Meilensteine

Neues Vereinsgelände am Riederwald

Neues Vereinsgelände am Riederwald

17. August 1952

Einweihung neuer Riederwald: In einem Freundschaftsspiel unterliegt die Eintracht der ägyptischen Nationalmannschaft mit 1:4. Aus Kostengründen ist zunächst nur der mittlere Teil der Tribüne überdacht.
Bei ihrer Amerika-Reise hinterliesen die Eintrachtspieler so starken Eindruck, dass die Deutsch-Amerikaner spontan 50.000 Mark für den künftigen Riederwaldplatz spendeten. Der Präsident des Deutsch-Amerikanischen Fußballbundes, August Steuer, kam eigens über den großen Teich zur Eröffnung der Tribüne, einen für damalige Verhältnisse recht stattlichen Bau.  Nach dem Krieg war die Eintracht sieben Jahre lang "heimatlos".  Am 17. August 1952 war es dann endlich so weit. Der neue Platz und eine teure Tribüne waren fertig. Das Stadion besaß 28.000 Steh- und 4000 Sitzplätze, eine Leichathletikanlage, ein Hockey- und ein zweites Fußballfeld. In der Haupttribüne fanden die Zuschauer ein großes Restaurant, die Mitglieder Sitzungs- und Geschäftsräume und für die Spieler, die sich jahrelang mit Provisorien zufriedengeben mussten, standen Duschräume, Umkleidekabinen und selbst eine Schusterwerkstatt für die Fußballschuhe zu Verfügung.
Foto, Text: Eintracht Frankfurt Museum


 

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