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D1: Keiner bekommt etwas geschenkt

Montag, 23. Oktober 2017, 14:05

Regionalliga-Südwest Frauen
TSVgg Stadecken-Elsheim : Eintracht Frankfurt 3:2 (20:25, 25:19, 25:21, 19:25, 16:14)


D1: Keiner bekommt etwas geschenkt

Die Damen 1-Adlerinnen flogen am Sonntagmittag aus, um beim TSV Stadecken-Elsheim anzutreten. Die Frankfurterinnen wollten an Ihren starken Auftritt in Wiesbaden anknüpfen. Auf der anderen Seite war den rheinland-pfälzischen Gastgeberinnen daran gelegen, vor heimischer Kulisse ihren unglücklichen Saisonstart vergessen zu machen.  

So starteten beide Teams im ersten Satz gleich auf, bis die Frankfurterinnen Mitte des Satzes leicht die Oberhand gewannen – Auszeit bei 14:11. Doch die Gastgeberinnen ließen sich noch nicht abschütteln und kamen bis zur Crunchtime wieder heran – 16:17. Mit dem Wind des letzten Spieltags im Rücken setzten sich die Frankfurterinnen jedoch im ersten Satz mit 25:20 durch.   

In Satz zwei zeigten die Rheinhessinnen, warum sie die letzte Saison auf Tabellenplatz zwei der Regionalliga abgeschlossen haben. Der Eintracht fiel es schwer den Druck im Angriff aufrecht zu erhalten. Zu sehr war man in der Annahme und Kurzsicherung gefordert. Ein Lob nach dem anderen fiel den Frankfurterinnen auf der vier vor die Füße. Mit 19:25 ging der zweite Satz aufs Konto der Gegner.

Auch in Satz drei spielte Stadecken-Elsheim sehr clever und begeisterte das lautstarke Heimpublikum. Den Frankfurterinnen gelang es gegen spielstark agierende Gastgeberinnen auch in diesem Durchgang nicht, die gewohnte Stabilität in Annahme und Block-Abwehr zu zeigen. Die Frankfurterinnen lagen 6:12 zurück, wollten sich aber nicht geschlagen geben und kämpften sich wieder auf 14:15 an Stadecken heran. Das druckvollere Spiel machte aber weiterhin der Gegner. So verloren die Frankfurterinnen wichtige lange Ralleys und verpassten es, den eigenen Block konsequent auszurichten und entsprechend die Abwehrreihe zu positionieren. Die Eintracht verlor den Satz 21:25, aber der Kampfgeist war durch die Bank weg geweckt.

Mit der Gewissheit, nun alles in den vierten Satz legen zu müssen, drehte die Eintracht wieder auf. Die Abwehr war nun einen Schritt schneller und kratze Ball um Ball. Konzentriert brachten die Frankfurterinnen ihre Aufschläge übers Netz und hielten diesmal den Druck auf den Gegner aufrecht, der bei 15:18 und 16:20 mit Auszeiten versuchte, den Spielfluss der geschlossen und teamstark agierenden Frankfurterinnen zu unterbrechen. Jedoch ohne Erfolg: Der Satz ging mit 25:19 an die Eintracht.

Der Tiebreak war erreicht. Das Momentum lag auf hessischer Seite. Auf diesem Hoch begann Satz fünf. Dank einer Frankfurter Aufschlagserie und einer bärenstarken Blockreihe verpulverte Stadecken bereits innerhalb der ersten fünf Punkte ihre beiden Auszeiten (0:3 und 0:5). Der Vorsprung schien komfortabel. Doch auch der Gegner setze im Folgenden die Annahme der Eintracht unter Druck. Hinzu kamen wieder hervorragend platzierte Lobs, diesmal Richtung eins und in die Feldmitte hinter den hessischen Mittelblock. Nach umkämpften Ballwechseln setzen sich die Gastgeberinnen, unterstützt von der brodelnden Halle, mit 12:9 ab. Doch beherzte Frankfurterinnen ließen sich nicht unterkriegen und drehten nochmal zu ihren Gunsten zum ersten Matchball des Tages 14:13. Am Ende verließ die Eintracht aber doch der Mut. Der letzte Punkt des Spiels ging an Stadecken-Elsheim (16:14).

Das Fazit: Fünf Sätze auf feinstem Regionalliga-Niveau. Knappe Kiste, knüppelharter Kampf und ein Punkt aufs Konto mitgenommen.

 

Mit dabei waren: Christina Brunnhuber, Beatrice Drengwitz, Lorena Evyapan, Susanna Frey, Alyssa Fuchs, Kristin Küther, Eva Lawski, Barbara Matschke, Janine Roszak, Tanita Schlemelch, Lei Tao, Nadine Thomas, Ligia Manguino, Lynn Zeischke, Trainer Alex Köbler

Von: bd

 

 

 


 

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