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U17-Juniorinnen: Heißer Kampf zum Bundesliga-Abschluss 2019

Sonntag, 02. Juni 2019, 15:16

Dem Wetter entsprechend sollte das letzte Saisonspiel der U17-Juniorinnen von Eintracht Frankfurt gegen den alten und neuen Staffelsieger vom SC Freiburg - hierfür wurde die Mannschaft von Edgar Beck vor dem Anpfiff noch geehrt - ein richtig heißer Kampf um die drei Punkte werden. Unsere Adlerträgerinnen wollten im letzten Spiel der Bundesligasaison 2018/2019 vor heimischem Publikum nochmal alles aus sich herausholen und starteten direkt sehr offensiv in die Partie.

Eintracht Frankfurt Frauenfußball Saison 2018/19 Mädchenfußball

Bereits in der 1. Spielminute konnte Lena Bencic nach Zuspiel von Linn Beck einen ersten Torschuss abgeben. Auch der SC Freiburg suchte den Weg nach vorne, der erste Torschuss wurde jedoch geblockt (4.). Es folgte ein schön gespielter Angriff über die Stationen Karla Reuter und Lena Bencic, welcher letztlich durch Kara Bathmann abgeschlossen wurde (6.). Nach diesen ersten heißen Minuten - die Sonne brannte auf der Sportanlage in Nieder-Eschbach unaufhörlich - fand die Partie mit zunehmender Dauer im Mittelfeld statt. Hierbei zeigte sich die Eintracht sehr präsent und versuchte den Favoriten nicht ins Spiel kommen zu lassen.

Gefährlich wurde es erst wieder in Minute 30, als ein schnell und kurz ausgeführter Freistoß vom SCF bei Top-Torjägerin Oceane Celia Picard landete, deren Schuss aufs kurze Eck wurde jedoch gut von Eintracht-Schlussfrau Michèle Häuser entschärft (30.). Drei Minuten später eine sehenswerte Chance für Freiburg. Juniorinnen-Nationalspielerin Marie Philipzen schoss einen Ball volley auf das Eintracht-Gehäuse, Michèle Häuser parierte glänzend zur Ecke. Bei dieser kam Oceane Celia Picard zum Abschluss, welcher jedoch klar über das Tor ging (34.). Dann war wieder die Eintracht am Drücker, zunächst durch einen Torschuss von Lena Bencic (40.).

Es folgte die größte Chance der Eintracht (43.): Ein von Lili Wanjura aus gut 35 Metern aus halblinker Position direkt aufs Tor von Kristina Bruch geschossener Freistoß. Der Schuss glitt ihr durch die Beine, der Ball rollte hierbei über die Linie, allerdings wurde der Treffer nicht anerkannt. "Den Ball hat sie klar hinter der Linie wieder vorgeholt. Der Schiedsrichter-Assistent hat nicht gut gestanden und einen Augenblick nicht aufgepasst. Der Treffer hätte zählen müssen!" ärgerte sich Adrian Stanik über das nicht gegebene Tor.

Auf der Gegenseite gab es dann noch eine große Möglichkeit für Freiburg, der Torschuss von Selina Fockers landete jedoch an der Latte. "So hatte ich mir das für die letzte Partie vorgestellt. Ohne Angst in das Spiel gehen und die eigenen Chancen suchen. Wir haben aggressiv und gut verteidigt und waren klar auf Augenhöhe mit dem Staffelsieger." lautet das zufriedene Halbzeitfazit von Eintracht-Trainer Stanik.

In der zweiten Halbzeit wollte die Eintracht wie bisher zu Werke gehen und wurde dann kalt erwischt, in der 47. Minute erzielte Marie Philipzen den 1:0-Führungstreffer. "Das Tor muss ich auf meine Kappe nehmen. Durch einen Zuruf habe ich Michèle im Tor irritiert, ansonsten hätte sie den Ball wohl gehalten." schildert Adrian Stanik die Spielszene. Die Eintracht ließ sich aber nicht beirren und kam durch Kara Bathmann in der 50. Minute zum nächsten guten Abschluss. Der SC Freiburg versuchte ebenfalls weiter den Weg nach vorne zu suchen, die frisch gebackene U17-Europameisterin Victoria Ezebinyou verzeichnete einen Kopfball, dieser brachte jedoch nichts ein (58.).

Knapp zehn Minuten später die große Chance für die Eintracht zum Ausgleich, nach einem langen Ball setzte sich Lena Bencic im Laufduell klar durch und tauchte vor dem Tor des SC Freiburg auf, ihren Schuss kurz vor der Strafraumgrenze entschärfte Kristina Bruch jedoch (67.). "Wir hätten uns den Ausgleich definitv verdient gehabt." so Adrian Stanik.

Kurz vor Schluss noch eine gute Schussmöglichkeit für die eingewechselte Mila Rausch, die gerade noch geblockt werden konnte (78.). Die letzte Chance der Partie verzeichnete nur eine Minute später der SC Freiburg durch Selina Fockers (79.).

Danach war Schluss und es stand eine sehr unglückliche Niederlage auf Seiten der Eintracht.

"Ein Unentschieden wäre heute mehr als gerecht gewesen. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, es war heute eine tolle Energieleistung gegen eine der stärksten Mannschaften Deutschlands und dies auch noch bei diesen Temperaturen. Wir können ganz viel Positives aus diesem Spiel ziehen und werden uns nun konzentriert auf das Hessenpokal-Endspiel gegen den 1. FFC Frankfurt vorbereiten. Dem SC Freiburg wünschen wir auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft viel Erfolg und Antonia Thoma eine möglichst rasche Genesung!" resümiert Adrian Stanik zufrieden das Spiel gegen den Staffelsieger SC Freiburg.

Eintracht Frankfurt - SC Freiburg 0:1 (0:0)

Tor: 0:1 Philipzen (47.)

Schiedsrichterin: Selina Menzel

SGE: Häuser; Meier, Bilz, Wanjura, Felchle, Passler, Wickert, Reuter, Bencic, Bathmann, Beck (71. Rausch).

 

 


 

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