Hessenliga Herren

Hessenliga 2017

Hessenliga 2016

Eintracht Herren landen auf einem guten 3. Tabellenplatz

Nach der etwas durchwachsenen Saison in 2015 war das Team dieses Jahr bestrebt, den Klassenerhalt frühzeitig zu sichern. Nach zwei Siegen in den ersten beiden Spielen war der Grundstein hierfür gelegt. Leider verletzte sich im 3. Spiel unsere Nummer 1 Fernando Romboli und so ging diese Partie gegen BW Wiesbaden klar verloren. Die Verantwortlichen reagierten sofort und mit dem Franzosen Gleb Sakharov wurde starker Ersatz eingeflogen. So konnte dann auch die nachfolgende Partie gegen den FTC Palmengarten mit 5:4 gewinnen und es kam zu einem kleinen Endspiel gegen Bad Homburg. Hier verlor das Team nach zwei sehr knappen 3-Satz Niederlagen im den Einzeln am Ende knapp mit 3:6. Der Hessenmeistertitel, welches kein angestrebtes Saisonziel darstellte, war durch diese unglückliche Niederlage somit vom Tisch. Die noch anstehenden drei Partien konnten alle glatt gewonnen werden. Das Team überzeugte in diesem Jahr wieder durch den starken Zusammenhalt und alle Spieler zeigten starke Leistungen. Auch in den Doppeln, eine Schwachstelle in der Saison 2015, lief es sehr viel besser.

Zum Abschluss der Saison feierte das ganze Team standesgemäß im Gibson und liess ordentlich die Korken knallen. Wir freuen uns schon jetzt alle auf 2017!

Hessenliga 2015 Abschlussbericht

Nachdem unsere Herren letztes Jahr aus der Regionalliga abstiegen, freute man sich endlich wieder auf packende Derbys in der Hessenliga. Neu im Team war der Franzose Gleb Sakharov (Ranking: 370 ATP), der das Team vor Allem vorne verstärken sollte. Auch Sebastian Fanselow bestritt seine ersten Spiele für die Eintracht nachdem er letztes Jahr verletzt fehlte und nicht zu vergessen unsere beiden Youngstars Tim Büttner und Sebastian Mortier.

Gleich am ersten Spieltag gab es ein spannendes Franfurter Derby gegen den SC Safo. Dort zeigten Sakharov und Fanselow gleich warum sie in die  Mannschaft gehörten: Beide gewannen 6:1 6:1 bzw. 6:1 6:0.

Ein überragendes Comeback vollbrachte Tim Büttner gegen den ebenfalls sehr jungen Patrick Zahraj. Nachdem er bereits 1:6 1:4 zurück lag, gewann er noch 1:6 7:5 7:5. Hendrik Bertrams musste sich knapp Ex-Eintrachtler Tom Pütz geschlagen geben. Nach den Einzeln hieß es 3:3. Bei den Doppel hatte die Mannschafft allerdings etwas Pech. Im ersten Doppel harmonierten Lukas Storck und Gleb Sakharov zwar gut und gewannen aber sowohl das zweite als auch das Dritte Doppel gingen knapp trotz vieler Chancen verloren. Eine unerwartete 4:5 Niederlage zum Auftakt.

Am zweiten Spieltag ging es zum Favoriten aus Kronberg. Jedoch holte die Eintracht den Franzosen Axel Michon zur Verstärkung an Position 1. Er und auch die anderen Spieler fuhren souveräne Siegen ein. Lediglich Sebastian Mortier verlor mit 5:7 1:6 gegen Andreas Weber. Damit war schon nach den Einzel der Sensationssieg klar. Am Ende hieß es 5:4!

Am darauf folgenden Sonntag gab es dann das erste Heimspiel der Saison gegen den Wiesbadener THC.

Unsere 3 Topspieler Michon, Sakharov und Fanselow siegten alle deutlich, während Lukas und Sebi relativ deutlich unterlagen. An Position 6 gewann Hendrik Bertrams ein sehr hart umkämpftes Match 6:7 6:3 und 7:5. 4:2 Nach den Einzeln, eigentlich eine fast perfekte Ausgangslage für die Doppel. Aber auch eben nur “fast” perfekt. Die beiden Franzosen unterlagen im ersten Doppel deutlich, aber um so bitterer gingen sowohl das zweite als auch das dritte Doppel knapp im Championstiebreak verloren. Ein sehr bitteres 4:5 Endergebnis! Und wieder wurden wie schon tags zuvor in Kronberg alle Doppel abgegeben.

