Mit 185,70 Punkten sichertern sich die Turnerinnen der Eintracht vor dem TV Großburgwedel (183,65) den Sieg im Relegationswettkampf und erturnten sich damit das Recht, auch im kommenden Jahr wieder im Oberhaus der Deutschen Turnliga antreten zu dürfen.
Maria Chibiskova war mit 50,60 Punkten beste Einzelturnerin an diesem Tag. Kim Winkler kam auf 46,70 Punkte und belegte damit Rang 3 in der Einzelwertung.
Frankfurt und Großburgwedel starteten den Wettkampf als 6. und 7.-platzierter der ersten Liga am Sprung. Dresden und Unterföhring, die sich 2011 in der zweiten Liga vorne platzieren konnten, begannen am Barren.
Für die Frankfurterinnen, die nur um ein Zehntel den sicheren 5. Platz in der ersten Bundesliga und damit den vorzeitigen Klassenerhalt verfehlt hatten, war dieser Wettkampf eher ein Muss, zumal auch ein Finalplatz unter den Top 4-Mannschaften Deutschlands nur um Zehntel verpasst wurde. Das war schon ein Frust, den es galt beiseite zu schieben um sich voll auf diesen wichtigen Wettkampf konzentrieren zu können.
An die Geräte gingen Myriam Boeschen, Annabelle Hölzer, Kim Winkler, Lara Wondrak und Maria Chibiskova.
Am Sprung turnte Kim einen Tsukahara gebückt, Myriam einen Überschlag Salto gehockt, Lara einen Yurtschenko gestreckt und Maria einen Yurtschenko gestreckt mit 1/1 Schraube. Damit erturnten sich die Mädchen 48,55 Punkte und ließen das Team aus Großburgwedel, die 48,40 Punkte erhielten, knapp hinter sich.
Auch am Barren lieferten sich diese beiden Mannschaften ein enges Rennen, das Frankfurt mit 46,35 Punkten zu 45,90 Punkten für sich entscheiden konnte.
Am Balken drehte sich dann das Blatt. Großburgwedel, die mit der Engländerin Natasha Nolan an den Start gingen, heimste 45,20 Punkte ein, die Eintracht nur 44,20 Punkte.
Damit wechselten die Teams in einem Kopf an Kopf-Rennen ans letzte Gerät, dem Boden.
Dort zeigten beide Mannschaften wieder sehr ansprechende Leistungen, wobei sich die Eintracht-Mädels mit 46,60 Punkten gegenüber den Großburgwedelerinnen mit 44,15 Punkte
etwas absetzen konnten. Eine Augenweide an diesem Gerät war wie immer Maria Chibsikowa. Aber auch Kim Winkler, die das erste Mal eine 2 1/2-fache Schraube am Ende ihrer Kürübung turnte, konnte mit ihrer besonderen Ausdrucksstärke begeistern.
Letztendlich lag die Frankfurter Eintracht in der Endabrechnung mit 185,70 Punkten vorne und Großburgwedel wurde mit 183,65 Punkten zweiter. Die Teams aus Dresden und Unterföhring konnten eigentlich zu keiner Zeit mithalten. Dresden erturnte sich 175,95 Punkte und Unterföhring 150,45 Punkte.
Somit kann das Team der Eintracht nun glücklich nach vorne schauen und sich auf die Saison 2012 in der ersten Bundesliga freuen.
(A. Schweikhardt)