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JA Osterferien 2011 – Ferien voller Überraschungen

Mittwoch, 04. Mai 2011, 16:20

Gleich am ersten Tag starteten die Junior Adler mit ihrem diesjährigen Osterferienprogramm: eine Nacht im Museum von Eintracht Frankfurt. Nach Ankunft im Museum und Einrichten des Schlafplatzes, konnten sich die Junior Adler mit Hilfe eines Klatsch- und Schnippspiels etwas beschnuppern. Anschließend ging es sportlich auf dem Kunstrasenplatz weiter, wo sich Jungs und Mädchen beim Fußball- und Völkerballspiel unter Beweis stellen konnten. So viel sportliche Aktivität macht natürlich hungrig und deshalb musste schnell ein Abendessen her. Zum Glück hatte der nette Museumsleiter, Matthias Thoma, schon vorgesorgt und Würstchen und Kartoffelsalat bereitgestellt. Nach so viel Action und Essen konnten die Adler „gemütlich“ vor dem Fernseher versammeln und bei dem Film „Casper“ entspannen. Oder war er etwa doch ein wenig gruselig? J Damit der Gruselfaktor nicht abnahm und da das zu lange Sitzen und Ausruhen sowieso nichts für die Junior Adler ist, ging es anschließend raus ins Dunkle. Ein spannendes und aufregendes Spiel musste her. Das sogenannte „Blinkerspiel“ schien geeignet. Es forderte Gehör, konzentrierte Augen, taktisches Denken und … ein niedriges Schmerzempfinden.

Annika: Es war wirklich keine Absicht, dass wir uns ausgerechnet das Waldstück mit Dornen ausgesucht haben!

Nina: Aua!

 

Nach der erneuten körperlichen Aktivität sollte es zum Kernstück der „Nacht im Museum“ kommen: der Stadionführung mit anschließender Nachtwanderung. Sowohl Presseraum, Kabinen, als auch Mixed-Zone und Pressebereich wurden von den jungen Adlern genauestens unter die Lupe genommen. Danach sollten die Tore des Stadiongeländes abgeschlossen werden, aber es geschah etwas völlig Unerwartetes. Während alle Junior Adler auf dem Weg zum nächsten Tor waren, bemerkten sie plötzlich fremde Personen auf dem Gelände und wiederum fremde Personen, die sich über einen Zaun ebenfalls Zutritt auf das Gelände verschafften. Wer war das? Dass unsere jungen Eintracht-Anhänger Angst gehabt hätten, wäre natürlich eine bodenlose Unterstellung. Der mutige Museumsleiter ging auf die Personen zu und wir stellten mit Erleichterung fest, dass die besagten Unbekannten Polizisten waren, die einen Einbruch gemeldet bekommen hatten.

Junior Adler: Einbrecher? Wir haben eigentlich gar keine Lust mehr die Tore abzuschließen. Gehen wir lieber zurück ins Museum, da ist es warm.

Gesagt, getan - so schnell waren die Adler wohl noch nie in ihren Schlafsäcken. Innerhalb von zehn Minuten herrschte unglaubliche Stille im Museum. Immernoch: mit Angst hatte das natürlich nichts zu tun! J Dennoch war die Nacht nicht lang und ein Telefonanruf um 7.30 Uhr riss auch den letzten Junior Adler aus seinen schönen Träumen. Nach einem leckeren Frühstück und noch etwas sportlicher Betätigung wurden die Junior Adler dann auch schon abgeholt und konnten die Ereignisse einer spannenden und unvorhersehbaren Nacht im Museum ihren Eltern erzählen.

Fazit: Wer braucht Alfons?


Noch in derselben Woche trafen sich interessierte und tierbegeisterte Junior Adler bei strahlendem Sonnenschein im Frankfurter Zoo. Auf dem Programm stand eine spannende Rallye. Doch bevor diese starten konnte, stärkten sich die Junior Adler erst einmal bei Pizza Hut. Dann konnte es endlich losgehen. Die Junior Adler wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Ziel der Rallye war es nicht am schnellsten fertig zu sein, sondern die meisten richtigen Antworten zu sammeln. Nach fast drei Stunden war es dann soweit und die Junior Adler erwarteten gespannt die Auflösung. Und wie nicht anders zu erwarten, hatten beide Gruppen fast alles richtig beantwortet. Nur ein Punkt entschied über Sieg und Niederlage. Aber wen interessiert das schon, wenn man den Spielplatz und den Irrgarten zum Toben nutzen kann?

 

Während es in der ersten Ferienwoche eher sportlich und spannend zuging, bot die zweite Woche viel zum Lachen. Die Kinderpressekonferenz ist seit längerem schon ein beliebter Ferienprogrammpunkt. Nach einer Stadionführung und einem leckeren Mittagessen ließ der mutige Profi-Spieler Sebastian Jung nicht lange auf sich warten und stellte sich den rasenden Junior Adler-Reportern.

An dieser Stelle möchten wir uns bei den tollen Fragen, die sich die emsigen Reporter ausgedacht haben, bedanken. Jungs und Mädels, ihr seid auf dem richtigen Wege gute Journalisten zu werden. Mit Höflichkeit und Geduld konnten die Junior Adler fast alle Fragen loswerden.

