Meilensteine

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Tennis-Herren

1968

1968: Italien erringt erst im Wiederholungsspiel des Finales den EM-Titel im eigenen Land und sorgt damit für ein Novum. Ähnlich wie die Tennis-Herren von Eintracht Frankfurt.

„Investieren in Beine und Steine“. Die vom ehemaligen Freiburger Trainer Volker Finke 1999 in einem Spiegel-Interview gepredigte Breisgauer Devise wird bis heute äußerst gerne von verschiedenen Sportfunktionären gebraucht. Dass der aktuelle Nationaltrainer Kameruns damit alles andere als ein Pionier ist, bewiesen in der Vergangenheit unter anderem die Tennis-Herren von Eintracht Frankfurt.

1920 gegründet entstanden auf der Tennisanlage in den nächsten 15 Jahren vier Spielfelder sowie ein Klubhaus. Tragischerweise lag die vollbrachte Arbeit nach dem Zweiten Weltkrieg buchstäblich in Trümmern. Mitte der fünfziger Jahre stellte der Verein den ursprünglichen Zustand wieder her. Doch damit nicht genug. Im Laufe der 1960er Jahre wuchsen die Spiel- und Trainingsmöglichkeiten auf bis zu elf Plätze an. Und der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Schnell durfte der Verein die Hessische sowie Süddeutsche Meisterschaft auf seinem Briefkopf vermerken. Der vorläufige Höhepunkt der infrastrukturellen Entwicklung trat schließlich 1968 ein, als die Frankfurter Herren-Mannschaft das erste Mal seit Bestehen der Abteilung die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft feierte. Im Endspiel ließ die Eintracht dem HTV Hannover beim 6:0 keine Chance. Im Folgejahr scheiterten die Adlerträger dann nur knapp an der Titelverteidigung. Gegen den gleichen Gegner setzte es eine knappe 4:5-Pleite.



 

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