Aktuelles vom Triathlon

Mitteldistanz im Kraichgau – zum guten Ende gab es Spargel

Freitag, 17. Juni 2011, 13:49

Mein erster Triathlon in 2011.
Etwas Bammel hatte ich schon.
Wie war meine Form?

Mein Gefühl schwankte zwischen:

- Musst Du Dir das antun, diesen Stress. Statt schön gemütlich zu trainieren: Startinfos ansehen, Beutel packen und dann auch noch um die Wette schwimmen.

- Freue Dich! Wettkampf ist toll, er bringt Dich auf Touren und öffnet Dir die Augen. Ergebnisse lügen nicht! Und: Tria ohne Wettkampf ist wie ein Obstbaum ohne Früchte.

 

Kneifen geht ja nun überhaupt nicht. Also ging ich am Sonntag im Neo in den Hardtsee und schwamm los.

Was blöd begann, endete mit einem  guten Ergebnis: 5:31:42
Mit dem Rad (2:57) und zu Fuß (1:44) war ich so gut unterwegs, dass meine beiden Großbaustellen (1. und 4. Disziplin mit zusammen 50 min.) nicht negativ durchschlugen. Klar ist allerdings, dass ich durch diese Schwäche eine Zeit unter 5:30 locker wegschenkte. Ich will jedoch nicht jammern. Ich bin mit dem Gesamtergebnis sehr zufrieden.

Es reichte immerhin zum 3. Platz in der AK60 und einer der Platzierung angemessenen Packung Spargel als Ansporn für weitere Wettkämpfe.
Schneller waren (in der AK 60) Jacky Ehrmann (FRA) in 5:11 !! und Hermann Aschwer in 5:25.

Was war sonst noch?
Habe viele Eintrachtler gesehen/getroffen. Vorher, im Wettkampf und danach. Immer wieder schön. Herzlichen Glückwunsch an alle Finisher.

Die Radstrecke hat mir gefallen. Gute abwechslungsreiche Mischung zwischen flachen Passagen sowie Auf- und Abfahrten mit ca. 900 Höhenmetern bei optimalem Wetter.
Die Laufstrecke ist etwas profiliert, aber gut zu laufen. Im südlichen Teil etwas zäh, da dort kaum Zuschauer stehen.
Gegen Ende zogen dann dunkle Wolken auf. Etwas entfernt blitzte und donnerte es. Der leichte Regen war eher angenehm und sowieso egal, denn das Ziel war jetzt schon sehr nah.


Die Organisation war gut, insbesondere die Verpflegungsstellen an der Strecke und im Zielbereich funktionierten prima. Schön war auch, dass auf der Laufstrecke viele Kinder/Jugendliche sehr engagiert und mit großen strahlenden Augen Schwämme und Getränke reichten.

Zum Abschluss noch meine Heldin des Tages:
Als wir so gegen 19 Uhr letztmals die Laufstrecke querten, war noch eine Läuferin unterwegs, die mit zwei unterschiedlichen Socken, aber unverdrossen auf der trostlos einsamen und zugemüllten Laufstrecke ihr Rennen zu Ende lief.

Von: Jürgen Bäuerle

 

 

 


 

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