Mark Geberth-Hindermeyer

Eine Stimme der Eintracht - Die Stimme der Skyliners

Steckbrief

Vorname: Mark
Nachname: Geberth-Hindermeyer
Abteilung: FuFA

Eine beliebte Rubrik in der „Eintracht vom Main“ ist „Einer von uns“. Dort abgebildet sind Gesichter des Vereins, die als Fans mit ihren Stimmen für eine atemberaubende Kulisse sorgen und gleichzeitig bei unseren Profis neue, oft entscheidende Kräfte freisetzen oder als Sportler und/oder Funktionär für die Eintracht Alles geben. Auch Mark Geberth-Hindermeyer besucht als leidenschaftlicher Eintracht-Fan so oft es möglich ist, die Spiele der Adlerträger und unterstützt sie dabei lautstark. In einer anderen Sportart, genauer gesagt im Basketball, nimmt seine Stimme eine noch wichtigere Rolle ein: als Hallensprecher der Fraport Skyliners!

Schon früh entdeckt der gebürtige Frankfurter seine Passion zum Sport. Neben Fußball und seiner angeborenen Liebe zur Eintracht zählt der Basketballsport ebenso zu seinen persönlichen Favoriten. Auch hier bleibt der „Frankfurter Bub“, wie er sich selbst bezeichnet, der Bankenmetropole treu und unterstützt seit deren Gründung im Jahr 1999 die Frankfurt Skyliners, die seit 2011 in Anlehnung an den Hauptsponsor „Fraport Skyliners“ heißen. Durch das regelmäßige Verfolgen der Begegnungen in der ersten Basketball Bundesliga – heute easyCredit BBL – intensiviert sich auch bei ihm die Lust, einem Verein aktiv beizutreten. Seit nunmehr vierzehn Jahren geht er deshalb für den TV 1876 Eberstadt in Darmstadt-Eberstadt in der Bezirksliga auf Körbejagd. Um dem „Dreier“, der Höchstpunktzahl im Basketball bei einem erfolgreichen Wurf, auch im übertragenen Sinne gerecht zu werden, ist er neben seinem Fan- und Spielerdasein auch Besitzer einer Schiedsrichterlizenz, mit der er bis vor zwei Jahren sogar in der Oberliga pfiff.

Seine Laufbahn als Teil der Skyliners-Familie beginnt für den heute 37-Jährigen in der Saison nach dem viel umjubelten Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Jahre 2004, damals noch unter dem Namen „Opel Skyliners.“ „Da war ich natürlich auswärts und zu Hause mit dabei und habe als Fan mitgefeiert“, erinnert er sich an die emotionalen Momente des Titelgewinns.

Auf einen Aufruf der Marketing-Abteilung der Skyliners bewirbt sich der glühende Fan auf gut Glück – die positive Rückmeldung erfolgt wenige Tage später. Über die schnelle Antwort sei er überrascht aber natürlich auch überglücklich gewesen. „Angefangen habe ich mit verschiedenen Aktivitäten zur Unterstützung des Rahmenprogramms, unter anderem auch als Hallensprecher für die School Cups, sprich für kleine Schulturniere vor einem Bundesliga-Spieltag. So konnte ich von Jahr zu Jahr weiter in die Struktur hereinwachsen, mich selbst weiterentwickeln“, so der talentierte Redner, der in seinen Jugendjahren eine Gesangsausbildung absolvierte und dadurch seine Stimmbildung förderte. Die aktuelle Saison 2017/18 ist bereits seine vierte als Haupthallensprecher, weshalb ihm seine Souveränität auf dem Parkett stets anzumerken ist. Ihm habe es sowieso von Anfang an nichts ausgemacht, vor einem großen Publikum zu sprechen. Im Gegenteil: es mache ihm seit Beginn sehr viel Spaß. Die gute Laune und die von ihm implizierten Emotionen übertragen sich auch auf die Fans in der Halle, auf die der Skyliners sowie auch die der Gastmannschaft. Denn: Bei aller Rivalität steht bei Mark Respekt und Fairness an vorderster Stelle, ein echter Sportsmann eben.

Parallel zu seinen nebenberuflichen Tätigkeiten bei den Basketballern unterstützt Mark auf ehrenamtlicher Basis unsere Fanabteilung, zu deren Mitgliedern er seit rund sechs Jahren angehört. Bereits seit über zehn Jahren ist er Mitverwalter und Administrator der offiziellen Eintracht Frankfurt Gruppe des sozialen Karrierenetzwerks „Xing.“ „Ich fand es super, dass der Verein schon früh den modernen Weg der sozialen Medien eingeschlagen hat und ich nach wie vor die Möglichkeit habe, der Leitung dieser Gruppe anzugehören.“ Mit über 6.000 Mitgliedern gehört die Gruppe zu den größten und führendsten deutschlandweit. Die Fußballprofis unterstützt der Eintracht-Liebhaber so oft er kann, eine Dauerkarte ist aber aufgrund der zeitlichen Kollision mit den Partien der Fraport Skyliners (noch) nicht in seinem Besitz. Auch auswärts und international ist ihm für den Verein kein Weg zu weit. Gerne erinnert er sich beispielsweise an die legendäre Europapokal-Reise nach Bordeaux 2013: „Wenn ich an dieses Erlebnis denke, bekomme ich heute noch Gänsehaut. Dabei geht es mir nicht nur um das Spiel und den Sieg an sich, sondern auch um den Tag in Bordeaux, die friedlichen Fanmassen und eben die gesamte Reise.“

Und dann gibt es natürlich noch die Kooperation der Fraport Skyliners und Eintracht Frankfurt im Basketball-Jugendbereich. Mit der Kooperation könne man die Kräfte zweier starker Partner bündeln, beschreibt er diese mit eigenen Worten. Dass die Zusammenarbeit Früchte trägt, beweist beispielsweise der gemeinsame Gewinn der U16-Meisterschaft in der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) vor anderthalb Jahren oder die Zugehörigkeit einiger früherer Eintracht-Spieler im Bundesliga-Kader der Fraport Skyliners. Glücklich macht ihn die Kooperation aber vor allem aus einem Grund: „Die Skyliners und die Eintracht – das sind einfach „meine“ beiden Vereine.“