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U19: Halbfinaleinzug im Stadtderby

Mittwoch, 01. Mai 2019, 13:56

Am Mittwoch, den 1. Mai, empfing unsere U19 den Nachbarn vom FSV Frankfurt zum Viertelfinale des Hessenpokals. Mit einem dominanten Spiel erreichten die Adlerträger souverän mit 4:0 das Halbfinale.

Achtmal wechselte U19-Trainer Marco Pezzaiouli im Vergleich zum A-Junioren-Bundesligaspiel am vergangenen Sonntag gegen den 1. FSV Mainz 05 und brachte gegen den FSV Frankfurt mit Ali Loune unter anderem auch Spieler aus der U17, die sich in der U19 beweisen durften. Von Anfang an waren die Frankfurter das spielbestimmende Team und so ließen die Riederwälder nicht lange auf den Führungstreffer warten. Alessandro Albanese wird in der 4. Minute im Strafraum flach angespielt und legt den Ball am FSV-Keeper vorbei eiskalt ins Netz zur frühen 1:0-Führung. In der Folge machten die Jungadler weiter Druck auf das Tor des FSV. Erst durch einen Konter kam der FSV zu seiner ersten Chance. Ali Loune stieg in der 10. Minute etwas übereifrig in den Zweikampf und sah eine gelbe Karte. Der daraus resultierende Freistoß wurde scharf in den Strafraum geflankt, von wo aus er an die Latte geköpft wurde. Großes Glück für die Eintracht. Diese ließ den Kopf jedoch keineswegs hängen, sondern spielte weiter mit Vollgas. So war es nach einem erneut stark herausgespieltem Angriff Daniel Dejanovic, der die Lücke in der FSV-Verteidigung sah und den Ball auf Florian Zorn durchsteckte. Dieser ließ den letzten Verteidiger mit einer guten Körpertäuschung stehen und schlenzte den Ball am Torwart vorbei ins lange Eck (13.) zum 2:0-Zwischenstand. In der Folge behielt die Eintracht das Spiel weiter in der Hand und kam durch zwei Freistöße von Albanese und einer klasse Kombination weiter zu guten Chancen. In der 24. Minute war es dann erneut soweit, dass der Ball im Tor von FSV-Keeper Kraft lag. Jabez Makanda hält den Ball gut 20 Meter vor dem gegnerischen Tor und entscheidet sich dazu, das Leder einfach auf den FSV-Kasten zu bringen. Mit Erfolg! 3:0 in der 24. Minute für die Eintracht. Die folgenden zehn Minuten verlief das Spiel etwas ruhiger und es kam nur spärlich zu Chancen. Erst durch einen Freistoß von Albanese, den Laurin Stich knapp übers Tor köpft, kommt das Spiel wieder richtig in Fahrt. Im Gegenzug scheiterten Weinhardt (38.) und Sejdovic (39.) an Keeper Stirl und dem Pfosten. Auch in der 45. Minute rettete der Pfosten nach einem Schuss von FSVs Weinhardt die Eintracht vor einem Anschlusstreffer. Somit gingen die beiden Mannschaften mit einem 3:0 für die Eintracht in die Pause. U19-Trainer Pezzaiouli zeigt sich zufrieden mit der ersten Halbzeit: „Heute habe ich einige Jungs aufgestellt, die sonst weniger Spielzeit bekommen. Alle haben sich großartig bewiesen und mir gezeigt, dass wir in der Breite der Mannschaft gut aufgestellt sind.“

In der zweiten Hälfte brannte nichts mehr an

Das zeigte sich auch in der zweiten Halbzeit. Weingärtner steckt den Ball in der 52. Minute gut auf Kabuya durch, der jedoch einen Schritt später ist als FSV-Keeper Kraft. Kabuya ist in der Folge der auffälligste Mann auf dem Platz. In der 55. Minute versorgt er Albanese, der den Ball knapp über das Tor setzt. In der 60. Minute ist es Kabuya selbst, der beherzt abschließt, jedoch an der Latte scheitert. Auch auf der anderen Seite ist es wieder das Aluminium, das dem FSV für ein Tor im Weg ist. Dann kommen die zwei Minuten des Florian Zorn. In der 68. Minute stand er nach einem Pass des eingewechselten Fingers noch im Abseits, doch in der 69. Minute steht er nach einer Hereingabe von Albanese goldrichtig und netzt zum 4:0 ein. Nach dieser Erhöhung ist der Halbfinaleinzug eigentlich schon sicher, doch die Eintracht kommt noch vermehrt zum Abschluss, schafft es jedoch bis zum Schlusspfiff nicht mehr, FSV-Keeper Kraft zu überwinden. „Die Jungs haben heute eine super Leistung gezeigt und bewiesen, dass aktuell einfach die Mentalität stimmt. Mit der Einstellung und dem Kampfgeist können wir am Sonntag in das wichtige Spiel gegen den FC Bayern gehen.“

Eintracht Frankfurt - FSV Frankfurt 4:0 (3:0)

Eintracht Frankfurt:

Stirl – Sarho (65. Finger), Engel, Dejanovic, Stich, Loune (72. Türksoy), Kabuya (75. Kabuya), Weingärtner, Zorn (77. Cakar), Albanese, Makanda

FSV Frankfurt:

Kraft – Desch, Weiser, Yokota, Williams, Weinhardt, Schulze Solano, Pandza, Aral, Sejdovic, Bazzoli

Tore: 1:0 Albanese (4.), 2:0 Zorn (12.), 3:0 Makanda (24.), 4:0 Zorn (68.)

Schiedsrichter: Christian Stübing

Zuschauer: 250

Von: Leon Mathieu

 

 


 

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