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Kick gegen Krebs erzielt 50.000 Euro für die Krebsforschung

Dienstag, 19. Juni 2012, 12:21

2.010 Minuten, 442 Tore, über 1.000 Spieler – das Weltrekord-Fußballspiel dauerte 33 Stunden und 30 Minuten. Die Erlöse von 50.000 Euro gehen an die Krebsforschungs-Organisation EORTC.

Nach dem Anstoß durch Dr. Thomas Trümper, Vorstandsvorsitzender der Andreae-Noris Zahn (ANZAG), und Peter Fischer, Präsident von Eintracht Frankfurt, am Freitagmorgen um 11:00 Uhr haben bis zum Abpfiff am Samstagabend um 20:30 Uhr über 1.000 Spieler den Rasen betreten und sportlich alles gegeben für den guten Zweck.

Die Unterstützung für dieses außergewöhnliche Fußballspiel über zwei Tage und eine Nacht war enorm groß. Rund 2.000 Gäste, Zuschauer und Fans verfolgten das Spiel, zum Teil bei strömendem Regen. Politiker wie die hessische Kultusministerin Nicola Beer, Staatsminister Michael Boddenberg und Sozialminister Stefan Grüttner waren genauso vor Ort wie Vertreter aus Sport, Medien und Wissenschaft. HR3-Chef Jörg Bombach moderierte von der Bühne während seine Kollegen Mirko Förster und Jürgen Rasper mitspielten, TV-Moderator Holger Weinert verkaufte Lose für die Tombola und die Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach berichtete von ihrem letzten Barfuß-Kick. Die ehemaligen Eintracht-Profis Alexander Schur und Uwe Bindewald haben zusammen zwei Stunden mitgespielt, ebenso wie der Frankfurter Bürgermeister Olaf Cunitz und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Sporthilfe Michael Ilgner.

Der „Kick gegen Krebs“ ist mit über 1.000 Spielern in einem durchgängigen Fußballspiel zudem für einen neuen Guinness World Record nominiert. Dies wurde durch sogenannte „Notare“ bestätigt, darunter der stellvertretende Vorsitzende des hessischen Apothekerverbandes, Dr. Hans-Rudolf Diefenbach, Hubert Harth, Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Frankfurt, sowie Gerhard Hilgers, Geschäftsführer des Hessischen Fußballverbandes.

Der größte Gewinner der Veranstaltung ist die Krebsforschung. 50.000 Euro Spendenerlöse gehen an die europäische Forschungsorganisation EORTC (European Organisation for Research and Treatment of Cancer). Mit diesem Betrag soll eine neue Dimension in der individualisierten Behandlung von Dickdarmkrebs erreicht werden. EORTC wird damit den Aufbau der größten europäischen „Biobank“ in Dresden finanzieren.

Dr. Thomas Trümper, Chef des veranstaltenden Pharmagroßhändlers ANZAG ist gleichermaßen stolz wie dankbar: „Die gesamte Veranstaltung und das unglaubliche Ergebnis von 50.000 Euro sind ein toller Erfolg. Wir danken auch im Namen der EORTC allen Mitspielern für ihren Einsatz und Eintracht Frankfurt sowie allen Partnern und Sponsoren für die große Unterstützung.“

Von: Pressemitteilung ANZAG


 

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