Krimi in Liederbach
Mittwoch, 01. Februar 2012, 14:52
Krimi in Liederbach- Damen 3 verlieren im Tie-Break
Der 8. Spieltag verschlug uns am Samstagmittag zum Tabellenvorletzten nach Liederbach. Nach dem verlorenen Spiel gegen Schlangenbad wollten wir unsere Tabellenführung verteidigen und im neuen Jahr nun richtig in die Rückrunde starten, das heißt: 2 wichtige Punkte holen. Nun, das war zumindest der Plan.
Leider zeigte sich schon im ersten Satz, dass nichts so wirklich planmäßig lief: die Aufschläge mehr schlecht als recht, die Annahme ziemlich unterirdisch und die Angriffe meist auf den Armen der Gegnerinnen. So verloren wir den ersten Satz mit einem Punktestand von 25:19.
Damit wollten wir uns selbstverständlich nicht zufrieden geben, mit unsrem Ziel fest vor Augen starteten wir im zweiten Satz zunächst voll durch, kämpften um jeden Ball und konnten uns zwischenzeitlich sogar absetzen, den kleineren Einbruch erwähnen wir an dieser Stelle nicht, denn am Ende zählt, den zweiten Satz konnten wir für uns entscheiden.
Voller Elan und Selbstvertrauen ab in Satz 3. Nun ja, was gibt’s zu dem zu sagen, es muss wohl an der Seite gelegen haben, denn dort lief wieder so gar nichts recht. Verloren mit 25:16. Autsch.
Nun gut, dann musste eben ein Fünf-Satz-Spiel her, im vierten Satz konnten wir an unserer Leistung vom zweiten Satz wieder anknüpfen, die Aufschläge solider, die Annahme besser und die Angriffe mit Auge. Zu guter Letzt noch ein kühler Kopf und voila mit einem Endstand von 25:22 konnten wir den Satz für uns entscheiden und der Sieg war zum Greifen nahe…
Der 5. Satz startete für uns auf der „Verliererseite“, da konnte doch eigentlich gar nix mehr schief gehen? Doch da hatte die Heimmannschaft auch noch ein Wörtchen mitzureden. Mit einem Punktestand von 8:7 für die Liederbacherinnen wechselten wir auf die vermeidliche Gewinnerseite. Lange Ballwechsel mit Kampf um absoluten jeden Ball und jeden Punkt auf beiden Seiten führten zu einem furchtbar spannenden und nervenaufreibenden letzten Satz für Spielerinnen und Zuschauer. Was war es am Ende? Fehlendes Glück? Pech? Schwächere Nerven? Keine Ahnung, aber mit 15:13 entschieden die Liederbacher-Damen auch diesen Satz und damit den Sieg für sich. Zu sagen bleibt: ein guter Gegner mit durchweg konstanter Leistung im Spiel gegen uns.
Damit mussten wir nun leider unsere sieben Sachen packen und auf Platz 2 umziehen. Da bekanntlich aber alle „guten Dinge“ 3 sind, war´s das jetzt mit dem Verlieren, in 2 Wochen können wir bei unsrem Heimspiel zeigen, was wirklich in uns steckt und uns die Spitze zurück erobern. Damit bleibt es weiter spannend in der BOL West…
Von: dw