Das nächste Duell wurde gegen Blau-Weiß Wiesbaden deutlich mit 7:2 gewonnen. Hierbei machte der Amerkaner Nicolas Meister, der bereits letztes Jahr für die Eintrach gespielt hatte, mit seinem 7:6 6:2 Sieg gegen den Ägypter Mohamed Safwad einen guten Eindruck. Tim und Hendrik gewannen jeweils sehr enge Matches. Der sehr deutliche Sieg war wichtig für die Tabelle und stand schon nach  den Einzeln fest.

Mit einer 2:2 Bilanz ging es also nach Langen. An den ersten vier Positionen gingen alle Matches in den 3. Satz, wobei Gleb und Sebastian (Fanselow) die Oberhand behielten, während Nicolas Meister und Lukas knapp verloren. 3:3 hieß es nach den Einzeln. Gleb und Tim verloren ihr Doppel während Sebastian und Lukas deutlich siegten. Doch das entscheidende Doppel von Nic und Hendrik ging trotz hoher Führung und großer Überlegenheit knapp im Championstiebreak verloren. 4:5! Abstiegskampf hieß es von nun an.

Doch im nächsten Spiel wurde man seiner Favoritenrolle gerecht und gewann mit 7:2 gegen den TC Bergen-Enkheim.

Am letzten Wochenende sollte es also zur Sache gehen.

Am Samstag kam TEC Darmstadt auf die Anlage. Ein machbarer Gegener dachte man. Doch die Darmstädter bewiesen das Gegenteil. Meister und Sakharov mussten sich starken Gegnern geschlagen geben. Auch Lukas und Tim verloren. Hendrik könnte wieder ein Mal ein hart umkämpftes Match mit 4:6 7:6 6:4 gewinnen und auch Sebastian Fanselow behielt seine glänzende Form bei und siegte. Trotzdem musste man alle drei Doppel gewinnen. Dies glückte nicht um das Team verlor mit 3:6.

Am letzten Spieltag fuhr die Mannschaft dann mit der absoluten Topaufstellung zum FTC Palmengarten. Sowohl Nicolas Meister als auch Axel Michon, der wenige Tage zuvor die Nummer 61 der Welt geschlagen hatte, und Gleb Sakharov spielten. Alle drei gewannen deutlich. Nach den Siegen von Sebastian “Fanse” und Hendrik kämpfte sich auch Lukas Storck zum Sieg 6:4 3:6 7:5. Mit diesem 6:0 nach den Einzeln war der Sieg und der Klassenerhalt klar .Am Ende hieß es 8:1.

Unsere Herren 1 beendete die Saison mit einem letztlich gutem 4. Platz und einer 4:4 Bilanz. Sebastian Fanselow und Gleb Sakharov spielte eine unglauch gute Saison: Gleb hatte im Einzel eine Bilanz von 7:1 und “Fanse” sogar 8:0!!! Das Team war zu jeder Zeit gut gelaunt und alles in allem war es eine ereignisreiche Saison mit vielen Wechselbädern. Froh sind die Verantwortlichen in der Liga geblieben zu sein und doch war irgendwie mehr drin. Schließlich hatte man gegen den Regionalligaaufsteiger Kronberg ein 5:1 nach den Einzeln und den Gegner dominiert und auch gegen den Hessenmeister aus Wiesbaden gewann das Team 4 der 6 Einzel.

Hessenliga-Berichte im Blog

Ausführliche Berichte zu der Hessenliga finden Sie in unserem Blog unter www.tennis-eintracht.com

Trotz Abstieg gute Stimmung

Nach dem denkbar knappen Abstieg aus der Regionalliga freut man sich bei der Eintracht auf eine reizvolle Hessenliga und nach drei jähriger Pause wieder auf spannende Derbys mit vielen Zuschauern.

Die Mannschaft um Trainer Daniel Schmidt ist voller Vorfreude auf die Saison und der Kader steht bereits seit längerer Zeit fest und verspricht eine gute Qualität.

