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U15 siegt 3:1 in Freiburg

Montag, 11. März 2019, 12:05

Am Samstag war unsere U15 beim SC Freiburg gefordert. Die Jungadler überzeugten zwar nicht restlos, verdienten sich aber aufgrund der besseren Chancen den ersten Dreier des Jahres.

Unsere C-Junioren erwischten den schwungvolleren Start und hätten schon nach zwei Minuten in Führung gehen können, als Josien Nathaniel einen Fallrückzieher aus sieben Metern unter die Querlatte platzierte, wo aber auch der Torhüter seine Finger im Spiel hatte. Es war der Auftakt einer formidablen Druck- und Drangphase der Gäste, die die gleichermaßen spielstarken Hausherren nicht zur Entfaltung kommen ließen. Die logische Folge war bald die Führung durch Yannick Freischlad, nachdem Arda Temur und Lukas Danowski Maurice Kobanda auf dem linken Flügel freispielten, dieser das Leder nach innen brachte, wo Nathaniel zunächst verpasste und daraufhin Freischlad am langen Pfosten freistand und zum 1:0 einschob (21.). Doch die verdiente Führung sollte weniger Sicherheit, als vielmehr bald eine gewisse Zufriedenheit einkehren lassen, weil sich die Gäste allmählich in die eigene Hälfte zurückzogen und in diesem Zusammenhang auch die Intensität etwas zurückschraubten. Was den technisch versierten Breisgauern gelegen kam, sodass erste Chancen für den Sportclub nur eine Frage der Zeit waren. Erst kratze Sören Schmidt einen gefährlichen Abschluss aus dem langen Eck, wenig später rettete der Pfosten. Nach einer halben Stunde war es dann um den Vorsprung geschehen, als die Jungadler einen Ballverlust mehrfach nicht entschärfen konnten, am Ende Schmidt sogar noch parierte, beim Abstauber aus zwei Metern aber machtlos war, sodass die Kontrahenten mit einem leistungsgerechten 1:1 in die Kabinen gingen.

Diese wieder verlassen zeigten unsere C-Junioren bald wieder das Gesicht aus der Anfangsviertelstunde, wenngleich sogar noch einen Tick offensiver und aggressiver. Mutig beim Spiel in die Spitze und unnachgiebig in der Zweikampfführung waren die Hessen nach dem Seitenwechsel endgültig Chef im Ring. Nur Kapital schlugen sie daraus zunächst nicht. Denn erst unterlief Nathaniel eine butterweiche Flanke Freischlads um wenige Zentimeter (38.), dann lief Freischlad nach einer überlegten Verlagerung Danowskis alleine auf das Freiburger Gehäuse zu, legte kurz vorm Ziel aber nochmal quer, sodass der Gastgeber das Spielgerät abfangen konnte (42.). Entsprechend bedurfte es auch etwas Spielglück, um die Partie in siegreiche Bahnen zu lenken, als Mehdi Loune im Sechzehner von drei Gegenspielern gestellt zu Fall ging und der Elfmeterpfiff ertönte. „Es gibt sicher auch Schiedsrichter, die diese Szene anders bewertet hätten“, gab Cheftrainer Damir Agovic hinterher ehrlich zu. An der Konsequenz änderte sich gleichwohl nichts, nachdem Freischlad den Strafstoß maßgerecht ins linke obere Eck beförderte (62.). In weiterer Folge waren die Hausherren zu größerem Risiko gezwungen, die sich dadurch ergebenden Räume hatten mehrere Kontermöglichkeiten für die Eintracht zur Folge. Doch entweder weder Mahmut Afsar noch Maurice Kolbe vermochten die Vorentscheidung herbeizuführen. Also war es Nathaniel vorbehalten, den Endstand zu markieren, als der umtriebige Angreifer einen von Lars Kleiner eingeleiteten und Sturmpartner Freischlad weitergeleiteten Gegenstoß zum 3:1 vollendete. Danach hatte der Stürmer sogar mit einem Kopfball aus drei Metern die Möglichkeit auf einen Doppelpack, zielte aber vorbei.

Insgesamt zeigte sich Coach Agovic nach Schlusspfiff vor allem „mit der Einstellung in der zweiten Halbzeit zufrieden, als die Jungs konsequent gepresst und nichts zugelassen haben.“ Dennoch möchte sich der Trainer vom Ergebnis nicht blenden lassen: „Wir sehen weiter Verbesserungsmöglichkeiten. Dass wir nach der Führung nachgelassen haben und teilweise große Torchancen ausgelassen haben, können wir uns nicht gegen jeden Gegner erlauben.“ Gegner wie die TSG Hoffenheim, die am Samstag, 12 Uhr, zum Gipfeltreffen im Riederwaldstadion gastiert.

Von: Daniel Grawe

 

 


 

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