Die Bauphase

Über zwei Jahre hinweg wurde am Riederwald am wichtigsten Projekt der Vereinsgeschichte gebaut. Die wichtigsten Meilensteine vom Abriss des alten Gebäudes bis zur feierlichen Eröffnung des neuen haben wir auf dieser Seite für die Nachwelt in Wort und Bild festgehalten.

Abriss des "alten Riederwalds"

"Bagger beißt Riederwald" hieß am 06. November 2008 die Schlagzeile mit der Eintracht Frankfurt den Beginn der Abrißarbeiten am alten Vereinszentrum verkündete.
Städträtin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld hatte die große Ehre, den symbolischen ersten Baggerbiss am alten Geschäftsstellengebäude vorzunehmen. "Als Sportdezernentin begrüße ich es sehr, dass der Verein in die Infrastruktur investiert. Gute Trainings- und Rahmenbedingungen sind eine wichtige Voraussetzung für unsere Turn- und Sportvereine, erklärte Birkenfeld auf der Baustelle am Riederwald. Ferner erwähnte sie, dass sich die Stadt mit 2,2 Millionen Euro am Neubau beteiligen wird. Darüber hinaus kommt die Stadt für Abbruch- und Entsorgungskosten sowie für die Kosten für das Containerdorf auf.
Axel Hellmann, geschäftsführendes Präsidiumsmitglied, legt in seiner Ansprache seine zwiegespaltene Gemütslage offen: "Der Riederwald war und ist ein Stück Frankfurter Sportgeschichte, viele Geschichten gehen mit dem Abriss des Gebäudes unwiederbringlich unter. Gleichzeitig eröffnen sich neue Möglichkeiten für den Verein".

Einige Wochen zuvor wurden die Räumlichkeiten in die Interims-Büros "Containerdorf am Riederwald" und "Vilbeler Landstraße" verlegt.

Grundsteinlegung

Während der nächsten neun Monate wurde das alte Gebäude vollständig abgetragen, der Untergrund verdichtet, damit der Moor ähnliche Untergrund dem neuen Gebäude standhält, ein 80.000 Liter fassender Wasserspeicher eingebaut sowie das Stahlbeton-Fundament gegossen.

Am 07. August schließlich wurde in einer feierlichen Zeremonie mit circa 100 Vertreter aus Sport, Wirtschaft und Politik der Grundstein in das Fundament eingelassen. Der beinhaltet eine Kupfer-Patrone mit einer aktuellen Tageszeitung, Bauplänen, der Baubeschreibung, aktueller Münzwährung, einer Spendenrolle sowie der aktuellen Satzung des Vereins eingelassen. Nachdem die Gegenstände in der Patrone verstaut waren, wurde diese gemeinsam von den Herren Fischer, Rhein, Frank und dem Architekten Peter Fenchel in den vorgefertigten Grundstein gelegt. Drei Hammerschläge und das symbolische Verputzen des Grundsteins mit Mörtel beendeten die feierliche Zeremonie.

Die Worte des Tages kamen von Staatssekretär Boris Rhein, der in seiner Rede sagte: „Es ist ein guter Tag für Frankfurt, für die Eintracht und für Hessen“.

Richtfest

Nur drei Monate später, am 27. November 2009, war der Rohbau des neuen Sportleistungszentrums am Riederwald fertiggestellt. Ein Grund zum Feiern, denn damit ist ein weiterer Meilenstein zur Fertigstellung des wichtigsten Projekts der Vereinsgeschichte erreicht worden.

Zu dieser Feier haben erneut zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Sport den Weg an den Riederwald gefunden, darunter Prof. Dr. Heinz Zielinski, Hessisches Ministerium des Innern und für Sport, Gert Trinklein, stellvertretender Vorsitzender Ausschuss für Umwelt und Sport, Vertreter der CDU, SPD und der Grünen, Heribert Bruchhagen und Dr. Thomas Pröckl vom Vorstand der Eintracht Frankfurt Fußball AG sowie Markus Schwebel, der in Vertretung für Günter Tallner (Mitglied der Geschäftsleitung Commerzbank AG) am Richtfest teilnahm.

Bauunternehmer Anton Schick, der in Zimmermannstracht vom Dach des Verwaltungstraktes sprach, dankte den am Bau beteiligten Planern, den Bauleuten, dem Polier mit seiner „Mannschaft“ und dem Verein – insbesondere Stefan Hollander, Dieter Burkert und Peter Fischer. Im Anschluss an seinen Richtspruch zerschmetterte er sein Glas unter der fertigen Dachkonstruktion des zukünftigen Vereinszentrums.

Das Video zum Richtfest finden Sie hier.

Neueröffnung

Seit dem 01. November 2010 hat Eintracht Frankfurt e. V. wieder eine Heimat: Das neue Sportleistungszentrum am Riederwaldwurde am 06. Dezember 2010 feierlich eröffnet.


 

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