D1: Baumschule Völkel/ Seibert fährt wichtigen Sieg in Lebach ein
Montag, 21. Februar 2011, 09:16
Die erste Damen-Mannschaft erspielte sich in der Volleyball-Regionalliga am Samstag, den 19. Februar mit rigoroser Entschlossenheit beim TV Lebach einen 3:1-Sieg. Am 26. Februar (19.30 Uhr) kommen die Tabellenzweiten der Regionalliga Südwest vom TSV Speyer in die Wolfgang Steubing Halle (Foto: Arndt Götze).
Die Mannschaft war sich einzig, trotz der Niederlage in der Vorwoche gegen die SSG Etzbach waren wieder gute Ansätze zu sehen. Ein kleines Pflänzlein war gewachsen, das es nun gilt, die nächsten Wochen zu hegen und zu pflegen, damit es ein großer und starker Baum werde.
Und dieser Vorsatz konnte im fernen Lebach mit mannschaftlicher Geschlossenheit endlich einmal umgesetzt werden. Der erste Satz war eng. Bis zum Stand von 20:20 konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Starke Aufschläge und teilweise sehr schlechte Annahmen wechselten sich auf beiden Seiten regelmäßig ab. Doch dank starker Angriffe konnte die Eintracht den Sack mit 25:23 endlich einmal zubinden.
Ein ähnlicher Spielverlauf stellte sich auch im 2. Satz ein. Wiederum gelang es keiner Mannschaft sich einen beruhigenden Vorsprung herauszuarbeiten. Auch diesmal behielten die Mädels mit dem Adler auf der Brust die Nerven und beendeten den Satz mit 25:23.
Mit fester Entschlossenheit auch etwas für das Satzverhältnis zu tun, ging man in den 3. Satz. Wieder glichen sich die Ereignisse. Starke Angriffe der Eintracht konnten von den Lebacherinnen immer wieder im Block und in der Feldabwehr entschärft werden. Bis zum 15:15 schenkten sich alle Beteiligten nichts. Mit einem Hammerschlag bedankte sich Bruna Tocantis de Lima, die erst in vor wenigen Wochen zum Team gestoßen war, für das Vertrauen der Trainer und besorgte den 16. Punkt. Doch dann riss der Spielfaden. Lebach zog davon und durfte den Satz mit 25:20 auf der Habenseite buchen.
Mehr wollte die Eintracht der Heimmannschaft aber nicht zugestehen. Dank genialer Aufschläge von Julia Schwarzlose und einer wachen Blockreihe stand es schnell 5:1. Jede Spielerin konnte noch einmal eine Schippe drauflegen. Der Vorsprung wuchs auf 15:7 an und wurde bis zum Satzende 25:16 sicher verteidigt.
Nun bedarf es nochmal einer deutlichen Steigerung, um auch das aktuelle obere Tabellendrittel ärgern zu können. Doch ein Anfang ist gemacht. Gießen, düngen und gut zureden…
Von: fd