Meilensteine

Vizemeister Leichtathletik-Team-EM

20./21. Juni 2015

Leichtathleten sind Einzelkämpfer. Gegen diese grundsätzliche Auffassung finden sich wahrlich wenige Gegenargumente. Doch wie so häufig existiert auch für die weitläufige Turnerschaft bisweilen die Ausnahme von der Regel.

Auf großer Bühne zuletzt bewiesen im russischen Cheboksary, wo am Wochenende des 20. bis 21. Junis die stärksten Leichtathletiknationen Europas zum sechsten Mal die Nummer Eins des Kontinents ermittelten. Darunter auch Deutschland. Der Deutsche Leichtathletikverband (DLV) schickte insgesamt 49 Sportler ins Rennen, wovon vier neben dem Bundes- auf Vereinsebene ebenso den Eintracht-Adler auf der Brust tragen. Neben Hessens Sportlerin des Jahres Gesa Krause, die mit 3000-Meter-Hindernis ihre Spezialdisziplin vertrat, gingen im Hürdenlauf über 400 Meter Georg Fleischhauer, im 5000-Meter-Rennen Diana Sujew sowie Hammerwerferin Betty Heidler (Foto) an den Start.

Den Frankfurter Anfang machte Gesa Krause, welche in 9:46,49 Minuten und damit einhergehender Spitzenplatzierung keine Wünsche offen ließ. Diesbezüglich befand sich auch Fleischhauer lange auf Kurs, zollte allerdings auf den letzten Metern den schwierigen äußeren Bedingungen Tribut und belegte am Ende trotz einer neuen Saisonbestleistung von 50,31 Sekunden Rang sieben. Unterm Strich lag der Titelverteidiger bei Halbzeit hinter dem Gastgeber auf Platz zwei.

An dieser Reihenfolge sollte sich auch tags darauf nichts mehr ändern. Vielmehr blieb sie aus Eintracht-Sicht erst einmal Programm. Wie ihr Hinderniskollege konnte auch Heidler mit 75,73 Metern Wurfweite einen neuen Saisonbestwert aufstellen und sich dadurch zur zweiten Siegerin aufschwingen. In die Top-Ten schaffte es schließlich auch die Letzte des LG-Quartetts. Sujew beendete ihren Fünf-Kilometer-Run als Neunte.

Summa summarum heimsten die DLV-Vertreter 346,5 Punkte ein, wovon die rot-weißen Adlerträger 33 beisteuerten, was bemerkenswerterweise anteilsmäßig die gestellten Teilnehmer übertraf. Machten die Frankfurter Sportler 8,2 Prozent des deutschen Teams aus, zeichneten sie doch für 9,5 Prozent aller Zähler verantwortlich.

 

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Foto: Iris Hensel


 

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