Meilensteine

Gründung Eissportabteilung

1959

Die Wurzeln des Frankfurter Eissports gehen bis in die 1930er Jahre zurück. Da war die 1959 ins Leben gerufene Abteilung Eintracht Frankfurts nur die logische Konsequenz.

Das stelle sich das von modernsten Mehrzweckarenen und hochauflösenden Fernsehübertragungen verwöhnte Sportvolk einmal vor: Es ist der 14. Januar 1960, in Kronberg ist die Eishockeymannschaft von Eintracht Frankfurt im Einsatz – auf einem vereisten Tennisplatz und Autoscheinwerfer als Flutlicht nutzend...

Minimalste Rahmenbedingungen für den vorläufigen Höhepunkt des Eintracht-Eissports, denn die Herren, die da über das gefrorene Sand-Wasser-Gemisch glitten, bestritten die erste Oberliga-Partie für ihre Abteilung, die erst im Vorjahr ins Leben gerufen wurde. Nun war Eissport in der Main-Metropole schon zuvor alles andere als unpopulär oder gar –bekannt. Schon in den 30er Jahren waren hierzulande mehrere Eissportvereine aktiv. Erinnert sei an dieser Stelle an die Meisterschaft des Südwestdeutschen Eislaufverbandes 1931, als mit dem Frankfurter Sportclub Sachsenhausen Forsthausstraße, dem SC 1880 Frankfurt und dem Frankfurter Eissportclub gleich drei Teams auf einmal im Halbfinale standen. Aber keine Eintracht weit und breit.

Das änderte sich im Jahre 1959. Nachdem die Stadt Frankfurt beschlossen hatte, zwei Kunsteisbahnen zu errichten, fanden sich Eissportbegeisterte innerhalb des Vereins zusammen, um eine entsprechende Abteilung zu gründen. Diese sollte primär eine Eisschießmannschaft wie auch eine Eishockeyauswahl stellen. Interimistisch übernahm zunächst der Rechtsanwalt John Block deren Leitung.

Ach ja, beim „Eistennis“ sollte es nicht lange bleiben. Bereits am 10. Dezember 1960 trug Frankfurts Eishockeyteam das Einweihungsspiel der neu errichteten Kunsteisbahn neben dem Waldstadion aus. Gegen die SG Nürnberg kamen 10 000 Zuschauer, was einer Premiere atmosphärisch schon angemessener gewesen sein dürfte.

 

 


 

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