Aktuelles vom Triathlon

Challenge Copenhagen 2010

Donnerstag, 19. August 2010, 09:53

Challenge Copenhagen – Das erste Mal für die Stadt und mich

Nach meiner Premiere auf der Langdistanz kann ich sagen „ Das erste Mal war wirklich gut“. Es hat Spaß gemacht in einer geschützten Lagune der Ostsee zu schwimmen, die abwechslungsreiche wellig-windige Radstrecke zu durchfahren und einige Sehenswürdigkeiten von Copenhagen laufend zu bestaunen. Das Wetter am Vorabend allerdings ließ erstmal ein wenig Angst aufkommen, da heftige Regengüsse und Überflutungen einen möglichen Startabbruch fast zur Folge gehabt hätten. Fast ist halt nur fast und so wurde improvisiert, so dass der Start erfolgen konnte, die Wechselzone aber teilweise einem Teich glich und die Wechselbeutel auf dem Boden lagen. Das war für mich alles egal, Hauptsache mein Start erfolgte pktl. 7:55 in der letzten Startgruppe (Nr. 7- vor den Staffeln). Brav folgte ich den orangenen Bademützen ins Wasser und hier folgen nach meinem Gefühl nur wenige Minuten und dann ist es auch schon wieder vorbei. Ein paar Leute aus den Startgruppe 5&6 durfte ich überholen und nach 1:12:57 aus dem Wasser wanken. Umziehen und los geht es mit dem Rad auf die 2 Runden der Radstrecke - Erst geht es entlang der Küste um dann durch das Landesinnere wieder zurück in Richtung Copenhagen Innenstadt zu gelangen. Auf der Strecke waren die Spuren der Nacht nicht zu übersehen (große Pfützen / Teilabsperrungen) und auch die Anzahl der Reifenplatzer,- und wechsler war sicher dadurch begründet. Den 26er Schnitt konnte ich auf jeden Fall halten und bin nach 183,3km, ca. 850 HM und 5:59:22 in die Wechselzone gerollt. Jetzt beginnt der touristisch spannende Teil der Veranstaltung. Nicht nur einen Königspalast, sondern auch die kleine Meerjungfrau konnte ich auf den ersten beiden von drei Laufrunden bewundern. Gleichfalls sorgte die Strecke am Hafen für Ablenkung, der anlässlich des 500 jährigen Bestehens der Kriegsmarine viele Kriegschiffe beherbergte. In der dritten Runde war der Spaß dann vorbei und die Arbeit begann. Unter normalen Umständen würde ich meinen Laufstil zu diesem Zeitpunkt als Dahinschleichen bezeichnen aber es waren halt keine normalen Umstände. Ich war im Begriff zum ersten Mal eine Langdistanz zu vollenden. Letztendlich habe ich nach 4:22:10 das Laufen beenden dürfen und bin erstmals fröhlich durch die Zielzone gewankt. Die Gesamtzeit war am Ende bei 11:46:52 – War es wichtig für das erste Mal? Schon, aber wieder auch nicht. Auf jeden Fall war es halt insgesamt gut.
Fazit: Man merkte der Challenge Copenhagen an, dass es eine Premiere war. Es besteht sicher noch  Verbesserungsbedarf was die Organisation der Verpflegung auf der Strecke und im Zielbereich angeht. Preislich liegt die Veranstaltung im oberen Niveau  vergleichbarer Veranstaltungen, gleichzeitig sind die Nebenkosten vor Ort relativ hoch.
Aber unschlagbar ist sicher die Kulisse in Kopenhagen, das nette Publikum und die abwechslungsreiche Radstrecke.

Von: Lars Hesemann

 

 

 


 

Kontakt

Georg Heckens
Abteilungsleiter

E-Mail ans Orgateam