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Das Netz hielt der Zerreißprobe stand - Damen I siegt 3:0

Montag, 16. Januar 2012, 08:58

Es gibt angenehmere Gegner als Eschwege – doch was soll man machen? Eine Saison besteht nun mal aus Hin- und Rückrunde und das ist auch gut so, denn damit ist die Chance auf Revanche gegeben. Keiner von uns hatte das Hinspiel-Desaster im hohen Norden vergessen, von dem wir geknickt, gebrochen, zerstört mit einer 2:3-Niederlage heimkehrten. Nach 2:0 und deutlicher Führung im dritten Satz, schafften die hochmotivierten Eschwegeranerinnen uns damals mit gerissenem Spiel, den Spaß am Leben und zwei Punkte zu mopsen. Das sollte uns im neuen Jahr nicht wieder passieren, das stand fest. Und es passierte uns auch nicht. Über viele Phasen dominierten wir das Spiel deutlich und ließen den Gegner recht bescheiden wirken. Wir wären aber nicht wir, wenn wir im dritten Durchgang nicht künstlich noch etwas Spannung hinein gebracht hätten. Und das obwohl mal wieder alles easy-peasy nach einem netten Spaziergang durch den Streichelzoo aussah. Bei der 10:3 Führung unsererseits kassierte die gegnerische Spielmacherin eine gelbe Karte weil sie darauf bestand, mit dem Schiri darüber zu diskutieren, ob man beim Volleyball nun ins Netz greifen darf oder nicht. Diese Geheimwaffe nutzte Eschwege auffällig oft, vielleicht hat sich die Netzregel tatsächlich noch nicht bis nach Nordhessen rumgesprochen... Wie auch immer, irgendwie schafften wir es diesen unfassbaren Vorsprung zu verdaddeln, so dass es irgendwie 22:20 für Eschwege stand. Oooops! Gott sei Dank konnten wir uns dann 5 Punkte lang darauf einigen, dass wir gut spielen müssen, um solche Spiele zu gewinnen. Fazit: Schön war es nicht, aber welcher Hahn kräht danach bei einem 3:0-Sieg? Und das Netz steht auch noch...

Von: aw

 

 

 


 

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