Axel Hoffmann

Der Talkmaster

Steckbrief

Vorname: Axel
Nachname: Hoffmann
Geburtstag: 04.10.1964
Abteilung: Fan- und Förderabteilung
Beruf: Eintrachtfan, Schriftsteller und mehr
Vereinsmitglied seit: 2004
Aufgaben im Verein: Moderator, u. a. im Museum

Wie bist Du zur Eintracht gekommen?

Mein Opa war großer Fußballfan und Ordner sowohl am Bornheimer Hang als auch im Waldstadion und ich wurde in Frankfurt geboren; was lag also näher als ein Frankfurter Verein? Grabi und Holz waren gerade Weltmeister geworden, die Eintracht holte gegen den HSV den Pokal – so wurde ich Eintracht Fan. Als ich im Sommer 2002 die Ansagen in einem Open-Air Kino machte, drang die Kunde zu mir durch, dass Kurt Schmidt nach 32 Jahren sein Amt als Stadionsprecher der Amateure niedergelegt hatte und die Eintracht einen Nachfolger sucht. Von da an habe ich bis 2011 Neuigkeiten, Mannschaftsaufstellungen und Torschützen der U23 und U19 angesagt. Seit 2008 arbeite ich im Eintracht Museum und bin zudem immer wieder, meist als Autor, am Riederwald zugange.

Dein schönstes Erlebnis mit der Eintracht?

Da gab es sicherlich viele, der Uefa-Cup-Sieg 1980, das 5:0 der Weise Bubis in Duisburg 1984, der Lizenzkrimi mit positivem Ausgang 2002, das 6:3 durch Alex Schurs Kopfballtor gegen Reutlingen 2003, die Ausflüge im Uefa-Cup zu Fenerbahce Istanbul, nach Tel Aviv oder Porto. Auch die Moderation des Abends, als Jürgen Grabowski und Alfred Pfaff im September 2008 im Museum zu Gast waren, war ein Highlight. Hoch emotional im positiven Sinne war sicherlich das 5:1 gegen Kaiserslautern im Mai 1999. Aus schier aussichtsloser Position schaffte die Eintracht durch Fjörtofts Treffer in der letzten Minute den Klassenerhalt. Das Waldstadion bebte und die Sonne lachte mit. Und dann war da noch der Lauf Gaćinovićs zum kaum für möglichen Pokalsieg 2018.

Was bedeutet für Dich "Eintracht"?

Ein Kontinuum im Dasein, in dem vieles kommt und geht. Die Eintracht aber war, ist und bleibt.

Warum Eintracht?

Was sonst?

Deine Ziele mit der Eintracht?

Eines schönen Tages den Europapokal der Landesmeister gegen Real Madrid mit 8:3 vor ausverkauftem Haus in Glasgow zu gewinnen. Und mir gelingt es, nach Spielende den Endspielball aus dem Stadion zu schmuggeln. Auf der anderen Seite würde mir in den nächsten Jahren kontinuierlicher Bundesliga-Fußball mit zuweilen europäischen Reisen reichen.