Der Wolf und die 7 (+4) Geißlein … einmal ganz anders!
Dienstag, 27. März 2012, 10:06
Bezirksoberliga-West Frauen
TV Bommersheim : Eintracht Frankfurt 3 1:3
Der Wolf und die 7 (+4) Geißlein … einmal ganz anders!
Es war einmal die Eintracht Frankfurt mit vielen jungen und alten Geißlein. Eines Tages, bei 20°C und Sonnenschein, plante eine kleine besonders motivierte Geißleingruppe einen Ausflug in den nächst gelegen Ort Oberursel, um dort auf ganz gefährliche Wölfe aus Bommersheim zu treffen.
Vor dem Eintreffen warnte noch der alte Bock: „Liebe Kinder, ich will gewinnen, seit auf der Hut vor den Wölfen! Wenn sie hereinkommen, fressen sie euch mit Haut und Haar. Sie verstellen sich oft, aber an dem lauten Grölen , den rauen Stimmen und den vielen wuseligen Füßen werdet ihr sie schon erkennen.“
Es dauerte nicht lange und die Wölfe standen vor der Tür und riefen: „Seht her, ihr lieben Kinder, wir haben euch was mitgebracht!“ Und zeigten ihr spielerisches Talent in voller Bravour. Doch die Geißlein ließen sich nicht beirren und gewannen den ersten Satz mit 25:15.
Da gingen die Wölfe zu ihrem Alpha-Männchen, holten sich Rat und kamen schon kurze Zeit später zurück und riefen: „Seht her, ihr lieben Kinder wir euch was mitgebracht!“ Aber die Wölfe waren mit dem falschen Fuß aufgestanden und verloren erneut gegen die gerissenen Geißlein mit 25:22.
Doch auch jetzt zeigten sich die Wölfe nicht geschlagen und holten alle Reserven und Tipps ein, um noch ein drittes Mal vor den Geißlein zu stehen und zu rufen: „Seht her, ihr lieben Kinder, wir haben euch was mitgebracht!“
Die Geißlein krischen zurück: „Eintracht,du bist mein Verein. Frankfurt, schöne Stadt am Main. Auf geht’s, schießt das nächste Tor… und jetzt, singen wir im Chor… KAMIKAZEEEE!“ Doch nun war der Widerstand zwecklos. Die Wölfe platzten einfach rein sodass die kleinen Geißlein erschraken und trotz größter Bemühungen der Verlockung nachzugeben nicht trotzen konnten und verloren den Satz mit 25:27. Die Wölfe waren außer sich vor Freude solch ein leckeres Mahl zu sich genommen zu haben. Die Geißlein standen ja auch ganz oben auf der Speisekarte, sodass die Wölfe volltrunken von Glück und Hoffnung, sich in den nächsten Satz trollten.
Allerdings hatten sie nicht die Rechnung mit dem alten Bock gemacht. Dieser hatte das Spektakel nur von außen betrachtet und konnte die Niederlage kaum fassen. Doch er besann sich schnell und sah den „gefüllten Bauch“ der Wölfe. „Ach Gott“, dachte er, „sollten meine armen Kinder, von den Wölfen verschlungen, noch am Leben und aktiv sein?“
Mit leisen Worten, Ruhe und Gemütlichkeit half er den Geißlein die Wölfe zum Würgen zu bringen, sodass eins nach dem anderen unversehrt und ohne Schaden wieder rumhüpfte. Alle halfen sie nun dabei den Wölfen Wackersteine in die Bäucher zu füllen.
Als die Wölfe nun endlich aufwachten, hatten sie großen Durst vor Erschöpfung und fielen aufgrund der Wackersteine zu Boden, sodass die Geißlein auch den letzten Satz mit 25:20 gewinnen konnten.
Und als die Geißlein das sahen, kamen sie herbeigelaufen und riefen laut:
„Landesliga, Landesliga …. HEY HEY HEY!“
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann spielen sie noch heute!
Es war ein super spannendes und schönes Spiel. Uns hat es jedenfalls sehr viel Spaß gemacht!!!!!
Mit dieser kleinen Geschichte bedanken wir uns ganz herzlich bei allen netten Gegnern, Schiedsgerichten und Zuschauern mit einem KAMIKAZE und hoffen, dass wir auch in der kommenden Saison auf zahlreiche Unterstützung hoffen dürfen.
Von: an