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U15 mit glanzloser Reaktion gegen die Stuttgarter Kickers

Montag, 01. Oktober 2018, 14:40

Am Samstagmittag hatte unsere U15 die Stuttgarter Kickers zu Gast im Riederwaldstadion. In einer einseitigen Begegnung behielt die Eintracht mit 2:0 die Oberhand und blieb somit erstmals ohne Gegentor.

Früh wurde klar, wohin sich die Partie entwickeln würde. Die Gäste scheuten jegliches Risiko und verbarrikadierten sich mit neun Mann hinter der Mittellinie, während unsere U15 lange den Schwung der vergangenen Schützenfeste suchte. Gleichwohl hatten die Adlerträger über nahezu die komplette Spieldauer alles unter Kontrolle und nicht zuletzt die Mehrzahl der Ballbesitzphasen. Da die meisten Zonen vor dem gegnerischen Gehäuse blockiert waren, versuchten die Riederwälder immer wieder über die Außen zum Torerfolg zu kommen, was nach fünf Minuten schon beinahe gelungen wäre, als Lars Kleiner eine Hereingabe auf den kurzen Pfosten schlug, wo Josien Nathaniel aus etwa vier Metern knapp vorbei zielte. Nach einer Viertelstunde ging es dann über die linke Seite, als Arda Temur Mehdi Loune bediente, welcher aus acht Metern zu zentral auf den Torhüter schoss. Der Mittelfeldakteur stand auch zehn Minuten vor der Pause im Fokus, als er im Strafraum nur noch regelwidrig aufzuhalten war, ein fälliger Elfmeterpfiff aber ausblieb. Das krasse spielerische Ungleichgewicht hätte dann nach einer halben Stunde beinahe vollends skurrile Züge angenommen, als die Frankfurter Innenverteidigung einen langen Stuttgarter Schlag unterschätzte, der einzige Stürmer fast das halbe Spielfeld hinter sich ließ, aus zwölf Metern aber über den Kasten feuerte. „Diese Szene hätte das Unterfangen natürlich weiter erschwert“, blickte Cheftrainer Damir Agovic auf die einzige zugelassene Chance seiner ansonsten durchweg sattelfesten Truppe zurück.

Was sich nach der Pause sogar noch verfestigen sollte, da die Überlegenheit der Hausherren noch einen Deut drückender wurde. Keine zwei Zeigerumdrehungen nach dem Seitenwechsel gelangte eine kurz ausgeführte Ecke zum im Rückraum lauernden Nathaniel, der das Leder aus 14 Metern halblinker Position an die Latte platzierte. Wiederum nur drei Minuten später steckte Temur das Spielgerät perfekt getimt auf den durchgestarteten Yannick Freischlad durch, der den vor ihm auftauchenden Torhüter abgezockt umkurvte, aber das Außennetz traf. Die nächsten Gelegenheiten ließ sich der Angreifer danach allerdings nicht mehr entgehen. Nachdem eine Ecke zu einem indirekten Freistoß an der Strafraumkante geführt hatte, den Loune geistesgegenwärtig schnell ausführte und damit die ungeordneten Schwaben auf dem falschen Fuß erwischte, wussten diese sich nur noch mit einem plumpen Einsteigen gegen Temur zu helfen, was einen von Freischlad verwandelten Elfmeter zu Folge hatte. Dem überfälligen Dosenöffner sollte kurz vor Schluss die endgültige Entscheidung folgen, als sich die Jungadler äußerst abgeklärt aus der eigenen Hälfte herauskombinierten, im rechten Halbraum ihre Gegenspieler austanzten und am Ende Rechtsverteidiger Kleiner in Szene setzten, der ein letztes Mal den Kopf oben behielt und Freischlad bediente, welcher zum 2:0 ins lange Eck traf.

Coach Agovic sprach zwar im Nachgang davon „insgesamt kein gutes Spiel“ gesehen zu haben. „Dafür haben wir mit einer Ausnahme über 70 Minuten sehr gut gestanden, unsere Dominanz in Tore umgemünzt und letztlich eine gute Reaktion auf die Niederlage gegen Hoffenheim gezeigt.“

 

Eintracht Frankfurt U15 - SV Stuttgarter Kickers U15 2:0 (0:0)

Frankfurt: Busold - Kleiner, Temur, Germeli, Kolbe, Deda, Kobanda (46. Burcu), Loune, Freischlad (70. + 2 Bauer), Afsar (68. Zirener), Nathaniel (70. Jaromin)

Stuttgart: Knapp - Becker (46. Sertollaj), Siavilas, Kohler, Seemann, Greco, Diescher (68. Iaciancio), Lander, Bruckner, Simon (68. Tsiakmakis), Babic (63. Sichwardt)

Tore: 1:0 Freischlad (48., Foulelfmeter) 2:0 Freischlad (67.)

Zuschauer: 60

Schiedsrichter: Pascal Ackermann

Von: Daniel Grawe

 

 


 

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