Leon Pradler

Der Zelluloid-Profi

Gesicht des Vereins - Leon Pradler

Steckbrief

Vorname: Leon
Nachname: Pradler
Geburtstag: 21.02.2001
Abteilung: Tischtennis
Beruf: Schüler
Vereinsmitglied seit: 2007
Aufgaben im Verein: Spieler

Es gleicht einem Zufall, dass Leon Pradler den Tischtennissport für sich entdeckt hat. Im Holzhausenpark in Frankfurt kam er vor knapp fünf Jahren zum ersten Mal damit in Berührung. Heute zählt er zu den drei besten Spielern seines Jahrgangs in Hessen und ist gleichzeitig ein vielversprechendes Nachwuchstalent im deutschen Tischtennis.

„Damals im Park haben ein paar Leute Tischtennis gespielt. Wir haben einfach gefragt, ob wir auch spielen könnten und da muss mein Papa gesehen haben, dass ich Talent habe“. Leon entschied sich dann kurzerhand gegen sein Hobby Fußball und ging zum Probetraining der Eintracht. Seit dem 01. Oktober 2007 ist Leon Mitglied in der Tischtennis-Abteilung von Eintracht Frankfurt. Sein Eintrittsdatum weiß er ganz genau. „Ich habe meinen Eintracht-Pass in meinem Portemonnaie und damit immer bei mir, scheinbar konnte ich mir das gut merken“, erklärt der 11-Jährige.

Der Jugendleiter der Abteilung Tischtennis Paul Zielinski erkannte schnell, was für ein Talent da bei ihm vorspielte und entschied sich, den Jungen zu fördern. Es dauerte nicht lange, bis sich das harte Training auszeichnete und die ersten Erfolge auf Kreis-, Bezirks- und Hessenebene eingefahren wurden.  Dabei musste Leon zu anfangs auch einstecken, denn neben den Erfolgen, musste er auch die eine oder andere Niederlage verkraften. Doch das Training hat sich gelohnt: Leon wurde in den Landeskader Hessen aufgenommen. Um sich optimal seinem Sport zu widmen, besucht Leon seit diesem Jahr die Carl-von-Weinberg-Schule, die „Eliteschule des Sports“. Zweimal in der Woche trainiert er in der Schule, dreimal im Leistungszentrum. Neben dem Gruppentraining absolviert er auch ein individuelles Technik- und Taktiktraining, das besonders intensiv ist und die sportartspezifischen Fähigkeiten schult. „Dabei lernt man viel über taktische Dinge, denn wie beim Fußball auch, werden richtige Spielzüge eingeübt, die sich über mehrere Ballwechsel strecken können“, so Leon. An seinen schönsten Moment mit der Eintracht kann sich der 11-Jährige noch genau erinnern: „Das war mein erstes Punktspiel, das ich gewonnen habe. Da hat mich unser Abteilungsleiter Norbert auf den Schultern getragen und sich wahnsinnig gefreut. Das werde ich natürlich nie vergessen.“

Wo die sportliche Reise für Leon hingeht ist ihm völlig klar. „Ich möchte Weltmeister und Olympiasieger werden“, erklärt er ganz selbstbewusst und orientiert sich dabei an seinem Vorbild Timo Boll. Sollte es mit dem Tischtennis doch nicht klappen dann hat Leon auch einen Plan B: „Maschinenbau interessiert mich, besonders Helikopter finde ich toll“.