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U19 belohnt sich spät gegen Fürth

Samstag, 30. November 2019, 15:53

Nach einem umkämpften Spiel gegen die SpVgg Greuther Fürth war es wie schon in München Abdulkerim Cakar, der das Siegtor für Adlerträger schoss. Mit dem 1:0(0:0)-Heimsieg sicherten sich die Adlerträger drei Punkte.

Mit dem letzten Spiel der Hinrunde wollte sich das Team von Technischem Leiter Marco Pezzaiuoli und Trainer Andreas Ibertsberger für die großartige erste Saisonhälfte belohnen und hatte gegen die SpVgg Greuther Fürth die drei Punkte fest im Visier. Doch beide Mannschaften kamen schwer ins Spiel und so verlief die erste Viertelstunde recht zäh, mit minimal höherem Spielanteil für die Adlerträger. Die erste Großchance für die Riederwälder hatte Jip Molenaar, dem nach einem flachen Pass in den Fünfer nur Zentimeter zum erlösenden Tor fehlten. Die Ibertsberger-Schützlinge taten sich schwer, zu weiteren Chancen zu kommen, obwohl sie mehr und mehr Ballbesitz hatten und das Spielgerät laufen ließen. Ali Loune (27.) und David Siebert (28.) probierten es beide mit einem Solo, doch sowohl Lounes Fernschuss als auch Sieberts Schuss auf den kurzen Pfosten verfehlten knapp. In der 35. Minute stellte Max Hinke unter Beweis, dass sein starker Auftritt in München kein Einzelfall war. Nach einem Fehler von Cakar in der eigenen Hälfte parierte der Frankfurter Schlussmann souverän und hielt seinen Kasten sauber. Kurz vor der Halbzeitpause dann ein Raunen auf den Rängen: Molenaar bekam den Ball im Strafraum zugespielt und legte auf Bakirsu ab, dem der Ball jedoch versprang. So ging es mit 0:0 in die Halbzeitpause, ein Ergebnis, mit dem Ibertsberger nach dem Spiel nicht glücklich war: „Wir hatten im ersten Durchlauf Schwierigkeiten, unser Spiel aufzuziehen und uns Chancen herauszuspielen, wie wir es in den letzten Wochen noch gemacht haben. In der zweiten Halbzeit lief das deutlich besser und wir hatten neben einem erneut starken Max Hinke im Tor auch das nötige Glück im Angriff.

Hinke erneut Elfmeterkiller, Cakar schon wieder eiskalt

Im zweiten Durchgang waren es die Adlerträger, die die erste Großchance verbuchen konnten: Cakar legte sich den Ball etwa 25 Meter vor dem Tor zum Freistoß hin und verfehlte mit seinem wuchtigen Schuss nur knapp das lange Eck. Und bei Standards sollte die Stärke der Adlerträger heute am deutlichsten sein. Keine zwei Minuten später brachte Hüseyin Bakirsu einen Freistoß hoch hinein direkt auf Yannick Brugger. Der Innenverteidiger nahm den Ball in der Drehung mit, erwischte ihn jedoch nicht voll, weswegen er ihm über den Fuß rollte. Nach einer Menge gelben Karten auf beiden Seiten dann ein weiterer Pfiff: Schiedsrichter Bauch zeigte nach einem Schubser durch Mason Judge im eigenen Strafraum auf den Elfmeterpunkt. Doch wie schon in München war Max Hinke zur Stelle, entschärfte den Strafstoß und hielt das Spiel somit weiter offen.

Fürth erhöht die körperliche Intensität und die Anzahl der taktischen Fouls und kassiert weiter einige gelbe Karten, doch unterbindet damit alle schnellen Angriffe der Adlerträger. Für die nötige offensive Durchschlagskraft wechselten Pezzaiuoli und Ibertsberger mit Makanda, Zorn und Littmann alle offensiven Spieler ein, die ihnen auf der Bank zur Verfügung standen. Das zahlte sich schnell aus, denn sowohl Littmann, als auch Makanda prüften den Torwart der Franken. Die reguläre Spielzeit war rum, doch wer sich sicher war, dass die Partie unentschieden ausgehen würde, hat seine Rechnung nicht mit Abdulkerim Cakar gemacht. Nach einer Ecke von Rechts landet der Ball vor den Füßen von Yannick Brugger. Der bekommt das Spielgerät irgendwie an zwei Gegenspielern und dem Fürther Torwart vorbei in die Mitte geschoben, wo Cakar den Ball nur noch zum 1:0 über die Linie drücken musste. Die Adlerträger kämpften lange und belohnten sich spät für ihren Kampf. „Die Jungs haben bis zum Ende nicht nachgelassen, den Gegner stets unter Druck gesetzt und sich für diesen Einsatz mit dem 1:0-Sieg belohnt“, freute sich Ibertsberger nach dem Spiel sichtlich. „Wirklich ein ganz, ganz großes Kompliment an die Mannschaft. Erneut!“ Mit den wichtigen drei Punkten beendet das Team von Pezzaiuoli und Ibertsberger die Hinrunde mit 22 Punkten auf einem starken sechsten Platz. Am kommenden Wochenende steht der Rückrundenstart gegen den direkten Tabellennachbarn aus Freiburg an, dem man mit einem Sieg weiter auf den Fersen bleibt und die Spitzengruppe angreifen kann.

Eintracht Frankfurt U19 – SpVgg Greuther Fürth U19 1:0 (0:0)

Frankfurt: Hinke – Judge, Fahrnberger (62. Pecar), Cakar, Oestreicher, Engel, Brugger, Bakirsu (87. Makanda), Loune, Siebert (87. Littmann), Molenaar (65. Zorn)

Fürth: Rump – Dinyer, Oppelt, Löblein, Miftaraj, Schaffors, Dierke (86. Kamm), Lockermann, Sauer (80. Schories), Korene (32. Bachmann), Torlack

Tore: 1:0 Cakar (90.+1)

Besondere Vorkommnisse: Max Hinke hält Strafstoß (68.)

Schiedsrichter: Tobias Bauch

Zuschauer: 90

Von: Leon Mathieu

 

 


 

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