den Sieg gegen den Karlsruher SC festigen die Adlerträger ihren sechsten Tabellenplatz und haben die Möglichkeit, am kommenden Samstag, den 29. Februar, beim Heimspiel gegen den FC Augsburg in der Tabelle nach oben zu klettern.

Karlsruher SC U19 – Eintracht Frankfurt U19 0:2 (0:1)

Karlsruhe: Löhr – Rabold, Allgeier (63. Demir), Dinger, Trkulja, Breithaupt, Meier, Trivunic, Kronemayer (77. Varivoda), Kahriman (77. Galjen), Hoffmann

Frankfurt: Hinke – Otto, Cakar (63. Makanda), Finger (74. Fahrnberger), Engel, Brugger, Bakirsu, Loune, Siebert (77. Seo), Molenaar (70. Zorn), Littmann

Tore: 0:1 Ali Loune (21.), 0:2 Jabez Makanda (69.)

Schiedsrichter: Cedric Gottschalk

Zuschauer: 220

Von: Leon Mathieu

 

 


 

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