Die Eintracht stellt ein sehr starkes Team für die Hessenliga, welches sich wieder aus eigenen, jungen Spielern und starken Profis zusammensetzt. Hier werden, Gleb Sakharov (389 ATP), Sebastian Fanselow (1725 ATP), der leider 2014 verletzt ausfiel und die letzt jährige Nummer 1  Nikolas Meister (394 ATP) für die Adler aufschlagen.

Weiterhin werden die schon aus den letzen Jahren bekannten Spieler Lukas Storck, Hendrik Bertrams, Philip Gehrmann sowie die beiden starken Jugendspieler Tim Büttner und Sebastian Mortier das Team komplettieren.

Ziel ist es, in einer erwartet sehr starken Hessenliga vorne mitzuspielen und bei der Vergabe der Hessenmeisterschaft ein Wörtchen mitzureden.

 

Hier gehts zum Spielplan

ABENTEUER REGIONALLIGA BEENDET

Nach einer 3:6-Niederlage beim TV Rüsselsheim-Hassloch und einem dramatischen 4:5 gegen den TC Bad Homburg ist die Eintracht nach drei Jahren aus der Regionalliga abgestiegen und muss den Gang in die Hessenliga antreten.

Das intensive Wochenende begann mit einer Auswärtsfahrt nach Rüsselsheim, wo die jungen Adlerträger am Samstag, den 26. Juli gegen das mit vier Ausländern bestückte Rüsselsheimer Team antreten mussten. Auch in diesem sechsten Meisterschafts-Spiel gab es für die Adler beim 3:6 leider nichts zu holen. Lediglich Punktegarant Dominik Müller und Nicolas Meister (durch Aufgabe seines Gegners) gewannen die beiden Einzel, ehe Philip Gehrmann und Felix van Kann noch den dritten Punkt im Doppel holten. Das letzte Doppel beim Stand von 5:3 für die Gastgeber wurde nicht mehr beendet, da der Frankfurter Danilo Petrovic wegen Rückenschmerzen vorzeitig aufgeben musste. Ab diesem Zeitpunkt waren seine Gedanken beim Spiel gegen Bad Homburg. Unser Sonntags-Gegner hatte parallel sein Heimspiel gegen den Meister Waldau Stuttgart mit 1:8 verloren – das Finale um den vorletzten Tabellenplatz war damit besiegelt.

Packendes Saisonfinish am Riederwald

Der Showdown um den Klassenerhalt stieg am Sonntag, den 27. Juli ab 11 Uhr am Riederwald. Schon vor dem Match wurde mit stimmungsvoller Musik eingeheizt. Die Mannschaft war bis in die Haarspitzen motiviert und Spannung lag in der Luft.

Die erste Einzelrunde begann gleich vielversprechend. Dominik Müller gewann sein 6. Einzel im 7. Spiel. Danilo Petrovic führte gegen den starken Julian Lenz im 2. Satz mit 3:0, verlor aber mit 4:6 und 2:6. Dann bot sich den zahlreichen Zuschauern der erste Krimi: Felix van Kann musste gegen David Siersdorfer in den Champions-Tie-Break, nachdem er nach einem Fehlstart den 2. Satz mit 6:2 gewinnen konnte und die Führung für die Gastgeber in der Hand hatte. Mit 11:9 und dem 3. Matchball schaffte er den Sieg und damit seinen ersten Einzelsieg in der Saison. Ein lauter, befreiender Jubelschrei tönte über dem Riederwald und eine gute Basis war geschaffen für den so ersehnten Heimsieg.

Leider konnte Hendrik Bartrams dem Routinier Daniel Jung kein Paroli bieten und unterlag deutlich in zwei Sätzen. Lukas Storck war es dann, der mit seinem 1. Sieg die Eintracht wieder mit 3:2 in Führung brachte. Erstmals spielte der Youngster beflügelt auf und ließ sich von den 300 Zuschauern immer wieder pushen.

Im Spitzenspiel hatte Nicolas Meister mit 4:6 und 4:6 trotz vieler Breakchancen das Nachsehen gegen den gut aufspielenden Mirza Basic und der erhoffte Punkt wurde zunichte gemacht. Es stand also insgesamt 3:3, spannender hätte es nicht sein können. Die Doppel sollten noch dramatischer werden.

