Meilensteine

DFB-Pokalsieg

DFB-Pokalsieg

28. Mai 1988

Die Eintracht geht am 28. Mai 1988 vor 76.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion als leichter Favorit in das Endspiel, kann das Spiel in der ersten Halbzeit aber nicht kontrollieren.

Der VfL steht gut in der Abwehr, lässt kaum Frankfurter Angriffe zu und kommt selbst zu einigen Chancen. Doch mit zunehmender Spielzeit ändert sich das Bild. Die Bochumer scheinen mit den Kräften am Ende, Detari kann sich, unterstützt von den nun offensiv ausgerichteten Binz und Sievers, besser in Szene setzen. In der 81. Minute kommt es dann zur entscheidenden Szene: Der spätere Eintrachtler Thomas Epp foult Lajos Detari rund 20 Meter vor dem Bochumer Tor. Der Ungar führt den Freistoß selbst aus und zirkelt den Ball unhaltbar für Torhüter Zumdick ins linke obere Toreck. Das 1:0 hat bis zum Schlusspfiff Bestand - die Eintracht ist zum vierten Mal in ihrer Geschichte Deutscher Pokalsieger.

Eintracht: Stein - Schlindwein, Binz, Körbel, Kostner (71. Klepper), Sievers, Schulz, Detari, Roth, Friz (78. Turowski), Smolarek
Bochum: Zumdick - Oswald, Woelk, Heinemann, Kree, Rzehaczek, Nehl (66. Epp), Iwan, Legat, Reekers, Leifeld
Zuschauer: 70.000
Schiedsrichter: Heitmann (Drentwede)
Tor: 1:0 Detari 81. (Freistoß)


 

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