Annika Klecha

Die Abteilungstreue

Annika Klecha

Steckbrief

Vorname: Annika
Nachname: Klecha
Geburtstag: 17.02.1982
Abteilung: Hockey
Beruf: Lehrerin
Vereinsmitglied seit: 1995
Aufgaben im Verein: Spielerin, Jugendtrainerin

Ein Leben für die Eintracht führt Annika Klecha von unseren Hockey-Damen, wenn man ihr so zuhört. Neben ihrem Beruf als Lehrerin ist sie nicht nur dreimal die Woche zum eigenen Training am Riederwald, sondern auch für ihre ehrenamtliche Tätigkeit als Trainerin im Nachwuchsbereich sowie bei Spielen und Turnieren am Wochenende.

1995 kam Annika als Spielerin zur Hockeyabteilung von Eintracht Frankfurt, nur drei Jahre später, mit siebzehn Jahren, fing sie zusätzlich an, die Junioren zu trainieren. „Es kam nie ein anderer Verein in Frage, mir gefällt das große Ganze, der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft und der Abteilung“, erklärt Annika ihre Entscheidung. Wenn sie an ihre schönsten Momente mit Eintracht Frankfurt zurück denkt, fällt ihr die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in der Jugend ein. Damals waren sie Mitfavorit und haben am Ende den zweiten Platz erreicht. Aber enttäuscht war sie nicht. „Ich war damals 14 Jahre alt und das alles war eine ganz neue und tolle Erfahrung für mich“, bestätigt sie. Auch, dass unsere erste Damen-Mannschaft damals die Deutsche Meisterschaft holte, macht das Ereignis für Annika zu einem ganz besonderen. In der Feldsaison 2004/2005 folgte dann der nächste große Moment mit den Hockey-Damen: der Aufstieg in die erste Bundesliga. Sie verloren in dieser Saison kein Spiel und waren damit klarer Tabellenführer. „Es war die Mannschaftsleistung, die uns so weit gebracht hat und das war das Schöne dabei“, erzählt sie voller Begeisterung.

Auch als Trainerin kann Annika schon auf tolle Momente zurück blicken. Im Jahr 2008 erreichte ihr damaliges Mädchenteam die Deutschen Meisterschaften. Das Besondere war, dass niemand mit dem Erfolg gerechnet hatte. Das letzte Spiel der ‚Süddeutschen‘ war gleichzeitig auch das beste Spiel. Das Team gewann die Partie mit 2:1 und löste so, nach einem spannenden Spiel, das letzte Ticket für die nationale Endrunde. „Es war schön mit anzusehen, wie sich die Mädels nach tollen Leistungen für die Deutsche Meisterschaft qualifizierten. Dort hat es uns letztendlich an Erfahrung gefehlt“, schwärmt die Trainerin in ihr. Mittlerweile trainiert sie zwei Jungen-Teams im Alter von acht Jahren, um auch den männlichen Nachwuchs zu fördern. Die Arbeit rund um den Verein ist sehr zeitaufwändig, aber Annika macht das gerne.

Den Verein zu wechseln oder ihr Ehrenamt aufzugeben kommt für sie nicht in Frage. „Der Riederwald ist wie ein zweites zu Hause. Alles ist so familiär und man trifft immer jemanden“,  untermauert sie ihre enge Verbundenheit mit Eintracht Frankfurt.

Ihre Ziele für die Zukunft sind klar gesteckt: In der 2. Bundesliga einen guten Platz belegen und in der Hallensaison den Platz in der ersten Bundesliga verteidigen. Persönlich wünscht sie sich gesund zu bleiben, um noch lange weiter spielen zu können. Und wenn sie träumen darf, dann von der Deutschen Meisterschaft.