Felix van Kann und Danilo Petrovic erledigten ihre Aufgabe souverän, Lukas Storck und Philip Gehrmann hatten trotz guter Gegenwehr beim 5:7 und 1:6 gegen Lanakiev/Basic das Nachsehen.

Das nach der Doppelaufstellung bekanntgegebene 2. Doppel musste also alles entscheiden. Dominik Müller und Nicolas Meister gegen Julian Lenz und Daniel Jung. Die Homburger wirkten wesentlich sicherer und kompakter und holten sich Satz Nummer 1 durch ein Break mit 6:3. Im 2.Satz war es enger, doch das Break machten erneut die Homburger und beim Stand von 5:4 war es der so stark auftrumpfende Julian Lenz, der zum Matchgewinn servierte. Doch im letzten Moment kam nochmals die Wende und den Eintrachtlern gelang das 1. Break. Kurz darauf verlor auch Jung seinen Aufschlag und das 7:5 bedeutete den Satzausgleich. Nun kochte die Anlage! Es herrschte Davis-Cup-Atmosphäre und es schien das Happy End zu geben, auf das alle so sehr hofften.

Auch der 1. Punkt im Super-Tiebreak gelang der Eintracht durch einen Volleypunkt von Dominik Müller und der Lauf seit dem 4:5 im 2. Satz schien seine Fortsetzung zu nehmen. Warum etwa fünf Minuten später die Homburger Spieler sich in den Armen lagen, der Tiebreak mit 10:3 verloren wurde und so gut wie nichts mehr gelang, ist rätselhaft. Leichte Fehler und ein Julian Lenz in Topform besiegelten den Abstieg und Stille kehrte ein. Die wenigen Homburger Fans und die Spieler freuten sich über den Sieg, während das Frankfurter Team nach dem Match noch lange geschlossen auf dem Platz saß und versuchte, das gerade Geschehene zu verarbeiten.

Eintracht-Strategie wird in Hessenliga weiter verfolgt

Der Abstieg ist natürlich bitter, doch jetzt gilt es, sich aufzubäumen. Es geht weiter! Dies ist bei Weitem nicht der Untergang der 1. Herren. In der Hessenliga wird auch gutes Tennis geboten. Darüber hinaus können wir dort weiterhin an unserer Eintracht-Strategie festhalten und mit jungen Spielen aus den eigenen Reihen spielen, die  auch im Falle eines Abstiegs dem Club nicht den Rücken kehren. So kehrte schon kurz nach dem besiegelten Abstieg leichte Aufbruchstimmung ein. Die Verantwortlichen möchten so schnell wie möglich den Kader für 2015 beisammen haben. Es werden bereits Gespräche geführt und auch im kommenden Jahr werden sicherlich mindestens vier deutsche Spieler pro Match auflaufen. Vielleicht darf sich die Regionalliga in einigen Jahren wieder auf die Eintracht freuen. Das Team und der Verein haben diese auf alle Fälle drei Jahre lang bereichert und für viele positive Schlagzeilen gesorgt.

Regionalliga 2014

Die Regionalligasaison steht vor der Tür

Am kommenden Samstag, den 5. Juli (11.00 Uhr), starten die Tennisherren von Eintracht Frankfurt mit einem Heimspiel in ihre dritte Regionalligasaison. Mit dem STK Geroksruhe wartet auf die Adlerträger gleich zum Auftakt eine schwierige Aufgabe, immerhin belegen die Stuttgarter seit Jahren in der dritthöchsten deutschen Spielklasse eine Spitzenplatzierung im Endklassement. Auch die vergangene Saison beendeten sie mit einem guten zweiten Platz in der Regionalliga Süd-West. Zwischen den Einzeln und Doppeln ist für diesen Samstag eine offizielle Vorstellung beider Teams geplant.

Den Großteil des Kaders bei Eintracht Frankfurt konnten die Verantwortlichen der Tennisabteilung halten: So schlagen neben dem seit Jahren etablierten Spieler Dominik Müller auch die Nachwuchstalente Lukas Storck, Felix van Kann und Hendrik Bertrams erneut in dieser Saison für die Adlerträger auf.

