Meilensteine

Gründung der Handballabteilung

1921

Die Gründung ist für einen Verein so grundsätzlich wie ein Sieger im Elfmeterschießen. So auch beim Entstehen der Handballabteilung von Eintracht Frankfurt. Allerdings fand dies unter besonderen Umständen statt. Um die Besonderheiten nachzuvollziehen, bedarf es einem Blick auf die damaligen politischen Verhältnisse.

Nach Ende des Ersten Weltkrieges 1917 nahm der Deutsche Reichsausschuss für Leibesübungen (DRA) die Sportart Handball in sein Programm auf. Zuvor firmierte das Spiel unter der Bezeichnung „Torball“ und war insbesondere für Frauen entwickelt worden. Da zu dieser Zeit noch kein landesweiter Fachverband für Handball existierte, trugen die verschiedenen Sportverbände der Weimarer Republik separate Meisterschaftsspiele aus. Mit der Gründung einer Handballabteilung 1921 gehörten diesen auch die Handballer(innen) der Eintracht an.

Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Schon 1923 feierte die Damen-Mannschaft beim 13. Deutschen Turnfest in München ihre erste „Deutsche Meisterschaft“.

Aufgrund eines Regierungsbeschlusses, der Doppelmitgliedschaften in Sport- und Turnvereinen verbat (reinliche Scheidung), gehörte die Frankfurter Handballabteilung bis auf weiteres der Turn- und Fechtgemeinde Eintracht an.


 

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