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U17-Juniorinnen: Nichts zu holen gegen den SV Alberweiler

Montag, 06. Mai 2019, 21:14

Im Nachholspiel gegen den SV Alberweiler konnte unsere U17 früh in Führung gehen und diese bis gut eine halbe Stunde vor Spielschluss behaupten, am Ende stand jedoch eine verdiente Niederlage gegen einen äußerst starken Gegner.

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Eigentlich hätte es kaum besser losgehen können für unsere U17. Nachdem die Gäste vom SV Alberweiler in der 2. Minute eine erste Torannäherung verzeichneten, ging es in der 6. Minute blitzschnell. Nach einem langen Ball aus der Defensivreihe konnte sich Mila Rausch auf dem rechten Flügel gegen die Spielführerin der Gäste im Laufduell durchsetzen und den Ball in die Mitte zur mitgelaufenen Lena Bencic spielen. Diese setzte sich gut durch und traf zur frühen Führung.

Danach kam der SV Alberweiler aber immer besser ins Spiel und drückte unsere U17 zunehmend mehr in die eigene Hälfte. Hieraus resultierten gute Möglichkeiten, beispielsweise durch Vera Elgass in der 13. Minute, welche Michèle Häuser glänzend parierte oder auch durch Standardsituationen, welche ans Aluminium flogen (14.,19.). Die Eintracht hatte nur in der 22. Minute nochmals eine gefährliche Situation, als Lena Bencic die herausgeeilte Schlussfrau der Gäste in Nähe der Eckfahne energisch anlief und beinahe den Ball erobern konnte – im letzten Moment klärte Laura Bozenhardt dann jedoch unter Bedrängnis.

„Leider hat uns das frühe Tor nicht viel Sicherheit im Spiel nach vorne gegeben. Gegen den Ball haben wir zwar sehr leidenschaftlich verteidigt, jedoch zu tief gestanden. Die Führung zur Halbzeit war daher sehr glücklich für uns.“ bewertet Eintracht-Trainer Adrian Stanik die erste Spielhälfte.

Die zweite Halbzeit wollten die Adlerträgerinnen offener gestalten und standen zunächst etwas höher. Hierdurch war das Spielgeschehen in der Anfangsviertelstunde der zweiten Halbzeit recht ausgeglichen. Kurz darauf sollte die Partie jedoch die entscheidende Wendung nehmen.
Erst traf Laureta Temaj zum 1:1-Ausgleich, danach nutzte Julia Stützenberger einen kollektiven Tiefschlaf aus und markierte den Führungstreffer (56., 57.).
„Natürlich war die Führung nicht unverdient für die Gäste, allerdings haben mich diese zwei Situationen extrem geärgert. Beim Führungstreffer haben wir kaum Gegenwehr gezeigt, zumal beim Ausgleich für mich auch eine nicht ganz saubere Ballmitnahme (Schutzhand) im Raum stand.“ sieht Adrian Stanik enttäuscht den Doppelschlag der Gäste aus Alberweiler.

Danach nahm das Spiel seinen Lauf und der SV Alberweiler erhöhte nochmals den Druck. Bis auf zwei gute Distanzschüsse von Lili Wanjura (51., 82.) konnte die Eintracht keine Nennenswerten Offensivaktionen mehr in der zweiten Halbzeit verbuchen. Stattdessen erhöhten die Gäste durch Malin Frisch, welche den Ball aus stark abseitsverdächtiger Position über die Linie drückte (69.). Der Treffer zum 1:3 markierte gleichzeitig auch den Endstand, weshalb das Fazit von Trainer Adrian Stanik wie folgt ausfiel: „Vom Einsatz und der Einstellung her kann ich meiner Mannschaft heute keinen Vorwurf machen. Letztlich müssen wir anerkennen, dass wir gegen die meiner Meinung nach stärkste Mannschaft der Liga verloren haben. Hierbei haben wir vom Ergebnis her sogar noch einiges an Glück gehabt, der Sieg hätte durchaus noch höher ausfallen können. Für uns ist das aber kein Beinbruch, immerhin konnten wir den klaren Favoriten lange ärgern. Leider hat sich Katharina Bilz bei einem durch die Schiedsrichterin nicht geahndeten Foul am Fuß verletzt. Trotz großer Schmerzen hat sie aber auf die Zähne gebissen und durchgespielt, was für ihren und unseren Teamcharakter spricht. Wir hoffen, dass es nicht Schlimmeres ist und wünschen gute Besserung!“

 

Eintracht Frankfurt - SV Alberweiler 1:3 (1:0)

Tore: 1:0 Bencic (7.), 1:1Temaj (56.), 1:2 Stützenberger (57.), 1:3 Frisch (69.)

Schiedsrichterin: Hannah Riederer 

SGE: Häuser; Bathmann, Bilz, Wanjura, Felchle, Passler, Wickert (34. Meier), Beck, Bencic (74. Müller), Reuter, Rausch.

 

Foto: Harry Engelmann

 

 

 

 

 


 

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