Doch es gibt auch kleinere Veränderungen im Team: Erstmals seit sieben Jahren wird Eintracht-Topspieler Tim Pütz nicht mehr an Bord sein. Der diesjährige Wimbledon-Qualifikant hatte in den letzten Jahren immer wieder lukrative Angebote höher spielender Vereine abgelehnt, nun musste er aber sportlich den nächsten Schritt wagen und spielt seit dieser Spielzeit in der 1. Bundesliga für Halle Westfalen. Mit dem Deutschamerikaner Nicolas Meister (ATP 327) ist es der Tennisabteilung jedoch gelungen, einen erfahrenen und spielstarken Spieler zu verpflichten, der die Spitzenposition einnehmen wird. Für eine Spitzenposition vorgesehen war auch Sebastian Fanselow, der in der vergangenen Saison für den Hessenligisten Blau-Weiss Wiesbaden an Position 3 spielte und alle seine acht Einzel gewann und auch im Doppel lediglich zwei verlor. Das Nachwuchstalent wollte sich am Riederwald auch für internationale Turniere vorbereiten. Daraus wird vorerst leider nichts, da er schon seit Monaten am Knie verletzt ist und bis zum Saisonstart wohl nicht fit werden wird.

Eintracht Frankfurt verfolgt weiterhin die Philosophie auf vielversprechende Nachwuchstalente zu setzen: So kommt mit dem neunzehnjährigen Philipp Gehrmann ein junger Spieler hinzu, der bereits 2013 in der Jugend für die Eintracht spielte und sich dort mit tollen Leistungen für das Herrenteam empfohlen hat. Komplettiert wird das Team durch die U18 Hessenliga-Junioren Sebastian Mortier und Tim Büttner. Von beiden ist nach der tollen Entwicklung der vergangenen Jahre noch Einiges zu erwarten.

Trainer der Regionalliga-Mannschaft bleibt wie schon in der vergangenen Saison Daniel Schmidt. Mit mannschaftlicher Geschlossenheit soll auch dieses Jahr das Ziel, der Klassenerhalt, gemeistert werden

Die Tennisherren von Eintracht Frankfurt hoffen insbesondere bei ihren drei Heimpielen auf volle Kulisse. Der Eintritt ist frei. g

 

Termine:

» Sa. 05.07. Heim | STG Geroksruhe

» So. 06.07. Auswärts | TSV Schott Mainz

» So. 13.07. Auswärts | Waldau Stuttgart

» Sa. 19.07. Heim | TC BW Oberweiler

» So. 20.07. Auswärts | BASF Ludwigshafen

» Sa. 26.07. Auswärts | TVH Rüsselsheim

» So. 27.07. Heim | TC Bad Homburg

» Spielbeginn ist jeweils 11.00 Uhr

» Der Eintritt ist kostenlos

Platz 5 zum Abschluss

Regionalligasaison stellt alle zufrieden

Am Samstag besiegte das Team erwartungsgemäß das Schlußlicht Windhagen mit 9:0. Lediglich Hendrik Bertrams hatte an Position 3 einige Probleme, setzte sich aber dann doch im Champions Tiebreak durch.

Alle anderen Einzel wurden problemlos gewonnen, wobei Felix van Kann Gegner wegen einer Verletzung sowohl, im Einzel, als auch im Doppel nicht antreten konnte. Da die sich bereits schon vor der Saison sich aufgebenden Gäste keinen 7.Mann mit nach Frankfurt brachten, wurden nur zwei Doppel ausgetragen.

Mit dem souveränen Sieg im Gepäck ging es zum finalen Saisonspiel nach Stuttgart zum TC Geroksruhe. Die Anreise ins Schwabenland wurde bereits am gleichen Abend angetreten, so dass die Vorbereitung auf den starken Gegner optimal ablaufen konnte.

Und es sollte zunächst spannend werden. Nach der ersten Einzelrunde lag die Eintracht nach einem Sieg von Dominik Müller und recht deutlichen Niederlagen von Lukas Storck und dem Inder „Jeevan“  mit 1:2 in Rückstand. Nach Hendrik Bertrams Niederlage und dem Sieg durch Felix van Kann schaffte die Nummer 1 Tim Pütz den Ausgleich nach einem hart umkämpften Match im Champions Tiebreak.

