Mein erster Start für die Eintracht
Sonntag, 05. Juni 2011, 18:50

- Siegerehrung in Fritzlar mit einem Adler auf Platz 3
Durch meine zeitintensiven Vorbereitungen auf das Abitur und damit eingeschränkten Trainingsumfänge fuhr ich mit einer gewissen Nervosität am Samstag, den 28.05.2011 zum verabredeten Treffpunkt im Riederwald, um gemeinsam mit den anderen Mitgliedern der Triathlon Teams im Mannschaftsbus nach Fritzlar zu fahren.
Vor Ort begannen dann gleich die üblichen Prozeduren, wie einchecken, noch mal das Bike überprüfen, Sachen zu recht legen, etc.. Da mein Einzelstart erst nach den Ligastartern war, hatte ich noch genug Zeit mir die Starts der zwei Damen- und Herrenmannschaften anzusehen.
Doch dann begann auch für mich die Konzentration auf meinen Start. Noch mal alles überprüfen und letzte taktische Tipps für das erwartete Geprügel (7-8 Starter pro Bahn) von meinem Schwimmtrainer (gleichzeitig Vater) holen.
Dann hinein in den nagelneuen Einteiler der Eintracht (übrigens besten Dank noch mal dafür) und ab ins Wasser. Zum Glück befand sich auf meiner Schwimmbahn eine relativ homogene Gruppe mit insgesamt nur 4 Startern, so dass ich im Vergleich zur Regio-Mannschaft der Herren keinen Überholvorgang absolvieren musste und mir das Prügeln erspart blieb. Allerdings hatte ich einen hartnäckigen Verfolger an meinen Beinen, den ich auch nicht abschütteln konnte und aus Gründen der Kraft auch nicht wollte. Später stellte sich heraus, dass es der spätere Gesamtsieger war. Mit einer Schwimmzeit von 7:40 (für 550m) verließ ich dann auf schnellstem Wege das Wasser und ab aufs Rad. Die Radstrecke war mir von meinen Starts im Jahr 2009 & 2010 für den MTV Kronberg noch bestens bekannt. Windschattenfahren war - anders als im Ligawettkampf- dieses Jahr aber nicht drin; also Konzentration auf die eigene Stärke und los geht’s. Nach 39:53 (für 20km inklusive Wechselzeiten) und damit der drittschnellsten Radzeit wechselte ich auf die abschließende 5 km Laufstrecke. Leider machte ich direkt nach dem ersten Kilometer Bekanntschaft mit dem Phänomen Seitenstechen... also Tempo etwas raus und „Luft holen". Einen Kilometer später konnte ich wieder Tempo aufnehmen, wusste aber, dass ich viel Zeit verloren hatte und als ich wieder bei meinem angestrebten Tempo angekommen war, war das Rennen auch schon fast vorbei. Mit einer Laufzeit von 19:39 war ich alles andere als zufrieden, trotzdem hatte ich im Ziel einen deutlichen Vorsprung zu Platz vier, wie sich bei den Endergebnissen zeigte. Den Abstand zu Platz zwei hätte ich - dank Seitenstechen - auch nicht aufholen können und so relativierte sich meine Enttäuschung.
Ein dritter Platz ist zum Einstieg in die Saison nicht allzu schlecht und ich weiß jetzt, dass noch Potential nach oben vorhanden ist.
Man kann also sagen: (m)ein gelungener erster Start für die Eintracht.
Danke an Alle für einen tollen ersten Wettkampf im Eintracht-Dress!
Von: Carsten Speike