Da geht noch viel!
Freitag, 03. Juni 2011, 23:38

- v.l.n.r.: Alex Neumann, Christoph Blum, Lutz Koller, José Alvarez, Georg Heckens
Nach ausgiebiger Vorbereitung durch den Winter hinweg und gemeinsamen Trainingseinheiten speziell auf das Windschattenfahren und das gemeinsame Schwimmen ausgerichtet, war es am Samstag, den 28.05.2011 dann soweit. Um kurz nach 14:30 Uhr fiel überraschend schnell und ohne Anzählen der Startschuss für die Herren der ersten hessischen Triathlon Liga. Mit einigen Momenten Verspätung ging es dann aber auf die erste von 15 Bahnen im Freibad. Mit den schwimmstarken Oberurselern, die 30 Sekunden später auf der gleichen Bahn starteten und uns Adler nach der fünften Wende überholten, gab es kleinere Keilereien, die jedoch die generell schwache Schwimmleistung unsererseits nicht sonderlich beeinträchtigten.
Als 9. Team in der Gesamtwertung ging es dann auf die Radstrecke. Auf der mit Abstand stärksten Disziplin des Teams mit den schönsten Outfits wurde von Anfang an richtig Druck gemacht. Es gab zwischendurch kleinere Schwächephasen, aber mit der drittschnellsten Zeit auf den Rädern kann man grundsätzlich von genereller Zufriedenheit reden.
Die Wechselzone war am an dem Tag nicht unser Freund. Bei den beiden Wechseln verloren wir durch Kosmetikpausen fürs Haare föhnen, Kämmen und Schuhe binden einige wertvolle Sekunden, die auch auf der Laufstrecke nicht wieder gut gemacht werden konnten. Leider mussten wir nach ca. 2 Kilometern zu viert weiter und uns gegenseitig immer wieder unter die Arme greifen (in diesem Fall an den Rücken). Die Laufleistung war dann im Endeffekt nur am unteren Rand von mittelmäßig, jedoch schafften wir es im oberen Mittelfeld, als 5. Von 12 Teams ins Ziel.
Insgesamt war der Teamwettkampf für uns alle eine schöne und bereichernde Erfahrung, der auch die persönlichen Verbesserungspunkte für jeden noch einmal deutlich hervorgehoben hat. Mit Luft nach oben ist die 1HTL Herrenmannschaft der Eintracht Frankfurt somit in die Ligasaison 2011 gestartet und strebt nach wie vor den Aufstieg an. Im Team ist es bekanntlich ja immer schwerer als alleine. Da geht noch viel!
Von: Lutz Koller