In den entscheidenden Doppeln waren die Stuttgarter jedoch klar überlegen und daraus resultierten drei 2 Satz erfolge.

Trotz des 3:6 sind die Verantwortlichen bei der Eintracht um Trainer Daniel Schmidt, dem Teambetreuer Thomas Wurm und den Sportlichen Leiter Carsten Müller sehr zufrieden mit der Saison und wie sich die junge Mannschaft in der starken Liga geschlagen hat.

Besonders die zu Beginn erzielten knappen Siege sind der mannschaftlichen Geschlossenheit und dem guten Teamspirit zu verdanken.

Schon jetzt ist die Vorfreude auf 2014 spürbar und dort ist eine noch stärkere Liga zu erwarten. Eine Herausforderung, die die Eintracht gerne annimmt.

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Als Kollektiv zum Erfolg

Mit großem Kader, viel Zuspruch und jeder Menge Unterstützung hat die Herren Mannschaft das Saisonziel Klassenerhalt in der ersten Regionalligasaison souverän geschafft. Mit dem Einsatz von neun Spielern haben sie eindrucksvoll bewiesen, dass man auch in der „Einzelsportart“ Tennis als Kollektiv Erfolg haben kann und nicht nur auf teure Einkäufe angewiesen ist.

 

Direkt nach dem „erneuten“ Aufstieg in die Regionalliga letztes Jahr, mussten die Verantwortlichen der Tennisabteilung viele wichtige Fragen beantworten. Kann man in der in Hessen unbekannten Regionalliga bestehen? Mit welchem Kader soll man das neue Abenteuer angehen? Und wie werden sich die Regeländerungen in der höheren Liga ausschlagen? Eine dieser Fragen wurde direkt geklärt. Egal, wie gut die Regionalliga auch sein sollte, man wollte die neue Aufgabe mit Kontinuität angehen. So entschied sich das neue Betreuerteam um Thomas Wurm und Michael Otto auf altbekannte Kräfte wie Tim Pütz, Dominik Müller, Daniel Schmidt, Tobias Schade und Fabian Poth zu setzen. Ergänzt wurde der Stamm durch die Jugendspieler Lukas Storck, Felix van Kann und Florian van Kann. Die einzige Neuverpflichtung war der Franzose Alexandre Lacroix, welcher den Mazedonen Predrag Rusevski ersetzten sollte.

 

Als es Anfang Juli endlich los ging, konnte auch die Frage der Qualität des Kaders nicht wirklich beantwortet werden. Obwohl das erste Spiel unglücklich mit 2:7 verloren ging, hatte man viele Chancen liegen lassen. Wie sich rausstellen sollte, hatte man direkt gegen den ungeschlagenen Meister gespielt und der Startschuss zu einer tollen Saison war gefallen. Die Mannschaft rückte von Woche zu Woche enger zusammen und selbst der verletzungsbedingte Ausfall von Spitzenspieler Tim Pütz wurde ohne Probleme kompensiert. Das Moral und Charakter in dieser Mannschaft steckte, war von vorne herein klar; aber dies auch auf dem Platz zu beweisen zeigte diese Mannschaft aus. Es folgten vier überzeugende Siege, wobei auch ein Überraschungscoup beim amtierenden Meister aus Mainz gelang. Die zwei restlichen Niederlagen waren äußerst unglücklich und zeigten, wie ausgeglichen die Top 5 der Liga waren. Mit neun eingesetzten Spielern schafften es die Frankfurter tolle 37 Matchpunkte herauszuspielen, was wiederum für eine geschlossene Mannschaftsleistung spricht.

 

Eine andere Stärke dieser Mannschaft war wie in der Vergangenheit die Unterstützung von außerhalb. Egal ob zuhause am Riederwald oder auswärts in Stuttgart, Mainz, Karlsruhe oder Windhagen, die Frankfurter Fans waren überall dabei und machten jedes Spiel zu einem echten Heimspiel. Viel Lob erhielt der Verein von den Gegnern, die so etwas noch nicht kannten. Die Eintracht ist nicht nur angekommen in der Regionalliga, die Eintracht hat sie geprägt und mit ihren einzigartigen Fans eine Vorreiterrolle in der Eliteliga des Tennis im Südwesten Deutschlands eingenommen. Die Frankfurter haben Eindruck hinterlassen und dadurch den Weg für weitere Vereine aus Hessen gelegt, auch den Weg in die Regionalliga anzutreten. Der Erfolg spricht eindeutig für diesen Weg.