Hier ein paar Auszüge der Fragen und Antworten:

 

JA: Wie viel verdienst Du?

SJ: Hm.. darüber spricht man eigentlich nicht.

JA: Warum spucken die Spieler immer auf den Rasen?

SJ: Das ist eine gute Frage. Ich glaube, manchmal muss einfach was ausgespuckt werden.

JA: Hast Du eine Freundin und Kinder?

SJ: Ja, sie heißt Anna und nein, ich habe noch keine Kinder.

JA: Wie viele gelbe Karten hast Du schon bekommen?

SJ: drei Stück, aber erst in den letzten drei Spielen.

JA: Hast du ein Ritual vor jedem Spiel?

SJ: Ja, ich ziehe den linken Schienbeinschoner immer zuerst an.

JA: Was machst Du in Deiner Freizeit?

SJ: Ich mache etwas mit meiner Freundin oder mit Freunden, allerdings eher keinen Sport, da ich bei sechs bis sieben Mal Training in der Woche schon ausgelastet bin - also nichts, was mich sportlich anstrengt.

JA: Hast Du ein Six-Pack?

SJ: Ja, ich glaub schon, aber ich möchte das jetzt hier nicht so gerne zeigen.

JA: Welches Auto fährst Du?

SJ: Ich fahre einen VW Golf.

JA: Wie bist Du zu Deiner Trikotnummer gekommen?

SJ: Das ist eine sehr persönliche Frage. Ich habe in meiner Jugend bei Eintracht Frankfurt Alexander Schur kennen gelernt und ich habe ihn irgendwann gefragt, ob ich seine Trikotnummer haben könnte.

JA: Neben wem sitzt Du im Mannschaftsbus?

SJ: Im Mannschaftsbus sitze ich neben keinem, allerdings sitze ich an einem Gruppentisch, wo vier Personen Platz haben und da sitzt mir Martin Fenin gegenüber.

JA: Was macht ihr nach einem Sieg? Feiert ihr noch irgendwo zusammen?

SJ: Nach einem Sieg gehen die, die schon eine eigene Familie besitzen oft nachhause und die etwas jüngeren gehen nochmal feiern. Wir leben sozusagen das Leben!

JA: Was würdest Du bei einem Amoklauf im Stadion tun?

SJ: Ich denke, ich würde genau das Gleiche tun wie jeder andere auch: Wegrennen!

JA: Was war Dein Lieblingsfach in der Schule?

SJ: In der Schule mochte ich Sport natürlich am liebsten, aber auch Mathe hat mir Spaß gemacht.

JA: Hast Du Christiano Ronaldo schon mal persönlich getroffen?

SJ: Nein, leider nicht. Ich kenne ihn auch nur aus dem Fernseher.

JA: Welche Saison war bis jetzt Deine beste?

SJ: Da ich erst seit dieser Saison Stammspieler bin, ist diese Saison meine beste.

JA: Schafft die Eintracht den Klassenerhalt?

SJ: Mit Sicherheit!


Na, hoffentlich hat er da den Junior Adlern nicht zu viel zugesagt. Wir werden es ja sehen!

 

Der letzte Osterferienprogrammpunkt in diesem Jahr hatten wir bisher noch nicht in den Ferien: einen Kinotag. Hierzu trafen sich die Junior Adler in en E-Kinos an der Hauptwache. Von dort startete für die Gruppe eine Führung hinter die Kulissen eines Kinos. Hier erfuhren die Junior Adler, wie Filme zu den Kinos gelangen, was dort mit ihnen passiert, wo der Projektor steht und wie die Filme auf die Leinwand kommen. Als Geschenk bekamen die Kids eine Sekunde eines Werbefilms, welcher aus einem Streifen mit 24 Bildern bestand. Zum Schluss erfuhren sie noch, wie man Popcorn in solchen Massen herstellt und wieso Popcorn überhaupt explodiert. Nach der Führung konnte es endlich mit dem neuen Film „RIO“ losgehen. Das besondere hierbei: es war eine Vorstellung in 3D. Die Kids bekamen Popcorn, ein Getränk und eine stylische Brille, was einige zum Lachen brachte. Wie gut, dass sich die Junior Adler schon aufgewärmt hatten, denn so bekamen sie keinen Muskelkater von dem äußert lustigen Film. Denn nicht nur die Texte sondern auch der ED-Effekt waren sehr witzig. Nach Ende des Films konnten die Junior Adler dann mit ihrem neuerworbenen Wissen vor ihren Eltern prahlen und noch lange über den Papagei Blu und seine Freunde lachen.

Wir möchten uns bei allen Betreuern, den Verantwortlichen der E-Kinos, dem Eintracht Frankfurt Museum und natürlich auch bei allen Junior Adlern bedanken, ohne die diese Ferien nicht ansatzweise so schön gewesen wären.

Bilder könnt zu den einzelnen Programmpunkten könnt ihr euch hier ansehen.

 

 


 

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