Meilensteine

Gründung Eintracht Frankfurt Fußball AG

1. Juli 2000

Erst unlängst fanden satzungsgemäß nach fünf Jahren Neuwahlen des Aufsichtsrates der Eintracht Frankfurt Fußball AG statt. Somit geht das oberste Kontrollgremium in seine vierte Konstellation seit dem 1. Juli 2000.

Seit jenem Samstag vor beinahe exakt 15 Jahren nämlich fungiert die Profifußballabteilung als eigene, weil ausgegliederte, Kapitalgesellschaft. Der Entschluss dafür stand genau genommen schon etwas früher fest. Da der Verein in eine finanzielle Schieflage geraten war, fahndeten die Verantwortlichen um Präsidiumssprecher Bernd Ehinger eifrig nach möglichen Investoren. Den Zuschlag bekam schließlich am 14. Mai der weltweite Sportvermarkter Octagon, der die Bereitschaft signalisierte, unter anderem die entstandene Liquiditätslücke zu schließen. Zwei Wochen später, am 28. Mai, stimmte auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung die Vereinsbasis der Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung ohne eine einzige Gegenstimme zu. Die Eintracht Frankfurt Fußball AG mit 19,1-prozentiger Octagon-Teilhabe war geboren. Dementsprechend gehörte dem kommissarischen Vorstand neben Ehinger auch Steven Jedlicki an. In den Aufsichtsrat rückten neben dem neuen Vorsitzenden des Verwaltungsrates sowie dessen Stellvertreter, Reinhard Gödel und Volker Sparmann, ebenso vier Vertreter der Amerikaner.

Unter den Zuständigkeitsbereich der Lizenzspielerabteilung fielen fortan sowohl die Erste als auch Zweite Mannschaft sowie die A-Jugend. Der Verein wiederum war weiterhin für sämtliche weitere Amateurbereiche verantwortlich.

 

Foto: FAZ, 29.05.2000


 

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