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Trotz Niederlage: Team beweist Kampfgeist

Donnerstag, 22. August 2019, 10:06

Am dritten Spieltag der B-Junioren Bundesliga Süd/Südwest fuhr unsere U17 zur Spielvereinigung Greuther Fürth. Trotz einer 3:4-Niederlage bewiesen die Adlerträger Moral und dominierten über weite Strecken die Partie.

Die Eintracht traf auf bisher noch sieglose Franken und wollte wieder an die obere Tabellenhälfte anschließen. Unsere Jungadler starteten selbstbewusst, hoch konzentriert und wirkten am Ball ruhig. „Die erste Halbzeit war die beste, die wir in diesem Jahr gespielt haben“, analysiert Fießer stolz. In der Folge belohnte sich Abwehrspieler Dario Gebuhr und seine Mitspieler in der 14. Minute mit dem 1:0. In einem bis dato umkämpften Spiel, mit drei gelben Karten zwischen der 22. und 33. Minute, ließen die Jungs aus Frankfurt hinten nichts zu und verteidigten die Führung bis zur Halbzeit.

Nach der Pause dann der Paukenschlag der Gastgeber: Innerhalb von zwölf Minuten landeten die ersten drei Torschüsse der zweiten Hälfte im Netz der Adlerträger. Nik Leipold (41.), Robin Lein (46.) und Alexander Tietze (52.) verwandelten eiskalt vor dem Kasten der Eintracht. Jan Fießer nahm für taktische Veränderungen kurz danach zwei Wechsel vor. Als Nik Leipold in der 69. Minute zum zweiten Mal an diesem Tag gegen unsere Adler traf, schien das Spiel entschieden. „Wir müssen in den nächsten Wochen viel Arbeit in die individuellen Fehler stecken.“ Doch unsere U17 kämpfte sich zurück: Berkan Küpelikilinc verkürzte in der 72. Minute auf 2:4. Die Mannschaft unter Jan Fießer wusste, dass die Niederlage noch nicht besiegelt war. Wenige Minuten später sogar das 3:4 durch Elias Kurt (80. +3). In der 84. Minute dann der nächste Dämpfer: Dzanan Mehicevic musste mit Gelb-Rot vom Platz. Der U17-Trainer weiß um die Intensität dieser Schlussphase: „Meine Mannschaft hatte kurz vor Schluss noch die Chance zum 4:4.“ Kurz danach war Abpfiff einer sehr leidenschaftlichen Partie, die unsere Eintracht mit 3:4 verlor.

„Nach dem Spielverlauf müssen wir normalerweise mit vier oder fünf Toren Vorsprung in die Pause gehen, aber so ist halt der Fußball“, erklärt der Coach. Dennoch gibt es keinen Grund den Kopf hängen zu lassen: „Die Jungs waren, bis auf diese zwölf Minuten in Durchgang zwei, fantastisch und haben extreme Moral bewiesen. Was mein Team heute abgeliefert hat, war Wahnsinn.“

Von: Jonas Frey

 

 


 

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