Meilensteine

EM-Gold für Gerd Hornberger und Kollegen

3. bis 5. September 1938

Leichtathleten sind Einzelkämpfer, natürlich – nicht immer. In gewissen Disziplinen sind die Sportler voneinander abhängig. Etwa in der 4x100-Meter-Staffel.

Gerd Hornberger war zu seiner Zeit ein ausgewiesener Teamsprinter. Sämtliche internationalen Titel teilte er sich mit drei Teamkollegen, im Einzellauf über 100 Meter blieb ihm der eine Medaille versagt. Nicht so bei der Europameisterschaft der Männer 1938.

In Paris trug der gebürtige Rheinland-Pfälzer seinen Teil dazu bei, dass die deutsche Staffel Gold holte. An Position zwei startete er nach Manfred Kersch (Frankfurt) sowie vor Karl Neckermann (Mannheim) und Jakob Scheuring (Ottenau).Mit einer Gesamtzeit von 40,9 Sekunden verwies das Quartett Schweden (41,1) und Großbritannien (41,2) auf die Plätze.    

Die Krönung in der Karriere von Gerhard – so sein ursprünglicher Vorname – Hornberger, der erst im Alter von 20 Jahren zur Leichtathletik kam. Ein Spätzünder mit Raketen-Laufbahn.


 

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