Aktuelles aus der Eissportabteilung

Trainingslager 2016

Donnerstag, 02. Juni 2016, 06:12

Was das Trainingslager angeht, lassen sich die Eisstockschützen immer neue Orte oder Regionen einfallen. Das ist nicht nur auf Deutschland beschränkt, sondern es kommt auch Österreich in die engere Auswahl. In den Vorjahren waren wir in Oberösterreich, Tirol oder auch Kärnten zu Gast. In diesem Jahr wieder nach dem Motto: „Fahr‘ nicht fort, bleib im Ort“. Den Ort haben wir in diesem Jahr mit Bad Friedrichshall. ausgesucht. Eine sehr überschaubare Anzahl an Sportlern der Eissportabteilung war bei einem befreundeten Eisstockverein in der Salzstadt vom 25.05. - 29.05 2016 willkommen. 

Nach der Anreise haben wir uns erst mal alle auf der Stockanlage der Bad Friedrichshaller Eisstockschützen eingefunden. Beneidenswert deren Anlage.  6 Bahnen, davon 2 in einer Halle und alle mit einem sehr gut bespielbaren Verbundsteinpflasterbelag. Nach einem kurzen Gespräch haben wir uns entschlossen ins Deutsche Zweirad- und NSU-Museum nach Neckarsulm zu fahren. Der gemütliche Teil des ersten Abends endete für die Hausherren und die Eintrachtler auf dem Bockbierfest. 

Es ist mittlerweile Donnerstag… für einige war die Nacht merklich zu kurz. Aber es standen 2 Turniere auf der Tagesordnung. Frühstück als Stärkung sollte die erste Devise sein..

08:00 Uhr Beginn des Mixedtrnieres. Es waren fast alle Eintrachtler(bis auf eine Person) in der Mixedmannschaft gemeldet. Ein ebenso überschaubares Turnier mit nur 8 Mannschaften auf der Anlage des FSV Bad Friedrichshall. Unsere bunt zusammengewürfelte Trainingsmannschaft hatte einen schweren Stand in einem stark besetzten Turnier. Viele haben sich gefragt ,,Warum nur so früh?“ die Antwort kam auch sofort… danach kommt noch ein Duo-Turnier. Einige der Eintrachtler hätten sicher Teppich spielen wollen… und wären gerne noch liegen geblieben. Der vorangegangene Abend war da war wohl zu lang oder die dazugehörige Nacht, zu kurz. Nach Beendigung des MIX-Turniers gab es dann im Festzelt, was ca.40 Meter von der Stockbahn entfernt lag, das Mittagessen. Nach dem Essen, die Siegerehrung. Vom Sieger weit weg, auch mit den Platzierten hat man sich zurückgehalten. Ausbeute des Tages wurde leider der letzte Platz mit nur 1:13 Punkten. Fazit – man ist ja im Trainingslager. Da klappt auch bei hochbezahlten Fussballern in Ascona auch nicht alles in der Vorbereitung auf die EM.

Die Nachmittagsveranstaltung am Donnerstag bildete das DUO-Turnier. 2 freie Duo-Mannschaften (Mannschaften in jeder Art der Zusammensetzung) fanden sich aus den 6 Spielern des Vormittags. Es gab eine Duo-Damenmannschaft mit männlicher „Verstärkung“ und eine Duo-Herrenmannschaft mit weiblicher Unterstützung. Beide Mannschaften konnten die Schmach vom Vormittag so nicht auf sich sitzen lassen und gaben sich das Motto: JETZT ERST RECHT. Das hat sich dann am Ende auch so herausgestellt. Die Herren belegten den 6. Platz mit 9:11 und die Damen den 9. Platz mit 8:12.

Nach dem 26 °C heißen Turniertag haben wir uns entschlossen nun einen kurzen aber gemütlichen Abend zu machen, zumal es auch ein „Geburtstagskind“ (es wurde 30) in den Reihen hatte.

Am nächsten Tag – es ist Freitag - wurde erst mal ausgiebig gefrühstückt und ein Tagesausflug geplant, welcher uns dann zur Burg Guttenberg nach Neckarmühlbach führten sollte. Auf dem Weg nach oben, auf die Burg, sahen wir ein Schild mit einem Vogel und der Beschriftung ,,Achtung Flugbetrieb". Kaum angekommen, saßen wir auch schon mitten in der Falkner Show. Eines unserer Mitglieder ereilte einen Flügelschlag von einem Weißkopfseeadler. Natürlich war der Schock größer wie der Schlag selber. Als dann die Geier an der Reihe waren wurde gesagt, das diese Tiere zu faul sind zu fliegen und sich eher von der Thermik treiben lassen würden. Das sahen wir auch sehr schnell, denn einer der Geier ist vor der Burgmauer gelandet und kam dann wieder zurückgelaufen. Mit „Flugbetrieb“ hatte das eigentlich wenig zu tun. Danach haben wir erst mal uns die Eulen, Geier und Adler (Attilla’s Geschwister???) angeschaut, die auf der Burg leben. Ein Rundgang durch die Burg rundete den Ausflug ab. Am späten Nachmittag wurde noch ein ausgiebiges Training absolviert. Es wurden noch einmal die Grenzen des Vortages aufgezeigt. Beim gemütlichen Abend haben wir dann unsere Planung etwas korrigiert. Der gedachte Ausflug ins Technik Museum nach Sinsheim lohnt sich für einen halben Tag nicht und so wurde sich für das nahe gelegene Salzbergwerk entschieden, was nur ca. 20 Minuten Fußweg entfernt war. Man war ja schließlich in der Salzstadt Bad Friedrichshall.

Wir gingen am Samstag nach dem Frühstück ins nahe gelegene Salzbergwerk, wo wir dann leider erfahren mussten dass der Aufzug, der uns nach unten fahren sollte, defekt ist. Also haben wir uns entschlossen, die Stadt zu erkunden. Kein leichtes Unterfangen.

Gegen 15:00 Uhr wurde dann noch  eine letzte Trainingseinheit eingelegt.

Am Abend haben wir uns mit den Eisstockfreunden aus Bad Friedrichshall zu einem gemütlichen Abend zusammengefunden.

An dieser Stelle danken wir den Organisatoren des Trainingslagers wie auch den Eisstockschützen aus Bad Friedrichshall, für die Gastfreundschaft.

Von: Jens L., Mathias R.

 

 

 


 

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