Regionalliga Herren

Regionalliga 2013

Unser Team für 2013

Gruppenzusammensetzung:

TEC Waldau Stuttgart

TC Weinheim 1902

STG Geroksruhe Stuttgart

TSV Schott Mainz

Eintracht Frankfurt

Sportpark Windhagen

TC Bad Homburg

BASF TC Ludwigshafen

 

Spielplan 2013 (PDF)

 

Als Kollektiv zum Erfolg

Mit großem Kader, viel Zuspruch und jeder Menge Unterstützung hat die Herren Mannschaft das Saisonziel Klassenerhalt in der ersten Regionalligasaison souverän geschafft. Mit dem Einsatz von neun Spielern haben sie eindrucksvoll bewiesen, dass man auch in der „Einzelsportart“ Tennis als Kollektiv Erfolg haben kann und nicht nur auf teure Einkäufe angewiesen ist.

 

Direkt nach dem „erneuten“ Aufstieg in die Regionalliga letztes Jahr, mussten die Verantwortlichen der Tennisabteilung viele wichtige Fragen beantworten. Kann man in der in Hessen unbekannten Regionalliga bestehen? Mit welchem Kader soll man das neue Abenteuer angehen? Und wie werden sich die Regeländerungen in der höheren Liga ausschlagen? Eine dieser Fragen wurde direkt geklärt. Egal, wie gut die Regionalliga auch sein sollte, man wollte die neue Aufgabe mit Kontinuität angehen. So entschied sich das neue Betreuerteam um Thomas Wurm und Michael Otto auf altbekannte Kräfte wie Tim Pütz, Dominik Müller, Daniel Schmidt, Tobias Schade und Fabian Poth zu setzen. Ergänzt wurde der Stamm durch die Jugendspieler Lukas Storck, Felix van Kann und Florian van Kann. Die einzige Neuverpflichtung war der Franzose Alexandre Lacroix, welcher den Mazedonen Predrag Rusevski ersetzten sollte.

 

Als es Anfang Juli endlich los ging, konnte auch die Frage der Qualität des Kaders nicht wirklich beantwortet werden. Obwohl das erste Spiel unglücklich mit 2:7 verloren ging, hatte man viele Chancen liegen lassen. Wie sich rausstellen sollte, hatte man direkt gegen den ungeschlagenen Meister gespielt und der Startschuss zu einer tollen Saison war gefallen. Die Mannschaft rückte von Woche zu Woche enger zusammen und selbst der verletzungsbedingte Ausfall von Spitzenspieler Tim Pütz wurde ohne Probleme kompensiert. Das Moral und Charakter in dieser Mannschaft steckte, war von vorne herein klar; aber dies auch auf dem Platz zu beweisen zeigte diese Mannschaft aus. Es folgten vier überzeugende Siege, wobei auch ein Überraschungscoup beim amtierenden Meister aus Mainz gelang. Die zwei restlichen Niederlagen waren äußerst unglücklich und zeigten, wie ausgeglichen die Top 5 der Liga waren. Mit neun eingesetzten Spielern schafften es die Frankfurter tolle 37 Matchpunkte herauszuspielen, was wiederum für eine geschlossene Mannschaftsleistung spricht.

 

Eine andere Stärke dieser Mannschaft war wie in der Vergangenheit die Unterstützung von außerhalb. Egal ob zuhause am Riederwald oder auswärts in Stuttgart, Mainz, Karlsruhe oder Windhagen, die Frankfurter Fans waren überall dabei und machten jedes Spiel zu einem echten Heimspiel. Viel Lob erhielt der Verein von den Gegnern, die so etwas noch nicht kannten. Die Eintracht ist nicht nur angekommen in der Regionalliga, die Eintracht hat sie geprägt und mit ihren einzigartigen Fans eine Vorreiterrolle in der Eliteliga des Tennis im Südwesten Deutschlands eingenommen. Die Frankfurter haben Eindruck hinterlassen und dadurch den Weg für weitere Vereine aus Hessen gelegt, auch den Weg in die Regionalliga anzutreten. Der Erfolg spricht eindeutig für diesen Weg.

