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Nach einem erfolgreichen Marathonprojekt im vergangenen Jahr im Rahmen meiner Diplomarbeit zum Thema "Fit sein, wenn es gilt! Variantenreiches Marathontraining systematisch planen, durchführen und steuern" mit dem Ziel den Marathon unter 3 Stunden zu absolvieren, sollten sich in diesem Jahr die Tria-Adler in mehreren Leistungsgruppen auf dem Frankfurt Marathon vorbereiten.
Ab Mitte August trainierten mehr als 75 Adler nach einem Trainingsplan, der ihrer Zielzeitvorstellung entsprach. Dabei hatten sie die Wahl zwischen einen Plan für unter 3 Stunden, 3:30 Stunden, 4 Stunden und 4:30 Stunden. Die Trainingspläne umfassten durchschnittlich drei Qualitätseinheiten im Laufen und zwei Crosstrainingseinheiten in anderen Ausdauersportarten (wie Schwimmen und Radfahren ;))) und viel Athletik- und Techniktraining.
Einmal in der Woche traf sich die gesamte Gruppe in Sachsenhausen auf dem Sportplatz, um vorwiegend die Athletik und die Lauftechnik unter den Augen von Martin Dröll (Physiotherapeut) und mir, Natascha Schmitt (angehende Diplom Sportwissenschaftlerin) zu verbessern und sich gemeinsam durch die Tempoläufe zu quälen. Zudem nahm die Mehrzahl der Teilnehmer gemeinsam an einem 10 Kilometerlauf und an einem Halbmarathon in der Umgebung teil, um den momentanen Leistungszustand zu ermitteln und die Tempohärte unter Wettkampfbedingungen zu verbessern. Die Stimmung und Motivation war jedes Mal super, sodass sich die Teilnehmer und die beiden Trainer auf das gemeinsame Training freuten.
Am 31.10.2011 war der große Tag gekommen. Die Teilnehmer hatten sich für diesen Tag gemeinsam mit den Trainern etwas ganz besonderes ausgedacht. Sie wollten den Lauf durch die Stadt dazu nutzen, um auf zwei soziale Hilfsorganisationen aufmerksam zu machen. Dafür hatten sie auf einem Arm ein Tattoo der Organisation "Junge Helden" (Organspende) und auf dem anderen eines der "Hilfe für krebskranke Kinder". Im Rahmen des Projektes hatten die Teilnehmer für die beiden Organisationen Geld gespendet.
Nach einem Gruppenfoto im Startbereich bereiteten sich die Teilnehmer individuell auf das Rennen vor. Die einen trabten sich bereits um 8:45 Uhr ein, die anderen liesen es ruhiger angehen und stellten sich einfach nur in den Block. Bei über 15.000 Läufern waren die Adler überall auf der Strecke vertreten. Am Ende behielten die beiden Trainer die Oberhand im Vergleich der schnellsten Zeiten. Martin Dröll erreichte nach 2:37 Stunden das Ziel und ich, Natascha Schmitt nach 2:52 Stunden. Mit dieser Leistung durfte ich mich noch über den Titel der "Hessischen Marathonmeisterin der Frauen" freuen. Den Titel des "Schnellsten Marathonprojektteilnehmers" bzw. der "Schnellsten Marathonprojektteilnehmerin" müssten Jan-Henning Trustorff, Robert Schopplich und Joerg Frank mit 2:57 Stunden und Tanja Engel mit 3:23 Stunden erhalten. Vielleicht wird es ja im nächsten Jahr eine Wiederholung dieses Projektes geben.