 

Als Fazit sei zu sagen, dass es den Zuständigen gelungen ist, eine homogene, junge und hungrige Mannschaft zusammen zu stellen. Wieder einmal war es eine großartige und erfolgreiche Saison für die Tennisabteilung der Eintracht. Die jungen Herren haben die Eintracht-Farben mit Stolz und Würde vertreten und den Verein super repräsentiert. Die Philosophie, auf Eigengewächse zu setzen ging zu 100% auf und gibt den Machern recht. Kontinuität und das Kollektiv waren die Hauptgründe für den Erfolg und alle Beteiligten haben ihren Beitrag dazu beigetragen. Im Fussball heißt es so schön: „11 Freunde sollt ihr sein“. Die Tennisherren der Eintracht haben bewiesen, dass man auch im „weißen Sport“ mit neun Freunden Erfolg haben kann. Und wer weiß was 2013 für die Adler noch möglich ist. Die Regionalliga und die Eintracht sind auf jeden Fall fest miteinander verbunden.

 

 

Eintracht Frankfurt freut sich auf die Regionalliga.

Mit nahezu unverändertem Kader für das Projekt „Klassenerhalt“.


Mit dem Gewinn der Hessenmeisterschaft und dem geglückten Aufstieg in die Regionalliga ist die Saison für die 1.Herren der Eintracht grandios verlaufen. Doch bekanntlicherweise ist nach der Saison vor der Saison und somit liefen die Verhandlungen für die kommende Spielzeit kurz nach den Feierlichkeiten auf Hochtouren.

Den Clubmitgliedern und Gästen eine Mannschaft zu präsentieren, die mit Herz auf dem Platz steht und clubverbunden ist, war das gesteckte Ziel und somit hieß die Devise, das Team beisammen zu halten.

Dies ist gelungen. Spitzenspieler Tim Pütz, der zurzeit nach abgeschlossenem USA Studium in Deutschland lebt und Turniere auf der ganzen Welt bestreitet, machte den Anfang und verlängerte zur großen Freude aller Verantwortlichen.

„Tim Pütz ist unsere absolute Nummer 1 und seit Jahren ein Aushängeschild der 1.Herren. Das er sich wieder für uns entschieden hat freut uns enorm und zeigt seine Verbundenheit zum Verein und seinen Charakter“, so der Sportliche Leiter Carsten Müller.

Auch die anderen „Aufstiegshelden“ sind weiter mit an Bord. Fabian Poth, Dominik Müller. Daniel Schmidt und Mannschaftsführer Tobias Schade freuen sich auf die Herausforderung in der höheren Liga.In das Team hineinwachsen wollen auch die jungen Wilden. Lukas Storck und Felix van Kann oder andere junge Talente, die dieses Jahr noch im erweiterten Kader waren, brennen auf Einsätze und sind die Zukunft des Vereins.„An der Tatsache, dass sich diese Nachwuchsspieler trotz mehrere lukrativer Hessenligaangebote für uns entschieden haben und den Biss haben sich einen Platz in der 1.Mannschaft zu erkämpfen sieht man, wie wohl sich die Spieler bei uns fühlen“, so Müller.

Einen Neuzugang gibt es aber doch zu verzeichnen. Alexandre Lacroix aus Frankreich wird die Ausländerposition besetzten. Er kommt auf Empfehlung von Tim Pütz und spielt erstmals Team Tennis in Deutschland. Der Sandplatzspezialist und gute Doppelspieler ersetzt Predrag Rusevski, der vier Jahre in der Hessenliga für die Eintracht angetreten ist, nun aber nicht mehr intensiv trainiert und auch ins Alter gekommen ist.

Obwohl es bis Juli noch eine ganze Zeit dauert, wird schon jetzt viel gesprochen im Team und alle sind sich einig, dass dieser Kader sich in der Regionalliga etablieren kann.In der 8er Gruppe müssen zwei Teams absteigen und auch Trainer und Vorstand sind davon überzeugt, dass die Mannschaft die Klasse hat Hessen in der Regionalliga Südwest gut zu präsentieren.