 

Als Fazit sei zu sagen, dass es den Zuständigen gelungen ist, eine homogene, junge und hungrige Mannschaft zusammen zu stellen. Wieder einmal war es eine großartige und erfolgreiche Saison für die Tennisabteilung der Eintracht. Die jungen Herren haben die Eintracht-Farben mit Stolz und Würde vertreten und den Verein super repräsentiert. Die Philosophie, auf Eigengewächse zu setzen ging zu 100% auf und gibt den Machern recht. Kontinuität und das Kollektiv waren die Hauptgründe für den Erfolg und alle Beteiligten haben ihren Beitrag dazu beigetragen. Im Fussball heißt es so schön: „11 Freunde sollt ihr sein“. Die Tennisherren der Eintracht haben bewiesen, dass man auch im „weißen Sport“ mit neun Freunden Erfolg haben kann. Und wer weiß was 2013 für die Adler noch möglich ist. Die Regionalliga und die Eintracht sind auf jeden Fall fest miteinander verbunden.

 

 

Eintracht Frankfurt freut sich auf die Regionalliga.

Mit nahezu unverändertem Kader für das Projekt „Klassenerhalt“.


Mit dem Gewinn der Hessenmeisterschaft und dem geglückten Aufstieg in die Regionalliga ist die Saison für die 1.Herren der Eintracht grandios verlaufen. Doch bekanntlicherweise ist nach der Saison vor der Saison und somit liefen die Verhandlungen für die kommende Spielzeit kurz nach den Feierlichkeiten auf Hochtouren.

Den Clubmitgliedern und Gästen eine Mannschaft zu präsentieren, die mit Herz auf dem Platz steht und clubverbunden ist, war das gesteckte Ziel und somit hieß die Devise, das Team beisammen zu halten.

Dies ist gelungen. Spitzenspieler Tim Pütz, der zurzeit nach abgeschlossenem USA Studium in Deutschland lebt und Turniere auf der ganzen Welt bestreitet, machte den Anfang und verlängerte zur großen Freude aller Verantwortlichen.

„Tim Pütz ist unsere absolute Nummer 1 und seit Jahren ein Aushängeschild der 1.Herren. Das er sich wieder für uns entschieden hat freut uns enorm und zeigt seine Verbundenheit zum Verein und seinen Charakter“, so der Sportliche Leiter Carsten Müller.

Auch die anderen „Aufstiegshelden“ sind weiter mit an Bord. Fabian Poth, Dominik Müller. Daniel Schmidt und Mannschaftsführer Tobias Schade freuen sich auf die Herausforderung in der höheren Liga.In das Team hineinwachsen wollen auch die jungen Wilden. Lukas Storck und Felix van Kann oder andere junge Talente, die dieses Jahr noch im erweiterten Kader waren, brennen auf Einsätze und sind die Zukunft des Vereins.„An der Tatsache, dass sich diese Nachwuchsspieler trotz mehrere lukrativer Hessenligaangebote für uns entschieden haben und den Biss haben sich einen Platz in der 1.Mannschaft zu erkämpfen sieht man, wie wohl sich die Spieler bei uns fühlen“, so Müller.

Einen Neuzugang gibt es aber doch zu verzeichnen. Alexandre Lacroix aus Frankreich wird die Ausländerposition besetzten. Er kommt auf Empfehlung von Tim Pütz und spielt erstmals Team Tennis in Deutschland. Der Sandplatzspezialist und gute Doppelspieler ersetzt Predrag Rusevski, der vier Jahre in der Hessenliga für die Eintracht angetreten ist, nun aber nicht mehr intensiv trainiert und auch ins Alter gekommen ist.

Obwohl es bis Juli noch eine ganze Zeit dauert, wird schon jetzt viel gesprochen im Team und alle sind sich einig, dass dieser Kader sich in der Regionalliga etablieren kann.In der 8er Gruppe müssen zwei Teams absteigen und auch Trainer und Vorstand sind davon überzeugt, dass die Mannschaft die Klasse hat Hessen in der Regionalliga Südwest gut zu präsentieren.