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D1: Nicht konsequent genug für den Sieg

Sonntag, 10. Dezember 2017, 20:37

Regionalliga-Südwest Frauen
SV Steinwenden : Eintracht Frankfurt 3:2 (25:20, 9:25, 15:25, 25:20, 15:12)

 

 

D1: Nicht konsequent genug für den Sieg

 

Am Vorabend des zweiten Advents brachen die Volleyballdamen der Eintracht Frankfurt in die Pfalz zum weitesten Auswärtsspiel der Saison auf. Richtung Südwesten fuhr man gute 1 ½ Stunden bis Ramstein-Miesenbach zum SV Steinwenden. Zurück ging es leider nur mit einem Punkt.

 

An diesem Tag stand Trainer Alex Köbler verletzungsbedingt nur eine "echte" Mittelblockerin zur Verfügung. Den Ausfall glich er durch die erfahrene Außenangreiferin Alyssa Fuchs aus. In dieser doch ungewohnten Aufstellung starteten die Adlerträgerinnen in einer kalten Steinwendener Sporthalle äußerst verhalten und ein wenig verschlafen in den ersten Satz. Zu wenig Bewegung und Aggressivität führten vermehrt zu Eigenfehlern und man lief schnell einem Rückstand hinterher. Doch gegen Ende des Satzes nahmen die Frankfurterinnen Fahrt auf, leider zu spät, um den Satz noch für sich zu entscheiden. 20:25, 0:1.

Nach dem ersten Seitenwechsel zeigten die Adlerträgerinnen ein neues Bild. Sie gingen viel beherzter zum Aufschlag und konnten Ihre gewohnte Aufschlagstärke mehr als deutlich ausspielen. Die Annahme der Pfälzerinnen war in diesem Satz nicht in der Lage, annähern dagegen zu halten. Auch im Block, Abwehr und Angriff fanden die Frankfurterinnen zu ihrer gewohnten Stärke zurück. Nach einer 10-Punkte Aufschlagserie von Aushilfs-Mittelblockerin Fuchs war der Satz in der Tasche. Die Frankfurterinnen ließen Steinwenden nur neun Punkte in diesem Satz übrig. 25:9, 1:1.

Der Satzbeginn im dritten Durchgang war zunächst ausgeglichen. Doch weiterhin bestimmten die Adlerinnen mit Ihrem Aufschlag die Richtung, die der Satz nehmen sollte. Die Pfälzerinnen wurden mit starken Angaben in ihrem Spielaufbau unter Druck gesetzt und bereits beim 10:5 zur zweiten Auszeit gezwungen. In diesem Satz ließen sich die Frankfurterinnen nicht aus dem Konzept bringen und verbuchten auch den zweiten Gewinnsatz mit 25:15 auf ihrem Konto. 2:1.

Der Wille war da, das Spiel im vierten Satz nach Hause zu bringen. Doch Unkonzentriertheiten in Annahme und Abwehr ließen das eigene Spiel erstarren. Aus diesem Loch kamen die Frankfurterinnen nicht schnell genug wieder raus. Der Mut fehlte auch zum Druck im eigenen Aufschlag und die Adlerträgerinnen gaben den Satz und bereits einen Punkt an den Gegner ab. 20:25, 2:2.

Im Tiebreak dominierte die Eintracht wieder das Spiel, jedoch nur bis zum Seitenwechsel bei 4:8, nach dem sich wieder das Gesicht aus Satz 4 zeigte. Es mehrten sich Abstimmungsfehler und man war einen Schritt zu unflexibel in den Abwehraktionen. Der Vorteil lag nun auf Seite der Pfälzerinnen, die bis zum 8:12 davon zogen. Köbler appelierte noch an den Siegeswillen der Damen. Mit Kampf- und Siegeswille schien es, als könne man den nächsten Ballwechsel für sich entscheiden und das Momentum auf die eigene Seite zurückholen. Doch eine strittige Schiedsrichterentscheidung nahm der Eintracht den Aufwind aus den Flügel. Die Luft war raus, und es dauerte zu lange, um sich wieder zu fangen und zum 12:14 heranzukommen. Der Satz und damit das Spiel ging an Steinwenden.

Nach 100 Spielminuten verbucht die Eintracht beim letzten Hinrundenspiel zwar 102 zu 89 Spielpunkte, kann aber nur einen Gewinnpunkt mit nach Hessen nehmen. Wie auch in den bisherigen Fünf-Satz-Spielen fehlte es den Adlerinnen an der Konsequenz, "den Sack auch zu zu machen".

Von: bd

 

 

 


 

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